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Shark
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Beitragvon Shark » 23.11.2007 11:18 Uhr

Bei EVU-Sperrzeiten (lt. BTO maximal 3 x 2 Stunden am Tag!!) muss die Zeit bei der Auslegung der WP-Anlage berücksichtigt werden. ( Den Schmarrn mit der kleinstmöglichen WP zu arbeiten solltest du vergessen.)


Ich kann diese Aussage überhaupt nicht nachvollziehen.
Was hat die Auslegung der WP mit den Sperrzeiten zu tun?

In den Sperrzeiten will man

- Warmwasser --> entweder höhere WW-Temp. oder größerer WW Speicher
- Heizung --> bei FB-Heizung und gut isolierten Haus (KFW60 oder 40) reicht die FB-Heizung als Puffer aus.

Ob man nun eine 8KW oder 10KW Anlage nimmt, ist hierbei völlig irrelevant.

Grüße
Shark

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Beitragvon idref2001 » 26.11.2007 19:27 Uhr

Hallo zusammen,
ich habe auch eine Frage zu den Sperrzeiten. Bei den Sperrzeiten geht meine Wärmepumpe komplett aus. Meine Frage ist nun ist das richtig? Und warum habe ich dann überhaupt einen Zweierzähler mit HT und NT wenn der HT Zählerstand seit einem Jahr sich nicht bewegt hat.

Gruß idref2001
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Beitragvon mstreib » 06.12.2007 22:16 Uhr

Hallo,

das die Wärmepumpe in der EVU Sperrzeit komplett ausgeht ist normal (Verdichter) die Steuerung sollte aber nicht ausgehen.

Wegen der HT Zählung würde ich mal von einem Fachmann nachschauen lassen ob vielleicht die Steuersichrung im Zählerkasten defekt ist oder ein Schatrelais. Normal sollte sich auch im HT Zähler sich was verändern - und wenn es nur die Heizungspumpe ist die unter HT läuft (ist von EVU zu EVU anders) Wenn das EVU das feststellt das ggf manipuliert wurde (kann ja auch vom Handwerker vergessen worden sein) kann die Sache teuer werden !!

Gruß

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Beitragvon oakgast » 20.07.2010 13:57 Uhr

Kommentar von "U.Traunspurger" erstellt am 20.07.2010,09:36
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Eine Wärmepumpe wegen Abschaltzeiten größer auszulegen ist Unsinn. Der Bivalenzpunkt der Anlage würde sich so zu ungunsten verschieben, dass die Einsparung durch einen WP-Tarif dagegen lächerlich wird. Mann kann nur den Speicher entsprechend groß auslegen um die Heizkörper etwas länger versorgen zu können. Bei einer Flächenheizung ist das nicht unbedingt erforderlich, da der Speichereffekt höher ist. Prinzipiell würde ich Abschaltzeiten nur bei Niedrigenergiehäusern empfehlen.
Tonangebend für Abschaltzeiten ist generell der NETZBETREIBER und nicht der Stromanbieter.
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Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 20.07.2010 16:40 Uhr

oakgast hat geschrieben:Kommentar von "U.Traunspurger" erstellt am 20.07.2010,09:36
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Eine Wärmepumpe wegen Abschaltzeiten größer auszulegen ist Unsinn. Der Bivalenzpunkt der Anlage würde sich so zu ungunsten verschieben, dass die Einsparung durch einen WP-Tarif dagegen lächerlich wird. Mann kann nur den Speicher entsprechend groß auslegen um die Heizkörper etwas länger versorgen zu können. Bei einer Flächenheizung ist das nicht unbedingt erforderlich, da der Speichereffekt höher ist. Prinzipiell würde ich Abschaltzeiten nur bei Niedrigenergiehäusern empfehlen.
Tonangebend für Abschaltzeiten ist generell der NETZBETREIBER und nicht der Stromanbieter.
Richtig ist, dass eine Wärmepumpe auf die berechnete Heizlast ausgelegt werden soll. Keine Überdimensionierung! Ein Inverter-Wärmepumpe bietet den Vorteil, dass diese abhängig von der Last der Heizungs- und Warmwasseranforderung die Abgabeleistung anpassen kann. Bei der Inverter-Technik kann man dann sogar eine größer ausgelegte Wärmepumpe einsetzen.
Eine Wärmepumpe sollte bestenfalls so gut ausgelegt und leistungsfähig sein, dass Sie keinen bivalenten Betrieb benötigt oder nur unter extrem Bedingungen (< -15° Celsius) auf bivalenten Betrieb mit Nachheizstab oder Heizpartone wechselt.
Eine Fußbodenheizung beziehungsweise eine Flächenheizung mit thermisch träger Masse (bspw. Wandheizung mit mineralischen Putz oder Lehmutz) sollte in jedem Fall als Wärmeübergeber hinter einer Wärmepumpe zum Einsatz kommen. Die Trägheit eines Flächenheizung ermöglicht einen effizienten Betrieb der WP und kann auch bedingt eine Abschaltzeit des Energieversorgers brücken, ohne das man Komforteinbußen hat.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon GMil » 20.07.2010 22:08 Uhr

.....Und wieder wurde ein 3 Jahre alter Beitrag aus dem Keller gezogen und wiederbelebt! Wozu soll das denn gut sein?

Gruß

Gerhard
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Beitragvon bernhard geyer » 21.07.2010 08:03 Uhr

oakgast hat geschrieben:Tonangebend für Abschaltzeiten ist generell der NETZBETREIBER und nicht der Stromanbieter.

??? Wenn ich keinen speziellen Heitstromtarif mit Hochtarif/Schwachlasttarif habe (extra Zähler nötig) sondern das über den normalen Haustarif laufen lasse kann mit der Netzbetreiber keine Abschaltzeiten "reindrücken". Bei guten Niedrigenergiehäusern ist es u.U. auch günstiger auf diesen extra Zähler zu verzichten und gleich alle auf den normalen Zähler laufen zu lassen.

Der Netzbetreiber muss nur Informiert werden das eine WP betriebe wird um entsprechend höhere Last im Winter einplanen zu können bzw. den Hausanschluß entsprechne auzulegen (z.B. 50 A Hausanschluss statt 36 A)
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Beitragvon oakgast » 26.07.2010 18:26 Uhr

Kommentar von "Markus" erstellt am 26.07.2010,19:23
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Ich lass die WP 2 Stunden vor der Abschaltung anlaufen indem ich eine höhere Temperatur programiere. In der Nacht von 22:00 bis 6:00 NT ebenso. Oder du programierts für zB 14:00 eine mindest Fussbodentemperatur von 25 Grad wenn das deine Steuerung kann. Warmwasser auch nur NT
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