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Alexb
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Beitragvon Alexb » 29.06.2011 20:35 Uhr

Hallo Leute

Also wir haben vor ca 1 Jahr ein Haus zur Miete bezogen das komplett mit einer elekt. Fußbh. beheizt wird.

Ich hatte bis dahin noch nie mit einer elkt. heizung was zu tun.

Heute hab ich dann mal mit der e-on eine jahresabrechnung gemacht und war etwas geschockt.

Wir haben einen Verbrauch im NT für die Heizung von ca 22 000 kWh

Das wiederum heist ich muss fast das doppelte als Abschlag zahlen usw.

Hatte aber vorher ca Ende Jan. daselbe schonmal gemacht und mir wurde gesagt ich solle den Abschlag um 40 € erhöhen dann passt das für den Rest des Jahres.

Die Heiz. ist ca 5-7 Monate gar nicht in Betrieb, denn durch den Wintergarten der an dem Haus ist ist es immer schön warm im Haus

Haus hat ca 170 qm .

Kann der hohe Verbracuh einen technischen Fehler zu Grunde leigen???
Oder ist der Verbrauch normal bei der Größe des Hauses???

Danke Alexb

okastein
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Beitragvon okastein » 29.06.2011 20:38 Uhr

Hallo,

wie alt ist denn das Haus bzw. wie alt die elektrische Fußbodenheizung?

Wie hoch sind im Verhältnis die Mietkosten (eher günstig oder durchschnittlich)?

Danke.
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Alexb
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Beitragvon Alexb » 29.06.2011 20:46 Uhr

Das Haus ist ca 15 Jahre alt

Miete ist OK für die Art und die Gegend
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Beitragvon roro » 30.06.2011 06:24 Uhr

Wir haben einen Verbrauch im NT für die Heizung von ca 22 000 kWh.

Das Haus ist ca 15 Jahre alt

Haus hat ca 170 qm .


Das sind 129 kWh/(qm a). Ist hoch (Wie sieht Eure Raumtempetatur aus), aber für ein 15 Jahre altes Haus ohne besondere Dämmung normal.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 30.06.2011 07:02 Uhr

Das Beispiel zeigt, dass eine monatliche Abrechnung für den Verbraucher von Vorteil ist. Das übliche Verfahren mit einer Jahresendabrechnung bringt keine Transparenz.

Es hat beispielsweise schon Wärmepumpennutzer gegeben, die Ihren Verbrauch nie abgelesen haben und bei der Jahresendabrechnung stellte sich heraus, dass die Wärmepumpe nach technischem Defekt über die gesamte Heizperiode mit Nachheizstab in Betrieb war. Amortisation adé!

Ein monatliche Abrechnung der Energieversorger würde einerseits bewusst machen, wie hoch der Verbrauch de facto ist. Die Energiekosten wären dann so unmittelbar spürbar wie an der Tankstelle. Auf der anderen Seite würde ein ungewöhnlich hoher Verbrauch auch auf einen möglichen Defekt schließen lassen.

Bei einigen Energieversorgern ist die Technik der direkten Ablesung via Netzwerk oder GSM vorhanden. Es gibt Stromanbieter, die eine Fernablesung installieren und einen Verbrauchsmonitor im Netz anbieten.

Ich halte es auch für geboten, dass alle Energieversorger Ihre Kosten monatlich nach Istverbrauch im Sinne der Verbrauchstransparenz abrechnen. Der Gesetzgeber ist gefordert, dies umsetzen zu lassen.

Bild Alternativ kann man auch ein eigenes System zur Verbrauchserfassung und -visulisierung einsetzen, siehe unter folgendem Link.
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/ha ... ering.html
Das System greift die Daten in Echtzeit ab und stellt diese über hauseigenes WLAN und Netzwerk auf einem Webserver zur Verfügung. Per Internet-Browser können die Daten per PC oder Smartphone dann abgerufen werden.

Gruß

Thomas Heufers

Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 30.06.2011 09:58, insgesamt 5-mal geändert.
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Beitragvon Alexb » 30.06.2011 07:07 Uhr

Wir musste anfang des Jahres ziemlich lange rum probieren da es in manchen Räumen nicht ordentlich warm geworden ist.

Hatte da teilweise 25 Grad im WZ weil der Wintergarten nicht richtig warm wurde

Der WG grenzt direkt an das WZ
Die Regler waren da voll aufgedreht vorallem in den Badezimmern


gruß

roro
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Beitragvon roro » 30.06.2011 08:39 Uhr

Bei 25 Grad im WZ wundert mich der Verbrauch nicht.
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Beitragvon Alexb » 30.06.2011 09:53 Uhr

Die 25 Grad hatten wir da mein Vermieter gesagt hat wir sollen mal voll aufdrehen dann würde die Wärme sich auch auf den WG auswirken.

Durch den spezial Estrich der verbaut wurde

Wir haben da lange rumprobiert leider auf meine Kosten :(

Das haus ist Bj 1999
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Beitragvon bernhard geyer » 30.06.2011 12:23 Uhr

Alexb hat geschrieben:Durch den spezial Estrich der verbaut wurde

Blöde/Unsinnige Erklärung des Vermieters. Der Estrich kann niemals über eine evtl. 1-2 m-breiten Zugang zum WG und einer Estrichhöhe von 6 cm die benötige Wärme übertragen. Da wurde wohl vom Verleger der Leitungen fehler gemacht.e]

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