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alexis2008
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Beitragvon alexis2008 » 06.05.2011 19:34 Uhr

Thomas Heufers hat geschrieben:Wir werden immer wieder von Anwendern angesprochen, die bei der Wärmetechnik falsch beraten worden sind und den Versprechungen vertraut haben.


Was willst du uns damit sagen?

Werden nur die Anwender mit günstigen Konvektionsheizsystem falsch beraten und die mit einem sündteueren wasserbasierten Heizsystem nicht?

Aus Sicht der Heiztechnikbranche magst du Recht haben :wink:

Imho werden bei der Auswahl der Heizkosten senkenden Maßnahmen viel zu sehr die Verbrauchskosten und zu wenig die Kapitalkosten berücksichtigt - so als ob das zu investierende Geld keine Rolle spielen würde. Vieles amortisiert sich erst am Sankt Nimmerleinstag.

Grüße A.

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Beitragvon KTT » 09.05.2011 22:11 Uhr

Wir haben letzten Herbst in einem

freistehenden Einfamilienhaus,
BJ Anfang 90, 5 cm Styropor Isolierung,
ebenfalls bisher mittels Nachtspeicherheizung beheizt,
Untergeschoß Arztpraxis mit hoher Patientenfrequenz,

drei an den jeweiligen Heizbedarf angepasste Hyper Inverter installiert.

Kostenpunkt unter 5000,- inkl. Montage für eine Gesamtheizleistung von 11,6 kW (bis -15°C).

Was hätte wohl der Einbau eines oft propagierten Gasbrennwertkessels samt Heizkörpern, Verrohrung, Abgasrohr und Gasanschluss gekostet?

Nach der ersten Heizperiode zeigt sich der Besitzer hochzufrieden, besonders nach Ablesung des Zählerstandes, obwohl sich das Gebäude auf über 900 m SH befindet.

Um der grundlosen Pauschalverurteilung der Luft/Luft-Wärmepumpenheizungen ein Ende zu setzen, kann gern der Kontakt zum Besitzer hergestellt werden.

Grüße von

Josef Lurger
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Beitragvon oakgast » 22.11.2011 14:03 Uhr

Kommentar von "Jan P Kruse" erstellt am 21.11.2011,10:08
Thema: Energiesparen(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Essentiell ist die Dämmung des Hauses, die die Heizung auf den Wärmebedarf ausgelegt werden mu�. Unsere Erfahrung ist, Heizsystem und Dämmung als Gesamtpaket zu sehen, wobei die Dämmung fast noch wichtiger ist, als die neue Heizung. Dann lä�t sich evtl. auch eine Wärmepumpe sinnvoll betreiben.
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1667' target='_blank'>Mail an Jan P Kruse</a>
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Beitragvon KTT » 26.11.2011 07:52 Uhr

Eine aktuelle Analyse der unabhängigen österr. Energieagentur kommt zu einem etwas anderem Ergebnis, nämlich dass aus wirtschaftlicher Sicht eine thermische Teilsanierung einer Vollsanierung deutlich überlegen ist.
Ein Zitat daraus: "Bereits Teilsanierungen können bei gleichzeitiger Sanierung der Heizungsanlagen ein sehr gutes Kosten–Nutzen-Verhältnis aufweisen. Stehen einer umfassenden Sanierung bautechnische Hindernisse oder finanzielle Hemmnisse entgegen, sollte daher nicht vor einer Teilsanierung zurückgeschreckt werden."
Eine Erneuerung des Heizsystems ist jedoch meist unabdingbar.
http://www.energyagency.at/presse/aktue ... ungen.html

Grüße Josef
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Beitragvon Thomas Heufers » 26.11.2011 10:25 Uhr

Die österreichische Energieagentur würde aber nie und nimmer eine Empfehlung für die von dir beworbenen Inverter-Klimageräte (Luft/Luft-Wärmepumpen) im Heizbetrieb aussprechen, außer in hoch wärmegedämmten Passivhäusern.

Es ist auch nicht neu, dass man einen Kosten-Nutzen-Vergleich machen sollte. Wer technikverliebt ist, ist bereit das Geld auszugeben. Hier sage ich auch dem Bauinteressenten, dass die eine oder andere Maßnahme zur Effizienzsteigerung sich nicht rechnet, dass neben der Zusatzinvestition auch weitere Wartungskosten eintreten und die Wahrscheinlichkeit von Reparaturen zunimmt.
Wir haben beispielsweise für unsere Solarthermie mehr Wartungskosten als Energieeinsparungen. Deshalb wird auch nach der Installation gerne von den Fachhandwerkern ein Wartungsvertrag für die thermische Solaranlage angeboten.

Aber eins dürfte wohl klar sein, wenn man einen unsanierten Altbau mit einer
Luft-/Luft-Wärmepumpe oder mit einer Infrarotheizung versucht diesen wintertags zu beheizen, dann laufen einem die Kosten (Investition und Betrieb) davon und der Nutzen ist keineswegs erreicht. Dann kann es nämlich vorkommen, dass man im Winter frieren muss. Ich weiß gar nicht, wie man solche faulen Äpfel für einen Interessenten im Altbaubereich anbieten kann.

Servus

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Beitragvon KTT » 26.11.2011 19:58 Uhr

Hallo Thomas,

darüber zu spekulieren, welche Empfehlungen irgend eine Institution aussprechen würde, ist müßig.
Glücklicherweise gibt es immer mehr zufriedenen Kunden die dies übernehmen.

Dass mit unseren Hyper-Inverter-Klimageräten keine Wohnräume mit zu schlechtem Isolationsstandard beheizt werden sollen, kannst du auch auf unserer Homepage nachlesen.
Die Unterstellung, dass wir "faule Äpfel für Interessenten im Altbaubereich anbieten" entbehrt daher jeglicher Grundlage, ist niveaulos und erscheint mir deiner unwürdig.

Grüße Josef

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Beitragvon oakgast » 04.02.2012 18:33 Uhr

Kommentar von "ephraim" erstellt am 04.02.2012,08:02
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

hallo
ich bin kein befürworter von nachtspeicheröfen, habe/hatte aber sehr viel beruflich und auch schon privat in einer mietwohnung damit zu tun. der fehler bei den meisten leuten liegt darin, dass sie in der nacht wesentlich mehr energie aufladen, als sie benötigen. da heizen leute 7 std. auf und lassen tagsüber den lüfter nicht laufen-könnte ja strom verbrauchen...
ic habe es immer so gehandhabt, dass ich zuerst das raumthermostat ordentlich einstelle und dann die aufladung endsprechend runterregle, so dass am abend vor der nächsten aufladung die heizung nur noch lauwarm ist und wieder effizient mit der für den nächsten tag benötigten energie aufgeladen werden kann. am abend einen heizkörper aufzuladen, der noch brüllend heiß ist, ist totale energieverschwengung.

gruß ephraim
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