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oakgast
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Beitragvon oakgast » 23.08.2011 15:20 Uhr

Kommentar von "Hobbysanierer" erstellt am 21.08.2011,20:38
Thema: Außenanlagen (Tiefbau & Erdarbeiten & Garten- und Landschaftsbau)(Sonstige Frage)

Hallo,

wir suchen eine Anleitung für die Sanierung eines Balkons und haben diese auf http://www.energieportal24.de/inhalt_kat_157.htm gelesen. Schön und gut und auch echt hilfreich, aber...

Wir wollen zusätzlich unseren Balkon mit Solar-Dünnschichtmodulen verkleiden, also Richtung Solarfassade (für Arme :-) ).

Der Balkon ist ca. 4x9 Meter.

Also meine Fragen:
1) Ist das überhaupt halbwegs sinnvoll (ich hab das bisher noch nirgends gesehen) - die Ausrichtung wäre mid. für 2 Seiten ausreichend. Natürlich gibt es besser Positionen, aber wir kommen relativ günstig an die Module ran... und schick aussehen tuts auch

2) Welches Gewicht haben die Solarmodule (wegen der maximalen Tragkraft des Balkons, ein paar Platten kommen ja nach der Sanierung auch noch drauf)

Für Tipps bin ich dankbar.

Gruss. Hobbysanierer.<input type="button" value="Mail an Hobbysanierer" onclick="window.open('http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1467','oak_media_SendMail','width=30 0,height=450,left=100,top=200')">

axel_jeromin
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Beitragvon axel_jeromin » 31.08.2011 08:44 Uhr

Hallo Hobbysanierer,
die Module sollen also ans Geländer senkrecht montiert werden.
Durch diese extremausrichtung wird die steil stehende Sonne im Sommer die Panele fast nicht treffen. Der Ertrag wird miserabel sein.

Ok, wenn die Panel nicht kosten, kann man alles machen. Die Panele wiegen nicht viel ca. 15kg das Stück.

Bei Ihbäh einen günstigen Wechselrichter ersteigern und dann die Anlage ohne Anmeldung beim Energieversorger betreiben und fertig. Der Zähler dreht sich dann einfach rückwärts.
Musste selber wissen, ob Du dich in eine solche Grauzone begeben willst. Ansonsten muss die E-Anlage von einem zugelassenem Installateur gemacht werden und das ist bei den geringen Ertägen nicht wirtschaftlich.

Axel
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Beitragvon bernhard geyer » 31.08.2011 17:03 Uhr

axel_jeromin hat geschrieben:... und dann die Anlage ohne Anmeldung beim Energieversorger betreiben und fertig. Der Zähler dreht sich dann einfach rückwärts.
Musste selber wissen, ob Du dich in eine solche Grauzone begeben willst.

Grauzohne ist wohl untertrieben. Hier liegt handfester Betrug vor. Der Versorger hat dir kein Recht eingeräumt selbst Strom einzuspeißen. Ohne technische Abnahme 3* nicht.

Was möglich wäre (und vermutlich Grauzone ist), ist über eine Batterie die Energie zu speichern und dann diese ins Hausnetz einzuspeißen. Es muss "nur" sichergestellt werden das dieser Batterieeinsatz keinerlei Auswirkung auf das öffentliche Netz hat.
axel_jeromin
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Beitragvon axel_jeromin » 02.09.2011 16:55 Uhr

[quote="bernhard geyer"][quote="axel_jeromin"]...
Was möglich wäre (und vermutlich Grauzone ist), ist über eine Batterie die Energie zu speichern und dann diese ins Hausnetz einzuspeißen. [/quote]

Das ist sicherlich genau so bedenklich wie eine Einspeisung direkt aus den Solarpanelen.

Einen Betrug sehe ich nicht, da der Energieversorger nicht geschädigt wird. Man betriebt halt eine nicht genehmigte Anlage an seinem Stromnetz.

Wenn die Anlage natürlich irgend was stört und man wird erwischt, dann wird bestimmt teuer.
Zur Zeit gibt es sehr günstige Wechselrichteraus China in der Bucht, aber die entsprechen mit Sicherheit keinen deutschen Vorschriften.

Axel
oakgast
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Beitragvon oakgast » 06.09.2011 13:42 Uhr

Kommentar von "Hobbysanierer" erstellt am 03.09.2011,09:34
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

>Durch diese extremausrichtung wird
>die steil stehende Sonne im Sommer
>die Panele fast nicht treffen. Der
>Ertrag wird miserabel sein.
=> joah, aber die Module sind schon (wenn auch minimal) gekippt.


> Ansonsten muss die E-Anlage von
> einem zugelassenem Installateur
> gemacht werden
=> die ganze Anlage oder nur der Anschluß des Wechselrichters? Ich kann ja soweit alles vorbereiten und dann einen Elektriker für die Abnahme kommen lassen, oder?


> Zur Zeit gibt es sehr günstige
> Wechselrichteraus China in der
> Bucht, aber die entsprechen mit
> Sicherheit keinen deutschen
> Vorschriften.
=> haste da evtl. mal nen Händler parat ? :-)

Danke für Eure Infos.
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Beitragvon axel_jeromin » 06.09.2011 17:43 Uhr

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Axel


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