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Miami
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Beitragvon Miami » 26.04.2012 16:51 Uhr

Hallo Experten,

der Titel sagt es ja bereits. Auch ich stehe vor der Entscheidung, den Keller dem Rotstift zu opfern, oder irgendwie alles zu versuchen, den Keller mit bauen zu lassen.

Ich plane ein KfW40 Haus in Fertigbauweise, circa 120 qm und 2 Vollgeschossen. Beheizung über KWL (mit WRG) ohne FBH. (siehe dazu aber auch anderer Fred).

Nun habe ich einige Anbieter bereits kontaktiert, die meinten, entweder KfW40 oder Keller. Beides ist nur zu utopischen Aufpreisen möglich und haben mir als Ersatz eine Doppelgarage vorgeschlagen. Im WWW wird diese Meinung aber nicht so wirklich vertreten.

Im Moment sind wir zu dritt, ein viertes Familienmitglied ist mittelfristig gewünscht. Natürlich habe ich (derzeit Mietwohnung) nicht wirklich einen Bedarf für den Keller, aber ich will ja vorausschauend planen. Und nachträglich wirds halt schwierig. Er sollte also entsprechend als Wohnkeller vorbereitet sein, aber nicht sofort beziehbar. Das bedeutet aber, dass ich ihn vernünftig dämmen muss, da er innerhalb der thermischen Hülle liegt und zur Energieberechnung einbezogen wird. Offenes oder geschlossenes Treppenhaus ist mir derzeit noch ziemlich egal, würde mich für das entscheiden, was Sinn macht.

Nun aber zum Problem der Kosten. ich gehe derzeit davon aus, dass mich dies etwa 300€/qm kosten wird. Bei einer Kellerfläche von 60qm sind das 18.000 €. Dazu eine gedämmte Fundamentplatte, Dämmung, Fenster, Deponie, etc. lande ich mit Sicherheit bei 25.000€.

1. Ist das realisitisch oder noch immer zu knapp bemessen?
2. Würde es etwas bringen, wenn ich dies als Hochkeller anlege, damit nicht so tief gegraben werden muss? (Abgesehen davon, ob dies das etwaige Grundstück zulässt)
3. Welche Bauform wäre die sparsamste? (Betonkeller, Fertigkeller, Vor-Ort-Beton-Keller, und die ganzen Mischformen dazwischen...?)
4. Inwiefern kann ich durch Eigenleistung (Mitbaukeller, Ausbaukeller) weiteres Geld sparen, um den Kellertraum zu verwirklichen? Meine Fertigkeiten lassen sich bestimmt gut anhand meiner Kenntnisse und Formulierungen hier ableiten.
5. Sollte der gesamte Keller beheizt werden oder nur echte Wohnräume, nicht aber Technikraum o.ä.? Da ich ohne FBH plane, müsste der Keller per KWL beheizt werden, aber im Keller werde ich gerade in den Anfangsjahren nicht so häufig sein. Wäre da der Maßstab, der bei der Beheizung und Lüftung für das Wohnzimmer gilt, für den Keller nicht völlig überdimensioniert?

Ich weiß, Fragen über Fragen. Ich habe wirklich schon gesucht, fand aber keine Antworten, die für mich und meinen Fall perfekt gepasst hätten.

Also, was meint ihr?


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