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oakgast
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Beitragvon oakgast » 11.07.2010 15:01 Uhr

Kommentar von "gastxy" erstellt am 11.07.2010,16:00
Thema: Sonstiges(Sonstige Frage)

hallo,

warum sind wärmepumpen bei geringen delta T effizienter als bei hohem?

mfg
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Beitragvon roro » 11.07.2010 17:59 Uhr

Carnot-Kreisprozess
Siehe

http://de.wikipedia.org/wiki/Carnot-Kreisprozess

und

http://de.wikipedia.org/wiki/Wärmepumpe

COP_max = 1/nc=T_w/(T_w-T_k)
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 11.07.2010 19:54 Uhr

Man kann auch allgemein verständlich sagen, je geringer der Temperaturhub (Unterschied zwischen Quell- und Abgabetemperatur) , desto effizienter arbeitet eine Wärmepumpe. Je höher die Abgabetemperatur, desto höher ist der Energieaufwand, der Energieverbrauch steigt.

Hieraus erklärt sich auch der Zusammenhang, dass es beim Betrieb einer Wärmepumpe optimal ist, wenn eine niedrigtemperaturgeführte Flächenheizung (bspw. Fußbodenheizung) zum Einsatz kommt.

Gruß

Thomas Heufers

Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 19.07.2010 08:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon GMil » 12.07.2010 14:26 Uhr

Thomas Heufers hat geschrieben: .........

Wenn Wärmepumpe, dann bestenfalls immer mit niedrigtemperaturgeführter Flächenheizung (bspw. Fußbodenheizung).

Gruß

Thomas Heufers


Glücklicherweise sieht das die Regierung inzwischen offenbar anders und fördert nur noch WPn in Altbauten, die ja i.d.R. keine FBH haben. Das ist auch richtig so, denn was sollte eine Förderung da bewirken, wo sich der Einsatz schon von alleine rechnet?
Gruß

Gerhard
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Beitragvon Thomas Heufers » 12.07.2010 15:42 Uhr

GMil hat geschrieben:Glücklicherweise sieht das die Regierung inzwischen offenbar anders und fördert nur noch WPn in Altbauten, die ja i.d.R. keine FBH haben. Das ist auch richtig so, denn was sollte eine Förderung da bewirken, wo sich der Einsatz schon von alleine rechnet?
Eine Förderung für Wärmepumpen im Altbau unter miserablen Bedingungen wird es nicht geben.

Gruß

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Beitragvon GMil » 13.07.2010 11:47 Uhr

Thomas Heufers hat geschrieben:
GMil hat geschrieben:Glücklicherweise sieht das die Regierung inzwischen offenbar anders und fördert nur noch WPn in Altbauten, die ja i.d.R. keine FBH haben. Das ist auch richtig so, denn was sollte eine Förderung da bewirken, wo sich der Einsatz schon von alleine rechnet?
Eine Förderung für Wärmepumpen im Altbau unter miserablen Bedingungen wird es nicht geben.

Gruß

Thomas Heufers


Was sind denn "miserable" Bedingungen? Fakt scheint zu sein, daß:

1. WPn nur noch in Altbauten gefördert werden (die haben nun mal keine FBH und sind auch nur selten gedämmt)

2. WPn bei richtiger Auslegung im Altbau akzeptable Wirkungsgrade erzielen. Wenn jetzt der Gesetzgeber geschickterweise von diesen Pumpen verlangt, nur noch bei 35 ° VT einen bestimmten Wirkungsgrad erreichen zu müssen, kommen alle WPn in die Förderung, die das theoretisch erfüllen würden. Das gilt doch zwangsweise auch dann, wenn diese WPn real deutlich ungünstiger laufen, weil sie im Altbau höhere VTn als 35 °C liefern müssen. Eine reale JAZ hat bei einer Förderung bekanntlich noch nie jemanden interessiert, und das hat sich offenbar auch nicht geändert. Im Gegenteil: bisher mußten alle WPn die "Förderungs-JAZ" im Arbeitspunkt der WP nachweisen, auch wenn der deutlich höher als 35 °C lag. Jetzt ist das nicht mehr notwendig. Sanierungs-WPn dürfen zwecks Prüfung also mit 35 °C künstlich niedrig gefahren werden. Das habe ich jedenfalls bisher herausgelesen.

Gruß

Gerhard
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Beitragvon oakgast » 14.07.2010 21:29 Uhr

Kommentar von "gastxy" erstellt am 14.07.2010,22:28
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

danke erstmal,

es hängt also mit dem Carnot effekt zusammen,
für eine etwas laienhafter dastellung wäre ich allerdings dankbar, da ich aus der formel maximal ablesen kann, das es irgendwie mit dem delta t zusammenhängt, aber zb k.a. habe was nc ist.

ich dachte eigentlich das delta t das erzeugt wird hägt allein vom verwendeten gas ab, also z.b. r410a hat 60 grad differenz zwischen flüssig nud vergast, und das kann ich verwenden. warum es allerdings aufwendiger wird bei niedrigen aussentemperaturen das zu verdichten erschliesst sich mir eifach nicht.
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Beitragvon f102 » 18.07.2010 20:39 Uhr

Hallo oakgast,

nach meiner Ansicht ist der Kompressor für Pressluft ein simples Beispiel:

Für einen höheren Kesseldruck braucht es mehr Motorkraft (kW); noch dazu werden die Zylinder viel heiser ( Vorlauf Temp.).
Druck = Temperatur
mehr kW = mehr VL temp.

Bei niedriger Quelltemp. dürfte der Enegieaufwand bei gleichem Temp.Hub gleich dem Energieaufwand bei höherer Quelltemp. sein.

Leider ist minus 5 plus 30 nur 25
plus 5 plus 30 aber 35
Die 10 K machen den spürbaren Unterschied.
Gemütlicher ist es bei
minus 5 plus 40 = 35; aber eben auch teurer ( Mehr Verdichterarbeit ).

Weder der Körper noch die Physik lassen sich betrügen.

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