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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Meine WP paar fragen

Cmajere
**
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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo,

gestern hat mir der Heizer ein Datenblatt zu meiner Erd WP ( Bohrung) gegeben.
Ich war etwas überrascht das wir mit 8 KW auskommen.

Kurz zu den groben Hausdaten
Zu beheizenden Fläche 190 qm. KFW 60 Standart ( lt Enegrieausweis 53 kwh)

Betriebsweise monovalent (heisst ohne E-stab?)
Vorlauftemp 35 °
Norm. Aussentemp Standort -12 °
Wp von VWS 81/2
Wasseraufbereitung 200 l Tank
Sperrzeiten 4 Std.

Heizlast für gebäude nach DIN 12831 6,7 KW

Gewählte WP 8 KW

kommt das hin?
Stimt das das die Wp immer etwas kleiner dimensioniert werden sollte?

Danke

MfG

_________________
http://hausprojektcyris.blogspot.com/...

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machtnix
*****
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Wenn der Kollege eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 gemacht und die Warmwasserbereitung mit berücksichtigt hat,könnte das durchaus hinkommen.

Bei einer WP bin ich jedoch nicht der Meinung das diese auch danach gewählt wird.
So wie wir diesen und auch letzten Winter schon feststellen konnten,ist der ziemlich lang und kalt.
Die Wärmepumpe würde also immer am Limit laufen ohne Abschaltung.Es kann,muß aber nicht,dazu führen das die Sonden vereisen und somit keine Leistung mehr abgeben können.
Das passiet dann meist gegen Ende der Heizperiode.
Daher bin ich der Meinung das die WP lieber einen Tick größer ausfallen sollte,damit die sich auch mal abschalten kann,damit sich das Erdreich erholen kann.

Wenn die leistung der WP bleiben soll,dann sollten man zumindest die Wärmequelle/Bohrung größer machen.

Warum eigentlich teuer bohren?
Geht kein Erdkollektor?

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Cmajere
**
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hallo,

fürn Kollektor haben wir zuwenig Grundstück. Daher Bohrung.

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machtnix
*****
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Die Erdkollektoren kann man auch im Doppelstockverfahren einbringen.

Die ersten Kollektorschlangen werden auf ca.1,80m verlegt und eingesandet,die nächsten kommen dann auf etwa 0,90cm.
Das kann man am besten mit einer Direktverdampfer-WP realisieren.

Habe ich schon so gebaut und es funktioniert hervorragend.

Mehr Informationen zu Direktverdampfern findest du hier: http://www.pro-dx.de/index.html...

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Ein Wärmepumpe größer auszulegen, macht überhaupt keinen Sinn. Die Wärmepumpe muss exakt auf den Wärmebedarf abgestimmt sein. Man kann eine kleine Reserve bei der Sonde oder dem Erdkollektor miteinrechnen. Aber auch da gilt es, Verluste durch zu große Sonden bzw. Erdkollektor zu vermeiden.
Falsche Dimensionierung der Wärmepumpe und der Energiequelle (Erdsonde/-kollektor etc.) führen nur zu Effizienzeinbußen.
@ Cmajere - Bleib bei Deiner Bohrung und lass dich nicht auf windige Experimente ein.

Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 11.03.2010 11:39, insgesamt einmal bearbeitet

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klausamsee
****
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Hi,

8kW sollten aus dem Bauch raus passen. Ich habe in meiner 300m² Hütte (Wohnhaus und Büro) eine 13kW-WP, die aber die meiste Zeit steht. Laut Wärmebedarf hätte bei uns eine 8kW-Pumpe auch ausgereicht (KfW40), aber ich habe mich "bequatschen" lassen und die größere WP gewählt. Ich habe mich auf den Heizi verlassen. Inzwischen habe ich mich jedoch selbst schlau gemacht und einiges wäre anders gelaufen, hätte ich es vorher gewusst.
Sondenvereisung hat nichts mit einer zu kleinen WP zu tun, sondern mit einer falsch ausgelegten Sonde (zu kurz bzw. Entzugsleistung zu hoch angenommen). Mein Flachkollektor brachte nicht die vorgesehene Entzugsleistung und ist vereist, jetzt habe ich bohren lassen. Lieber die Sonde überdimensionieren als die Wärmepumpe.

Klaus

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Cmajere
**
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Hallo,

haben die Pumpe gestern in Betrieb genommen.
Sie heizt schon paar Räume im Eg hoch und wir haben Warmwasser.

Soweit ich das aus dem Datenplatt erkenne hat hat unsere 81/2 VWS von Vaillant 8 KW Leistung und einen 6 kw Zusatzheizstab. Woran erkenne ich nun ob der heizstab läuft bzw kann cih das steuern das möglichst viel über die erdwärme läuft?

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Eine richtig ausgelegte Wärmepumpenanlage benötigt keinen Heizstab, auch nicht bei extrem niedrigen Außentemperaturen. Einzig zur Aufheizung des Estrichs ist der Heizstabbetrieb notwendig, oder beim Ausfall der Wärmepumpe für den Notbetrieb.

In der Steuerung ist ein Bivalenzpunkt beschrieben. Schau mal in den Einstellungen der Anlage nach, bei welcher Temperatur die Anlage auf bivalenten Betrieb geht. Wir haben zum Beispiel als Bivalenzwert -10° Celsius eingestellt. Das bedeutet, dass die Anlage ab -10° Celsius die elektrische Nachheizung aktiviert.

Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 21.04.2010 09:38, insgesamt einmal bearbeitet

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Cmajere hat Folgendes geschrieben:
Woran erkenne ich nun ob der heizstab läuft

Sollte in den Statistikdaten vorhanden sein.

Cmajere hat Folgendes geschrieben:
bzw kann cih das steuern das möglichst viel über die erdwärme läuft?

In der Konfiguration der WP einfach dauerhaft abstellen. Wenn bei der Auslegung nix falsch gemacht wurde benötigst du den Heizstab nicht.

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Cmajere
**
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Hallo,

habe gestern am bau gearbeitet und mal die WP beobachtet.
Gesagt sei das der Bau noch fast leer steht bis auf paar Säche zement und Eimer und Werkzeuge.

In paar Räumen wurden die Thermostate auch 20 grad gestellt (dort wo die Fliesen schon gute 6 tage liegen)


Die Wärmequellentemperatur war am Abend auf 3°C und als ich gefahren bin stand Sie bei 4°C. Aussentemperatur war 5°C. Ist die Wärmequellentemp ok? Dacht in 80 metzer Tiefe herrschen so um die 13 Grad?

Was ich nicht versteh ist das Energieertragsdisplay wir habend ie Pumpe diesen Monat in Betrieb genommen, da steht links in der GRafik ein Errag von 52 kwh aber oben rechts steht der Gesamtertrag von 140 kwh?.

Wie kann das sein obwohl die doch erst im April läuft, da kann es doch noch keine kumulierten Werte geben.

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f102
*
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Hallo Cmajere,
# Die Ertragsanzeige im Gerät darf man, so glaube ich, nicht ganz ernst nehmen; selbst externe Wärmemengenzähler zeigen keine absoluten Werte. Bin aber Laie.
# Die Soletemperatur in 80m Tiefe kannst Du nicht ablesen. Der Quelle-Eingang zeigt mehr eine Mischung aus 1,5m bis Tiefstpunkt, abzüglich eines Teiles der Wärmeentnahme durch die WP.
Ab 20m Tiefe bis über 100m Tiefe findest Du konstant die Jahresmitteltemperatur Deiner Region. Bei mir auf 600m ü.NN ca.7,5°C. Mir hat man auch 12°C vorhergesagt. Zwei Tage nach Start der Neuanlage waren es 9,3°C. Im letzten Winter gings schon mal auf 4,7°C runter. Im ersten Jahr hat man noch mehr Wärme im Boden verfügbar. Das hat was zu tun mit dem radioaktiven Zerfall von Radongas (siehe homepage Junge Union- Erneuerbare Energien).Wenn diese Extragrad Celsius verfrühstückt sind, nach 1-2 Jahren, geht es runter und pendelt sich auf einem geringeren Wert ein. Nach den warmen Wochen haben wir jetzt wieder ca. 7°C (max. Wert pro Zyklus). Meine Sonden dürften aber eher überdimensioniert sein.
Die Wärme aus dem Erdinneren findest Du erst in einigen 1000m Tiefe. Wir leben rein von der Sonnenenergie. Natürlich sind 200m besser als 2x100m, hat man auch nur einmal horizontalen, kalten Graben. Tiefen von 0-20m sind also von den Jahreszeiten abhängig, mehr oder weniger verzögert. Der Winter kommt in 10m Bodentiefe erst im Sommer an.
Dennoch erscheinen mir Deine Werte um 4°C für den Anfang schon niedrig, sogar wenn die Pumpe im Dauerlauf fuhr. Deine Bohrmeter kenne ich aber nicht.
# Natürlich wird die WP normal nie mit Heizstab arbeiten; laß Dir doch die Sicherung dafür im Elektroschrank zeigen und mach sie raus, zur Beruhigung.
Gruß
f102

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