Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Hartwig
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Beitragvon Hartwig » 23.07.2008 20:49 Uhr

Hallo,

habe mich mal umgesehen und bin darauf gestoßen, dass ein Retarder in z.B. LKWs genau das macht: Bewegungsenergie in Wärme umwandeln (um das Fahrzeug abzubremsen). Bei Google ist alles zu sehen.
Eine Neuentwicklung ist der Aquatarder, der statt mit Öl nun mit Wasser gefüllt ist und somit direkt, z.B. einen Pufferspeicher aufheizen könnte.

Die Aquatarder für LKWs wiegen zwar nur 25 bis 30 kg, sind aber sicherlich für Leistungsaufnahmen von 100 KW und mehr ausgelegt !? Gibt es sowas auch kleiner für den Hausgebrauch ??

Weiß jemand, wie der Wirkungsgrad von Retarder / Aquatarder ist ??

Im Grunde kann doch die Energie, die hineingeht, nur in Wärme umgewandelt werden, oder gibt es Verlustquellen ??


Danke,
Hartwig

lmr
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Beitragvon lmr » 24.07.2008 22:24 Uhr

Im Aquatarder wird die kinetische Energie nahezu vollständig iin Wärmeenergie umgewandelt und damit das Wasser aufgeheitzt - jedoch nicht nur das Wasser, sondern das gesamte Aggregat.
Und wo soll denn der Wandlungsprozess stattfinden - unmittelbar an der Rotorwelle der WKA? Dann muss das heiße Wasser mit Verlusten von dort abtransportiert werden.
Der Umweg über die elektrische Energie - wie schon beschrieben - dürfte insgesamt gesehen weniger aufwändig und verlustärmer sein, als mittels Aquatarder. Große Generatoren erreichen Wirkungsgrade über 90 % und die Wandlung von Elektroenergie in Wärme über konventionelle Heizstäbe erfolgt mit nahezu 100 % Effizienz.
Also Elektroenergie aus Wind (vllt. dazu auch Fotovoltaik) erzeugen, komplett(!) einspeisen, Einspeisevergütung kassieren und damit den Strom vom Versorger für die E-Heizung bezahlen - besser geht nicht und einen Speicher benötigt man auch nicht.
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Beitragvon Hartwig » 27.07.2008 10:06 Uhr

Sowohl Photovoltaik als auch Windstrom brauchen rel. aufwändige Anlagen, die nur industriell zu fertigen sind. Dann investiert man in Amortisationszeiträume von 15 bis 25 Jahren bei einer Verzinsung von 3 oder 4 % - das lockt mich nicht wirklich, zumindest nicht finanziell.

Mein Gedanke ist, mit einfacher Eigenbau-Lösung eine Heizungsunterstützung aus Windnergie zu bauen. Dazu möchte ich auf einer Scheune, die quer zur Hauptwindrichtung liegt, auf dem First eine Reihe kleinerer Savonius-Rotoren aufbauen, die im Dachstuhl gelagert und befestigt sind und dort mit Keilriemen miteinander in Reihe verbunden sind. Am Giebelende der Scheune steht schon die Ölheizung für 2 Wohnhäuser, so dass dort die Kraft am Aquatarder mit 5 oder 10m Leitung in Wärme über Pufferspeicher in die Heizung eingespeist werden kann. Das ganze ist eigenleistungsfreundlich, kann vermutlich mit einigen tausend Euros in Eigenbau erstellt werden, bedarf keiner Regelung (außer einer Bremse bei erreichen der Höchsttemperatur), ist sturmsicher, etc.
Der Wirkungskrad der Rotoren ist natürlich bescheiden, aber Fläche ist vorhanden und wenn die Ertsellung günstig ist, kann man sich allerhand an Wikrungsgrad verkneifen, oder ??
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Beitragvon oakgast » 15.03.2010 15:19 Uhr

Kommentar von "Andreas" erstellt am 13.03.2010,18:30
Thema: Windkraft(Kommentar/ Tipp zu einem Anbieter)

Hab von dieser Firma gehört und beobachte diese Idee selber. im Hinterkopf ist die nutzung für die Wärmeerzeugung in einer kleineren Gärtnerei gedacht. Ich möchte allerdings abwarten, bis unsere Ölheizung dran geglaubt hat und die Wärmeerzeugung per Wind problemlos klappt.
http://www.energy-age-wind.de

Hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht?

Grüße,
Andreas
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Beitragvon oakgast » 01.04.2010 08:25 Uhr

Kommentar von "Gast" erstellt am 01.04.2010,09:21
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hallo zusammen, es gibt Rotations-Wärme-Generatoren die die Rotation eines Windrades direkt in warmes Wasser umsetzen und so einem Wärmespeicher zugeführt werden können. Alle handelsüblichen Solar-Wasser-Speicher eignen sich dafür. Zu dem Thema ist auch die Webseite proRotaTerm.com aufschlussreich.

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Beitragvon oakgast » 06.04.2010 15:33 Uhr

Kommentar von "Gast" erstellt am 01.04.2010,09:22
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hallo zusammen, es gibt Rotations-Wärme-Generatoren die die Rotation eines Windrades direkt in warmes Wasser umsetzen und so einem Wärmespeicher zugeführt werden können. Alle handelsüblichen Solar-Wasser-Speicher eignen sich dafür. Zu dem Thema ist auch die Webseite proRotaTerm.com aufschlussreich.

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Beitragvon Thomas Heufers » 07.04.2010 14:42 Uhr

oakgast hat geschrieben:.... es gibt Rotations-Wärme-Generatoren die die Rotation eines Windrades direkt in warmes Wasser umsetzen und so einem Wärmespeicher zugeführt werden können. Alle handelsüblichen Solar-Wasser-Speicher eignen sich dafür. Zu dem Thema ist auch die Webseite proRotaTerm.com aufschlussreich.
Ich habe mir die Website unter http://www.prorotatherm.com angeschaut.
Auszug aus des FAQs unter http://www.prorotatherm.com/de/faq

Welche Aspekte müssen bei der Planung einer Windthermie-Anlage beachtet werden?
Neben den Wärmebedarf sind auch die örtlichen Windverhältnisse mit zu berücksichtigen.
Aufgrund der unsteten Windverhältnisse in der Umgebung von Wohnhäusern ist die richtige Rotorwahl ein entscheidender Faktor für die Effizienz der Anlage.
Brauche ich eine Baugenehmigung für meine Kleinwindanlage?
Ja! In Deutschland sind Windkraftanlagen nach § 35 Abs. 1 Nr. 5 Baugesetzbuch – BauGB – als Vorhaben im Außenbereich „privilegiert“. Durch planungsrechtliche Instrumente (Regionalplanung, Flächennutzungsplanung bzw. Bebauungspläne) können Vorrangflächen festgelegt und damit auch andere Flächen von der Windenergienutzung ausgeschlossen werden. Die Genehmigung erfolgt in der Regel als immissionsschutzrechtliche Genehmigung, die gleichzeitig alle anderen erforderlichen Genehmigungen einbezieht.

Die Fragen
"
Welche Leistung erreicht mein Windrad?
Was ist mit Windgeräuschen?
Was ist zu tun bei Vibrationen am Mast oder am Dach?"
sind in den FAQs unbeantwortet geblieben.


Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon oakgast » 28.06.2010 23:35 Uhr

Kommentar von "Klaus3" erstellt am 28.06.2010,16:31
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Guter Hinweis, der Rotations Wärme Generator macht einen interessanten Eindruck. Wie ich gelesen habe gibt es den auch als Windhybrid Anlage. Strom und mechanische Wärmeerzeugung. Damit werde ich mich näher befassen.

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Beitragvon oakgast » 09.08.2010 19:35 Uhr

Kommentar von "Manuel Kwast" erstellt am 07.08.2010,13:27
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Zu Hartwig,
Es geht auch um Low-kost, oder?
Die Umsetzung von Wind zu Wärme auf mechanischem Weg ist mit Sicherheit deutlich verlustärmer als die doppelte Transformation über Elektizität. Die Idee mit dem Rotarder hatte ich auch schon, aber ein PKW-Format würde sicher schon reichen z.b. vom VW-Syncro. Da die Gehäuse auch gekühltwerden müssen dürfte es genügen wenn die Maschine in einem "Wasserbad" (Korrosionsschutz) läuft. Die Drehdzahlen müßten durch Getrebe angepasst werden. Der Wärme Speicher sollte aufgrund der geringen Energiemenge so groß wie möglich und so verlustarm wie möglich sein. (ca 30m³ Wassertank für ein EFH).
Savoniusrotor geht mit Welle von über dem Dach bis in den Keller über eine gelagerte Welle mit unter 1% Verlust in dem das Drucklager aus zwei aufeinander stehenden.
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