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hansi01
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Beitragvon hansi01 » 18.01.2012 14:14 Uhr

Hallo,

unsere Ölheizung beschäftigt mich ja schon länger und nun hätte ich wieder einmal eure Hilfe nötig.

Ich schreibe immer einige Zahlen mehrmals die Woche auf mir fällt auf, das die Brennerstarts und die Laufzeit hoch ist.

Zur Info:
Wir haben eine Olheizung von Körting (Jet K1-Ke20) mit 300L Pufferspeicher(der wurde beim Hausbau gekauft (1999) aber noch keine Solarzellen angeschlossen. Es gibt im EG eine Fußbodenheizung und in OG Radiatoren, welche aber eher selten an sind. Das Haus ist 11 Jahre alt, mit Dämmsteinen gebaut und verputzt.
Da wir nur ein Thermostat hatten für das ganze EG, wurden vor längerem Funkthermostate eingebaut und die entsprechenden Elektronik + Stellantriebe im Verteiler.

Wir heizen eigentlich normal, ca.21Grad in den Räumen im EG und
- Nachtabsenkung für die Fußbodenheizung.
- Macht dies Sinn, Nachtabsenkung bei FBH?

Die Zirkulationspumpe läuft aktuell rund um die Uhr, weil sie einen Hänger hat, wenn man sie über eine Zeitschaltuhr betriebt. Sei bleibt
anschließend hängen, wäre ggfs, eine neue fällig.
Modell: Vortex BW 152
Gibt es eine Variante, wo man das Pumpengehäuse beibehalten könnte oder ist eine ganz neue Pumpe von Nöten.

Ich notiere mir immer den
- Zählerstand,
- über einen eingebauten Zähler den verbrauch in Liter
habe Hzg. mal ausgelitert (10liter Behälter) und bin bei einem
Verbrauch von 1,85Liter gelandet, bei einer Düse 0,5/60 und Brenner
mit ca. 18 KW.
- Brennerstarts und Brennerstunden

Werte der letzten Tage:

Tag Betriebsstd. Verbrh./Liter Brennerstd. Brennerstarts

3.1 16146 2712 6679 2598
7.1 16170 2756 6705 2775
9.1 16184 2781 6720 2870
13.1 16207 2824 6745 3009
14.1 16214 2837 6753 3054
16.1 16229 2865 6758 3163

Wie ihr sehr, ist der Verbrauch pro Tag/Tage doch hoch, ca. 10-14 Liter und es sind viele Brennerstunden/Starts.

Ist dies normal?

Die Heizung habe ich erst vor 4 Wochen gereinigt und es war so gut wie kein Rückstand in der Brennkammer. Also scheint sei gut eingestellt zu sein.

Ich habe mal einige Bilder beigefügt.

Es sind viele Fragen, aber ich hoffe, ihr könnt mir etwas weiterhelfen


Grüße aus dem Saarland

meiser
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Beitragvon meiser » 31.01.2012 22:12 Uhr

Hallo,

hat jemand eine Antwort zu meine Fragen oder ist das Thema hier eher fehl am Platz?

Grüße aus dem Saarland
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Beitragvon bernhard geyer » 01.02.2012 11:38 Uhr

Ich denke die Brennerstarts hängen mit dem relativ kleinen Puffer zusammen. Wenn dieser aufgewärmt ist muss der Brenner abschalten.

10-14 Liter/Tag in der aktuellen Jahreszeit kommen schon hin. Dürfte auf Jahresverbrauch von 2000 Liter hinauslaufen (Hab ich gut geschätzt?). Ist für ein Haus dieser Zeit nicht ungewöhnlich. Was für eine Heizlast wurde den für das Haus damals berechnet? Wie groß ist das Haus überhaupt?
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Beitragvon hansi01 » 05.02.2012 21:42 Uhr

Hallo,

stimmt einige Angaben haben gefehlt.

Das Haus ist ca. 10-10m groß und ca. 130 qm Wohnfläche.
90 qm mit FBH und im OG sind Radiatoren ( Bad und Kinderzimmer) wobei dei Kinderzimmer nicht oft an sind. Außer natürlich aktuell, wir wollen ja keine unterkühlten Kids (3 Stück) haben.
Im Bad wird der Rücklauf in eine FBH ( oder es heißt ja eher Rücklauferwärmung) geschickt.

Heizlast muss ich in den Unterlagen mal nachschauen.

Aktuell sind es fast 25 Liter und ich habe mal zur Info einen Verbrauchszähler vor die Heizung geschaltet. Die Heizung benötigt so ca. 2,7 kw pro Tag (beinhaltet auch die Pumpen)

Ist dies normal, oder ist dies ein zu hoher Stromverbrauch??

Kalte Grüße aus dem Saarland
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Beitragvon heizexperte24 » 06.02.2012 01:01 Uhr

kann ja auch wirklich sein das die Heizung hin ist. Aktuell werden Blockheizkraftwerkemit Flüssiggas gut gefördert. Wenn also Ersatz benötigt wird wäre das eventuell auch eine Alternative. Des Weiteren würde ich die Heizung insgesamt checken lassen und vor allen Dingen die Leitungen/Isolierung.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 06.02.2012 09:17 Uhr

@ hansi01 - Wie eingangs geschrieben, ist der Kessel relativ frei von Rückstanden. Das ist grundsätzlich positiv.
Ich würde die Ursache für den höheren Verbrauch auch auf die Taktung bei der Umwälzung zurückführen, dies zieht unnötige häufige Brennerstarts nach sich. Eine so genannte "intelligente Umwälzpumpe" mit energiesparendem Antrieb(Hoch-Effizienzpumpe) kann dir dein Fachhandwerker anbieten, diese passt die Umwälzleistung an den Bedarf an und minimiert deine Kosten für den Umwälzbetrieb.

Auch sollte ein hydraulischer Abgleich gemacht, dann ist die Wärmeverteilung optimal und die Vorlauftemperatur ins Heizungssystem kann niedriger ausfallen. Das alles wirkt sich verbrauchreduzierend und komfortsteigernd aus.

Die Nachtsabsenkung darf nicht zu niedrig eingestellt werden, andernfalls muss der Heizestrich bzw. der Baukörper wieder aus niedrigen Temperaturen energieintensiv aufgeheizt werden. Durch Erfahrungswerte ist zu ermitteln, bei welcher Nachtabsenkung der Betrieb am Günstigsten sein wird.

Die Heizung sollte auf die ideale Heizkurve und den optimalen Fußpunkt eingestellt werden. Im Wesentlichen sollte die Heizung ohne spontane Eingriffe (kurzzeitiges An- und Abschalten über Raumthermostate) betrieben werde, im Wesentlichen sollte über die Außentemperaturführung gesteuert werden.

Tipp - Optimales Einstellen der Heizung - Fusspunkt und Heizkurve
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/fi ... eizung.pdf

Gruß

Thomas Heufers


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Beitragvon hansi01 » 06.02.2012 09:26 Uhr

Hallo,

danke für die Antworten.

Meinen sie mit der "Taktung bei der Umwälzpumpen" die Pumpen im Kreis der FBH und der Pumpe im Radiatorenkreis?
Bei der FBH ist eine Alpha 2 eingebaut und im Radiatorenkreis ebenfalls eine elektr. gesteuerte, Pumpe von Grundfos.( wenn auch keine so neue wie die Alpha 2).
Die Pumpe in der Zuleitung zum Speicher ( Ladepumpe?) ist eine etwas ältere Pumpe von Grundfos mit 3 Stufen.

Sollte diese auch ausgetauscht werden, wobie idese doch nur bei der Ladung Strom zieht, oder?

Was wären denn normale Werte an Brennerstarts und Laufzeit pro Tag ( mal abgesehen von der jetzigen Temperatur)?

Grüße
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 06.02.2012 13:06 Uhr

Es geht um die Umwälzung für die Heizkreise, nicht um die Speicherladung.

Bezüglich Wärmeverteilung - In der Vergangenheit hat man häufig einen zweiten Heizkreis für die Fußbodenheizung gespart.
Das funktioniert, wenn die Planung einwandfrei durchgeführt wurde und die Berechnung der raumseitigen Heizlasten stimmte.
Sind aber hierbei Fehler gemacht worden, kann es zu Über- bzw. Unterversorgung der Wärme im Heizungssystem kommen.
Ändert sich die Nutzung der Räume und haben sich die gewünschten Raumtemperaturen geändert, dann bietet das statische System mit dem Vorlauf der Fußbodenheizung über den Rücklauf der Heizkörper in Einzelfällen nicht mehr den gewünschten Komfort.

Man sollte nicht an einem zweiten Heizungsverteiler sparen, wenn man in einem Heizungssystem eine Kollektorheizung und eine Fußbodenheizung einbaut. Man kann dann das System optimal einstellen und ist auf Eventualitäten bei Nutzungsänderung gut vorbereitet.

Gruß

Thomas Heufers


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