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Pelletzentralheizungen, Holzpelletöfen, Hackgutheizungen, Pelletlagerung, Pelletbefüllung, wasserführende Pelletöfen
pabloe87
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Beitragvon pabloe87 » 09.02.2011 15:25 Uhr

Hallo,

habe vor einen Pellet-Einzelofen anzuschaffen.
Meine fragen wären welche marken was taugen welche nicht und was die unterschiede sind?
Was sollte man ausgeben wenn man ein gutes Qualitätsprodukt möchte?
Sind die öfen wirklich so laut wie gesagt wird?(wegen schnecke, Lüfter etc..?)

Und was man sonst noch alles so beachten sollte beim kauf?

Ist für ein altes, schlecht isoliertes "Bauernhaus" und wird eige. nur angeschafft da ich nen Ofen haben sollte der eine weile brennt und wenn ich z.B. von der Spätschicht abends um 10 UHr heim komme, dann keine klate bude haben möchte.... ;)

hoffe auf antworten - gerne auch interessante links zu diesem thema über Testberichte, Händler etc.


danke

grützi

energieportal24
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Beitragvon energieportal24 » 09.02.2011 15:50 Uhr

Hallo pabloe87,

Ist für ein altes, schlecht isoliertes "Bauernhaus"


Da würden wir ja zuereinmal raten, das Haus halbwegs vernünftig zu isolieren, aber ich vermute, dass willst du (noch) gar nicht wissen.

Also bei den Pelletöfen müssen Sie unterscheiden zwischen halbautomatischem, vollautomatischem Pelletofen und einem normalen Holzpellet Kaminofen.

Der vollautomatische wird mit einer Förderschnecke bestückt und ist neben den hohen Kosten (ab 4.000,- EUR) auch mit einem großen Aufwand für die Lagerung der Pellets verbunden (Pelletlagerung).

Nur wenn Sie es schon warm haben wollen, bevor Sie zuhause ankommen, ist die Frage, ob nicht auch ein Infrarotheizstrahler an einer Zeitschaltuhr geht.

Wie groß ist denn die Fläche, die Sie beheizen müssen?

Danke[/quote]
pabloe87
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Beitragvon pabloe87 » 09.02.2011 17:58 Uhr

Ja genau, Aussenisolation wurde angedacht aber erstma wieder verworfen wegen der hohen Kosten und weil aussen noch eine alte Verkleidung aus eternitplatten(asbest) angebracht ist, die wohl früher mal in mode war und auch erst noch demontiert und entsorgt werden müsste^^ ;)

Und da ich jetz relativ schnell einziehen möchte, spielt auch die zeit eine rolle....
Was vielleicht noch gemacht wird sind neue fenster?! - da wir aber schon gehört haben dass neue fenster eig. in verbindung mit einer Aussenisolation vorgenommen werden sollten, da es sonst nicht so wirkungsvoll ist bzw. es irgendwie probleme mit der feuchte geben kann, sind wir uns da auch nicht mehr so sicher....

Infrarot wäre ja im prinzip mit "Strom" wenn ich das richtig verstehe?!
Das möchte ich nicht weil:
1.sich in dem alten haus noch nachtspeicheröfen befinden - da kann ich auch gleich die stehen lassen...wobei die natürlich mehr strom fressen werden als so ein infratrotstrahler?!^^
2.denke ich dass ich mit pellets eine wohligere wärme/atmosphäre schaffen kann?! ...bi das so gewohnt von zuhause haben dort auch eine holzheizung ;)

War gestern auch mal bei nem Händler und habe mir paar Prospekte mitgenommen. Es sind quasi Einzelöfen mit Mikroprozessorsteuerung, die z.b mit 25kg säcken befüllt werden können und je nach geforderter Heizleistung 1 1.5 tage halten - das wäre mir besonders wichtig da ich wie gesagt in Schicht arbeite und max. 1 mal am tag auffüllen muss und dann am abend ne warme bude hab ;)

Was mir noch gesagt wurde war dass z.B. wenn ich die Pellet offen lagern möchte, der raum bzw. die Pellets unbedingt trocken gehalten werden muss da es sonst feuchte zeihen und nachher bei der förderung "zerbrösseln" kann und somit die Lagerung an der Schnecke kaputt machen kann?! - stimmt das?

Hmmm.. die qm weiß ich jetz nich genau da die räume jetz noch getrennt sind und ich sie erst noch durchbrechen muss um eine wohn-ess-küche mehr oder weniger zu haben...^^
Aber ich schätze ma das wären dann so um die 50 bis 60qm im erdgeschoss.
Im ersten stock würde dann der selbe Ofen installiert werden ebenfalls mit der gleichen qm-Zahl nur nicht die wände durchgebrochen - ist quasi alles noch abgetrennt und wäre dann lediglich durch die Türrahmen verbunden, wegen der Wärmeverteilung mein ich...
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Beitragvon pabloe87 » 09.02.2011 18:23 Uhr

P.S.: Mir ist noch was eingefallen was ich fragen wollt und zwar:

Ist es auch möglich einen wasserführenden Pelletofen mit einer fußbodenheizung zu koppeln OHNE sonstige Brenner etc.?!
Wäre ja sicher besser von der ausbeute her wenn ich anstatt einer festen heizquelle im raum, auch noch zusätzlich den Boden damit beheize oder nicht?
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Beitragvon bernhard geyer » 10.02.2011 08:24 Uhr

pabloe87 hat geschrieben:Ist es auch möglich einen wasserführenden Pelletofen mit einer fußbodenheizung zu koppeln OHNE sonstige Brenner etc.?!
Klar ist das möglich. Der Bürgermeister der Nachbargemeinde hat einen seit ca. 10 Jahrn in seinem Passivhaus stehen. Hat aber noch Solar. Kommt damit auf ca. 300 kg Pellets/a. Der größte Teil der Wärme wird über Wasser abgeführt, der Rest als Wärme ins Wohn/Esszimmer.

Jedoch ist die Frage ob es passende Geräte für ein Haus mit schlechter Isolierung gibt. Bedacht werden muss hier das bei automatischer Befüllung aus Pelletslager die längen sehr groß sein müssen und bei händischer Befüllung ob das Volumen für Altbau groß genug ist um auch tagsüber halbwegs das Haus warm zu halten.
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Beitragvon energieportal24 » 10.02.2011 08:43 Uhr

@pablo
Darf ich fragen, warum es nicht auch ein ganz normaler Holzofen für Hackgut (Holz) sein darf?

Das sollte doch für 50qm schon ausreichen. Oder MUSS es unbedingt ein Pelletofen sein (z.B. wegen günstiger Liefermöglichkeiten o.ä.).

Hier ist ein Pelletofen Marktübersicht. Eigentlich ganz nett gemacht und inkl. Preise:

http://www.ofenwelten.de/media/pdf/Mark ... toefen.pdf

Danke.

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 10.02.2011 08:54 Uhr

energieportal24 hat geschrieben:Nur wenn Sie es schon warm haben wollen, bevor Sie zuhause ankommen, ist die Frage, ob nicht auch ein Infrarotheizstrahler an einer Zeitschaltuhr geht.
Zum Thema "Infrarotheizung" und warum man das Geld nicht zum Fenster raus werfen soll, sind schon endlose Threads im Forum geschieben worden. Wenn man bei Ankunft ein warmes Haus oder eine warme Wohnung haben will, dann sollte man dies sinnvollerweise über die Heizungssteuerung mittels zeitgesteuerten Absenkbetrieb umsetzen.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon pabloe87 » 15.02.2011 16:10 Uhr

Jedoch ist die Frage ob es passende Geräte für ein Haus mit schlechter Isolierung gibt. Bedacht werden muss hier das bei automatischer Befüllung aus Pelletslager die längen sehr groß sein müssen und bei händischer Befüllung ob das Volumen für Altbau groß genug ist um auch tagsüber halbwegs das Haus warm zu halten.


ja das ist eins von mehreren problemen^^ ...
Also wenn man "nur" ein einzelofen nehmen würde denn mit fußboden koppeln für EG und im ersten obergeschoss evetl. heizkörper installieren und diese auch an den einzelofen "hängen", packt der des überhaupt noch bzw. woher weiß ich was ich hier für komponenten/leistung bräuchte?

Und kann mir mal jemand das schema aufschlüsseln was da alles rein gehört an komponenten in so ein kreislauf ?

danke
Zuletzt geändert von pabloe87 am 15.02.2011 16:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon pabloe87 » 15.02.2011 16:15 Uhr

P.S.: ..bevor ichs vergesse, wegen der isolation, also es würden noch neue fenster rein kommen...Wohnfläche ca.55qm oben und unten also 110 insgesamt bei normaler stockhöhe ;) BJ. ca 1890 - 1895?! ^^

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