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Sg
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Beitragvon Sg » 28.02.2010 18:23 Uhr

Hallo,

ich schreibe gerade eine Facharbeit zum Thema: "Ist Windkraft langfristig eine Alternative zu den traditionellen Stromerzeugern". Nun würde ich gerne Eure persönliche Meinung zum Thema Windkraft hören, damit ich daraus eine Statistik erstellen kann.

vielen Dank schon jetzt für eure Antworten!!!

GMil
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Beitragvon GMil » 01.03.2010 14:50 Uhr

Ich betreibe lediglich eine kleine Windkraft-Anlage (600 Watt Nennleistung) seit etwa 3 Jahren und kann sagen, daß der Jahresertrag bei weitem hinter den Versprechungen zurückbleibt. Das Windrädchen ist zwar frei aufgestellt, noch dazu auf einer Anhöhe, hat aber mit nur ca. 12 m Masthöhe längst nicht die Möglichkeit, in Zonen ruhiger, bodenverlaufsunabhängiger Strömung vorzustoßen, die bei ca. 50 m erreicht sein dürfte. Dies dürfte mit ein Grund sein, warum die Erwartungen des Herstellers so weit unterschritten werden.
Gruß

Gerhard
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Beitragvon Bolle » 02.03.2010 12:42 Uhr

Hallo ich denke das die Windenergie schon eine Alternative zur Energiegewinnung ist. Aber man müsste sie besser nutzen und vor allem speichern.
siehe:
http://www.energieportal24.de/forum/topic,8685,-windpumpen---pumpspeicherwerk.html

mfG
Bolle
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Beitragvon walu123 » 02.03.2010 14:37 Uhr

Als Alternative nur langfristig, da mit den heutigen Windrädern der auch in Zukunft steigende Energiebedarf nicht gedeckt werden kann.

Dazu fehlen in D. einfach die Flächen, auf denen es gleichbleibende Winde gibt, die den Ertrag sichern können.

In wohnnahen Gebieten sind Windkrafträder tlw. schon unzulässig, da es bei tiefstehender Sonne zu Schattenwürfen kommt, welche(anscheinend) die Gesundheit beeiträchtigen, sofern man davon betroffen ist.

Davon abgesehen finde ich riesigen Räder sehr hässlich. Es werden in D. Vorschriften gemacht welche Farbe die Dachplatten haben müssen und welche Höhe der Kniestock etc. haben muss oder soll. Aber hier werden auch solche Teile erlaubt.
Auf den Autobahnen würde ich sogar eine Ablenkung durch die im Sichtfeld stehenden Bewegungen unterstellen.

Besser sind die allgemein aus dem Boden spriesenden Photovoltaikfelder aber auch nicht!

Gruß Walu
Bartl Eco 4s Sole
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Beitragvon oakgast » 09.03.2010 11:19 Uhr

Kommentar von "Michelmann" erstellt am 09.03.2010,10:46
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Windkraft und PV sind hoch fluktuativ und somit auf ein Schattenkraftwerk (Gas oder ATOM) angewiesen. Damit sind sie ökologisch sinnlos. Sie dienen lediglich der Bereicherung der Betreiber zu Lasten der Stromverbraucher.
Auch Pumpspeicher sind nicht geeignet. Das größte deutsche PSW Goldisthal hat lediglich 1.060 MW und ist nach 8 h leer.
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=684' target='_blank'>Mail an Michelmann</a>
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Beitragvon bernhard geyer » 09.03.2010 15:16 Uhr

oakgast hat geschrieben:Windkraft und PV sind hoch fluktuativ und somit auf ein Schattenkraftwerk (Gas oder ATOM) angewiesen.

AKW's sind hierfür unbrauchbar da nicht vernünftig Lastregelbar (Entweder sie laufen oder sie sind kaputt - sieh Krümmel).

oakgast hat geschrieben: Damit sind sie ökologisch sinnlos. Sie dienen lediglich der Bereicherung der Betreiber zu Lasten der Stromverbraucher.

Ist es nicht. Jedoch ist der Ausbau passender Pufferspeicher und auch von ökologischen Biokraftwerken nicht so weit immer die nötige Last aufzunehmen. Ebenfalls steht zu wenig Höchstspannungnetze zur Verfügung um mit wenigen Verlusten die erzeugte Energie auch Deutschlandweit zu verteilen. In Spanien werden teilweise schon bis zu 50% des Stromverbrauchs aus Windkraft gedeckt. Jedoch hat Spanien auch weniger Dinosaurier-Kohle/Atom-Kraftwerke die sich sehr schlecht Anpassung der Stomproduktion erlauben.

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Beitragvon klausamsee » 10.03.2010 08:17 Uhr

Man sollte sich fragen, ob zukünftig Energiequellen, die keine konstante Energie liefern (können), wie z.B. Windräder und PV-Anlagen, mit einem lokalen Puffer ausgestattet werden müssen. Einen Anreiz dafür könnte man über eine besondere Vergütung zu Spitzenlastzeiten schaffen. Ein Zusatzeffekt wäre, das die Stromnetze nicht mit so hohen Ausgleichslasten belastet würden und das sich viele kleine Speicher viel schneller auch zur lokalen Spitzenlastabdeckung einsetzen ließen.

Klaus

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