Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
roro
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Beiträge: 1008
Registriert: 29.11.2006 12:38
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 7 Mal

Beitragvon roro » 06.11.2012 07:24 Uhr

nessi hat geschrieben:Heizung: 6362,3 kWh
Warmwasser| 2026,1 kWh
gesamt: 8388,4 kWh


Das sind fast meine Jahreswerte (185 qm, 4 Personen). Was ja auch vom Stromverbrauch stimmen würden denn ich brauch pro Jahr ca. 2800-3000 kWh an Strom.

Nocheinmal: Besorge Dir die Planungsunterlagen für die Heizung und informiere Dich. Bisher hast Du uns nicht einem sagen können, ob Du eine FBH hast oder nicht.
Alles andere ist Raterei. Und lasst Euch nicht Einreden, dass das Haus im ersten Jahr mehr benötigen würde.

BTW: Habt Ihr bei den anderen Dingen die im Haus geplant wurden, ähnlich viel Ahnung.

machtnix
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Beiträge: 2110
Registriert: 29.06.2006 21:44
Lob gegeben: 3 Mal
Lob erhalten: 52 Mal
Kontotyp: Handwerk
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon machtnix » 08.11.2012 20:41 Uhr

VA=Verlegeabstand der FBH=Fußbodenheizung
Ist VA z.B. 15cm oder 20cm oder 10cm?
WW=Warmwasser
Heizkurveneinstellung ist hier http://www.shk-mayer.de/Page/Waermeerze ... kurve.html sehr schön beschrieben.Sollte man sich unbedingt mit beschäftigen.
Für eine Luft-Wasser WP mit 11,8kW könnte es im Winter schön mal ganz schön eng werden so das hier der Heizstab einspringen muß.
Für eine Luft-Wasser WP gilt,bei zunehmenden Minusgraden nimmst die Leistung der WP ab.
Es kann also durchaus sein das die WP dann die Leistung nicht mehr schafft und immer öfter in den Abtaumodus gehen muß.
Ein Architekt ist ein Vollpfosten,der keine Ahnung und davon ziemlich viel.
Dein Heizi scheint mir auch keine Leuchte zu sein.
brennmeister
Beiträge: 3
Registriert: 24.01.2013 20:18
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon brennmeister » 25.01.2013 13:40 Uhr

Hallo Nessi,
habe seit 6 Mon. eine Novelan Copmpakt LIC 12 laufen. Der COP Wert ist seit Dez. auf 2,2 gesunken. Was hast Du unternommen ?
Viele kalte Grüße: brennmeister
donaldfiebing
Aktivität: neu
Beiträge: 7
Registriert: 15.02.2013 04:23
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon donaldfiebing » 15.02.2013 15:51 Uhr

Naja, man sollt ja auch bedenken, dass wenn Wärme im Heizungswasser entsorgt wird, dies nicht vollständig geschehen kann. Daher reduziert sich auch der COP - Wert bei fallender Außentemperatur.

Es gibt eine Lösung. Das kostet aber Geld. :(
Also, man muss die Kreise Wärmeaufnahme (Effektivität ca. 70%) und Wärmeabgabe ( Effektivität ca. 18% ) verknüpfen. Die Regelungen der Kreise aber nicht verbinden, wenn es überhaupt welche gibt.

Dann funktioniert die Wärmepumpe wesentlich besser, auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen steigt der COP wesentlich und verringert sich auch nur noch um so 5 %, also von 0°C auf -10°C verringert sich die Leistung nicht mehr besonders.
Warum sollte der Hersteller das einbauen? Das würde nie jemand bezahlen. Es ist eine reine Privatleistung. :roll:
maschi
Beiträge: 3
Registriert: 15.02.2013 13:49
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon maschi » 15.02.2013 17:50 Uhr

Hallo nessi,

Viele Fragen erst einmal:
Sind ERR´s verbaut? (Einzelraummregelung)
Ist ein hydraulischer Abgleich durchgeführt worden?
Ist ein Überströmventil (sitzt direkt zwischen Vor- und Rücklauf) verbaut und ist das geschlossen?
Ist ein zweiter Wärmeerzeuger (Heizstab) vorhanden und ist der ausgeschaltet?
Der Durchfluß mit knapp 1700l/h könnte passen wenn die Spreizung (Differenz zwischen Vor- und Rücklauf beim heizen) stimmt. Wie hoch ist die?
Ist ein Puffer eingebaut? Ein oder zwei Heizkreispumpen?
Wenn du die nicht beantworten kannst, frage den "Experten", der dir das Gerät so eingestellt hat.

Gruß Manfred

@donaldfiebing,
was du hier schreibst ist zu abstrakt, das hilft niemanden.
donaldfiebing
Aktivität: neu
Beiträge: 7
Registriert: 15.02.2013 04:23
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon donaldfiebing » 15.02.2013 18:46 Uhr

Zitat: Gestern habe ich auf unseren Zähler geguckt und dort stand, dass wir in den letzten 24 Stunden 50 kWh verbraucht haben. Ist das nicht enorm viel?
Unsere Heizungsbaufirma hat gesagt, dass es in den ersten 2 Jahren normal wäre, dass der Verbrauch höher wäre, da das Haus noch trocknen müsste.
Ich kenne mich damit so gar nicht aus und muss mich eigentlich blind auf das verlassen, was der Heizungsbauer sagt.

Hat hier zufällig jemand genau diese WP oder Erfahrung damit?
-------------
Eine Wärmepumpe ist eine Kälteanlage. Sie ist auch so zu behandeln.
Die Wärme, welche vom Verdampfer durch Verdampfen aufgenommen wird, wird nur zu einem kleinen Teil auf den Heizungswärmetauscher übertragen: Bsp.: Wenn der Wärmetauscher von 30°C auf 35 °C erwärmt wird, und der Verdampfer eine Umgebungstemperatur von 0°C hat, zu 16,6 %.
Das ist nicht viel. Aber, ich weiß was zu tun ist.
Es gibt als erstes nur die Möglichkeit den Verflüssigungsprozeß zu verlängern, durch einen 2. Verflüssiger nach dem Warmwasserwärmetauscher. Diese muss dann unbedingt geregelt werden, so entsteht nämlich ein Regelkreis. Mit der Einstellung an diesem stetigen Regler kann dann die >35°C< auf z. Bsp. 45°C hochgestellt werden.

Null Problem!

Kannst Du das ändern?
Ich kann das! Dadurch steigt der COP um (!) 1,5. (Stromverbrauch sinkt!)
--------------------------------

Dann, wenn man Geld hat, kann man einen zweiten Regelkreis errichrten. . . .
Es ist eine Wärmetransportmaschine! Links gehts aufs Band und dann, na, rechts wieder runter. . . tja, aber wenn der Abladewegort versperrt ist?

Ich kann Dir sagen was passiert: Der Kompressor arbeitet sich kaputt, die Stromrechnung ist über doppelt zu hoch. . . etc.

Ich betreibe ein Unternehmen für das TUNEN von Wärmetransportmaschinen, Wärmepumpen und all so ein Zeug.

Ich kann mit einem 0,6 kW - Kompressor in einer Wärmepumpe ca. 6-9 Kilowatt fördern, und das bei einer Außentemperatur von 2°C, kein Problem.
----------------------
Ich schließe z. Bsp. Tiefkälteanlagen direkt an Geschirrspüler an und Boiler (Thermostore) kann man auch direkt anschließen, dann wird nachverflüssigt. - Dieser Prozeß fehlt bei Wärmepumpen, daher auch diese ungeheuren Problem. . .. .

maschi
Beiträge: 3
Registriert: 15.02.2013 13:49
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon maschi » 15.02.2013 19:07 Uhr

Ich weiß zwar nicht wen du hier ansprichst, aber wenn ich deinen Worten glauben schenken sollte, dann wären alle Firmen die WP bauen nicht in der Lage dieses zu erkennen? Du sitzt sozusagen auf dem Ei des Kolumbus und fertigst noch keine eigenen Pumpen mit einem Super-COP auf den alle warten?
Die Wärmepumpen und deren Probleme die in den einschlägigen Foren auflaufen sind selten die Ursache. Das sind die F(l)achmänner die sie aufstellen und installieren, ohne jedweden Durchblick. Dann wird die Steuerung nach eigenem Gusto eingestellt und dem Kunden gesagt es wäre alles in Ordnung, er braucht sich nicht mehr kümmern. Nur um die Rechnung!!!
donaldfiebing
Aktivität: neu
Beiträge: 7
Registriert: 15.02.2013 04:23
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon donaldfiebing » 15.02.2013 19:13 Uhr

Also, ich baue solche Dinger auch.
Aber, es gibt nur 2 Dinge einzustellen: Raumtemeratur und Heizungskörpertemperatur ( oder Fußbodentemperatur) .

Bei den Dingern auf dem Markt ist das auch ganz komisch. Ein Heizungsbauer hat davon keine Peilung, da hast Du Recht.
---------------
Beherzige mal meine Tip: Gas raus, Nachverflüssiger dran ( immer so ca. 7500 Watt von Frigabohn) , Gas rein, Sammler wechslen gegen einen 10 Liter Sammler und auch Schauglas vor Einspritzventil.

Vorherige

Zurück zu Geothermie & Wärmepumpen



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Erfahrung oder Hilfe bei Novelan LA 12.1, ab Beitrag 10