Energiekonzept aus LL-WP, PV, KWL und WRG, DLE
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Hallo Experten,
ich befinde mich in der Anfangsphase meines Hausbauplanes. Wie man anhand des Titels sehen kann, habe ich mich inzwischen so weit eingelesen, dass ich die ein oder andere Abkürzung schon verstehe.
Ich habe derzeit sehr viele Fragen im Kopf, will diese hier aber thematisch trennen und jede Frage, wenn ich mit der Suchfunktion keine passende Antwort gefunden haben sollte, einzeln stellen.
Meine Wunschvorstellung besteht aus einem Fertighaus in KfW 40 Bauweise. 2 Vollgeschosse, 130 qm. Keller ja/nein wird eine weitere Frage sein
Ohne auf die Einteilung der Räumlichkeiten einzugehen, auch ein Grundstück habe ich noch nicht, habe ich mir nach umfangreichen Recherchen überlegt, mein Energiekonzept wie folgt aufzustellen:
Die Wärme im Haus wird über eine KWL mit integrierter aktiver und passiver WRG (wenigsten 80%) und einer Luft-Luft-Wärmepumpe gewährleistet. Konsequenterweise wird auf eine FBH verzichtet. Das Warmwasser könnte die WP bereitstellen, also eher klassisches Modell.
Aber was ist davon zu halten, wenn ich stattdessen eine dezentrale WW-Bereitung über elektronisch geregelte Klein-DLE regele. Also insg. 2 Stück, einen für das obere Bad, einen für das untere Gäste-Bad und die Küche. Die grundsätzliche Frage hier lautet ja, ist es günstiger, kurz aber intensiv das gerade benötigte Wasser zu erhitzen, oder eher ständig warmes Wasser vorzuhalten, was schonender erwärmt wird, dafür aber ständig läuft und Speicher- sowie Leitungsverluste aufweist. Die gesparten Kosten für WW-Leitungen kämen ja hinzu.
Da das WW über DLE gewährleistet wird, wäre eine WW-Bereitung über die Luft-Luft-Wärmepumpe überflüssig. Folglich dient diese nur der Beheizung der Wohnräume. Insbesondere das Erwärmen des Wassers auf 50° und mehr ist ja meist der Bereich, bei dem die Wärmepumpe viel Zusatzenergie benötigt und damit in Ihren Wirksamkeitsdaten sinkt.
1. Würden für unseren aktuellen 3-Personen-Haushalt, später evtl. sogar 4-Personen-Haushalt bei normalem Wasserverbrauch diese 2 DLE genügen?
2. Fußbödenbeläge wären warme Beläge wie Laminat, oder PVC oder Kork. Aber wie ist es im Bad, wäre da eine FBH nicht äußerst wünschenswert oder lohnt der Zusatzaufwand für ein/zwei Räume nicht?
2. Könnte ich dann, da die Pumpe kein Wasser heizen muss, eine kleinere Pumpe (damit günstiger?) nehmen?
3. Hätte dies positiven Einfluss auf die Energieeffizienz und die JAZ etc.?
4. Da sowohl die WP als auch die DLE natürlich Stromfresser sind, würde ich zwecks Eigenverbrauch und zusätzlicher Einspeisevergütung eine PV-Anlage aufs Dach stellen.
Ich habe diese Kombi bisher noch nicht gefunden und frage mich, wo mein Denkfehler ist. Die Fachleute haben sicher schon viele Möglichkeiten geprüft und getestet, da wäre auf obige mit Sicherheit schon jemand vor mir gekommen.
Natürlich fehlen hier konkrete Zahlen, Daten und Fakten, wie hoch mein Wärmebedarf pro qm im Jahr ist u.ä. Aber mir geht es derzeit um das Grundprinzip. Ist der Investitionsaufwand vertretbar, die Wirtschaftlichkeit auch über die Jahre gegeben und zu guter Letzt, ist die Ökobilanz ebenfalls positiv?
Was haltet ihr davon?
ich befinde mich in der Anfangsphase meines Hausbauplanes. Wie man anhand des Titels sehen kann, habe ich mich inzwischen so weit eingelesen, dass ich die ein oder andere Abkürzung schon verstehe.
Ich habe derzeit sehr viele Fragen im Kopf, will diese hier aber thematisch trennen und jede Frage, wenn ich mit der Suchfunktion keine passende Antwort gefunden haben sollte, einzeln stellen.
Meine Wunschvorstellung besteht aus einem Fertighaus in KfW 40 Bauweise. 2 Vollgeschosse, 130 qm. Keller ja/nein wird eine weitere Frage sein
Ohne auf die Einteilung der Räumlichkeiten einzugehen, auch ein Grundstück habe ich noch nicht, habe ich mir nach umfangreichen Recherchen überlegt, mein Energiekonzept wie folgt aufzustellen:
Die Wärme im Haus wird über eine KWL mit integrierter aktiver und passiver WRG (wenigsten 80%) und einer Luft-Luft-Wärmepumpe gewährleistet. Konsequenterweise wird auf eine FBH verzichtet. Das Warmwasser könnte die WP bereitstellen, also eher klassisches Modell.
Aber was ist davon zu halten, wenn ich stattdessen eine dezentrale WW-Bereitung über elektronisch geregelte Klein-DLE regele. Also insg. 2 Stück, einen für das obere Bad, einen für das untere Gäste-Bad und die Küche. Die grundsätzliche Frage hier lautet ja, ist es günstiger, kurz aber intensiv das gerade benötigte Wasser zu erhitzen, oder eher ständig warmes Wasser vorzuhalten, was schonender erwärmt wird, dafür aber ständig läuft und Speicher- sowie Leitungsverluste aufweist. Die gesparten Kosten für WW-Leitungen kämen ja hinzu.
Da das WW über DLE gewährleistet wird, wäre eine WW-Bereitung über die Luft-Luft-Wärmepumpe überflüssig. Folglich dient diese nur der Beheizung der Wohnräume. Insbesondere das Erwärmen des Wassers auf 50° und mehr ist ja meist der Bereich, bei dem die Wärmepumpe viel Zusatzenergie benötigt und damit in Ihren Wirksamkeitsdaten sinkt.
1. Würden für unseren aktuellen 3-Personen-Haushalt, später evtl. sogar 4-Personen-Haushalt bei normalem Wasserverbrauch diese 2 DLE genügen?
2. Fußbödenbeläge wären warme Beläge wie Laminat, oder PVC oder Kork. Aber wie ist es im Bad, wäre da eine FBH nicht äußerst wünschenswert oder lohnt der Zusatzaufwand für ein/zwei Räume nicht?
2. Könnte ich dann, da die Pumpe kein Wasser heizen muss, eine kleinere Pumpe (damit günstiger?) nehmen?
3. Hätte dies positiven Einfluss auf die Energieeffizienz und die JAZ etc.?
4. Da sowohl die WP als auch die DLE natürlich Stromfresser sind, würde ich zwecks Eigenverbrauch und zusätzlicher Einspeisevergütung eine PV-Anlage aufs Dach stellen.
Ich habe diese Kombi bisher noch nicht gefunden und frage mich, wo mein Denkfehler ist. Die Fachleute haben sicher schon viele Möglichkeiten geprüft und getestet, da wäre auf obige mit Sicherheit schon jemand vor mir gekommen.
Natürlich fehlen hier konkrete Zahlen, Daten und Fakten, wie hoch mein Wärmebedarf pro qm im Jahr ist u.ä. Aber mir geht es derzeit um das Grundprinzip. Ist der Investitionsaufwand vertretbar, die Wirtschaftlichkeit auch über die Jahre gegeben und zu guter Letzt, ist die Ökobilanz ebenfalls positiv?
Was haltet ihr davon?
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