Das KfW-CO2-Sanierungsprogramm, mit momentan 1,96 % Zins, 10 Jahre fest, gilt für Wohngebäude die vor dem 1.1.1979 gebaut wurden.
Die Mittel hierfür sollen von der neuen Bundesregierung nochmal deutlich aufgestockt werden.
Anhand der aktuellen und künftig zu erwartenden Entwicklung der Preise für fossile Energieträger, zeigt es ich bereits heute, dass beim Neubau und Sanieren mit zukunftsfähigen Ansätzen geplant werden muss.
Wer heute nur Mindesstandards baut (Niederigenergiehaus), anstatt Passivhausstandard zumindest anzustreben, oder Sanierungen deutlich unter dem Neubaustandard verwirklicht, schafft die Sanierungsfälle von morgen.
Wer rechnen kann, wird feststellen, dass es beim Bauen langfristig wesentlich billiger ist, für einen wesentlich bessere Hülle und regenerative Techniken heute mehr Geld auszugeben. Bei einer Betrachtung der Finanzierungs- und Unterhaltskosten auf 40 Jahre, ergeben sich Einsparungen vom 5- bis 10-fachen dessen, was heute mehr investiert werden muss !! Eine bessere Verzinsung ihres Kapitals erhalten sie nirgends. Ohne dabei zu berücksichtigen, daß ihr Gebäude, z,B. bei einem Passivhaus, einen Standard hat, der auch in Zukunft kaum überschritten wird und somit der Wert des Gebäudes sich wesentlich besser entwickeln wird.
Ich würde mich freuen, wenn es in diesem Forum einen regen Austausch über energieeffiziente Altbausanierung gäbe. Da haben die erneuerbaren Energien einen wichtigen Platz.
Jedoch ist
bei Altbauten die sinnvolle Reihenfolge wie folgt:
1. Neutrale Gebäude-Energieberatung
2. Verbesserung der Hülle Dach-Wand-Kellerdecke-Fenster-
Wärmebrücken-Luftdichtheit / Planung und Umsetzung mit Fachleuten
3. Erneuerung, Anpassung der Technik auf die hochwärmegedämmte
Hülle / Ganzheitliche Planung und Umsetzung mit Fachleuten.
4. Baubegleitende Qualitätssicherung und Baumessungen
(Thermografie/BlowerDoor)