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roro
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Beitragvon roro » 14.01.2010 11:49 Uhr

Die FBH ist auf 38 Grad VT ausgelegt


Geht zwar noch ist aber nicht gerade optimal für eine LWP. Da hätten ein paar Grad weniger (engere Verlegung) einiges an Kostenersparnis gebracht.

peseusb
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Beitragvon peseusb » 14.01.2010 11:59 Uhr

Thomas Heufers hat geschrieben:Zunächst einmal sind bei 400 m² und bei noch nicht angebrachter Dämmung (16 cm WDVS fehlen!) 13.000 kWh kein Horrorverbrauch. Die Anlage ist für ein fertiges Gebäude ausgelegt. Da sollte man bei ungedämmter Außenwand nicht zu viel erwarten.
@ peseusb - Du solltest also beruhigt die nächsten Wochen abwarten. Wenn die Dämmung angebracht ist, sind die Ausgangsbedingungen für die ausgelegte Wärmetechnik hergestellt. Danach wird, so hoffe ich, der Stromzähler weniger rotieren.
Dann macht es auch Sinn, das Du Dich mit der Einstellung der Heizkurve und des Fußpunktes beschäftigst, dies sollte auch ausführlich in der Bedienungsanleitung für die Steuerung der Wärmepumpe beschrieben sein.
http://energie-effizientes-haus.de/html ... kurve.html

[color=red]D
Danke für die Hinweise. Wie erwähnt bin ich kein Fachmann für Heizungen.
Dumm ist, das mein Heizungsbauer Pleite ist und ich weder über die Berechnung des Bedarfes noch über Unterlagen für die WP verfüge.
Der Speicher wurde vom Heizungsbauer eingebaut und bei der Anlagenabnahme von Buderus (alles i.O.) nicht beanstandet.
---------------------

Nach meiner Einschätzung würde ich den Pufferspeicher umgehen, eine direkte Wärmeeinspeisung in den Vorlauf ist effizienter. Ist das denn von Buderus tatsächlich so nahe gelegt worden, einen Pufferspeicher einzubinden. Die Fußbodenheizung als träges System ist doch ein idealer Wärmespeicher. Eine Brückung der EVU-Abschaltzeiten von 2 Stunden sollte über das thermisch träge Flächenheizsystem möglich sein.
Kannst Du bitte auch mal die Gebäudedetails veröffentlichen?

SHallo Hr.Heufers
Sorry wir sind grad eingezogen und die Unterlagen sind "irgendwo abgelegt". Aber unser Haus wurde als KFW 60 geplant, ausgelegt und finanziert.

U-Werte von Dach, Wand, Fenster, Bodenplatte, Keller, kompakte Bauweise oder verschaltet?
Überschlägig komme ich auf eine Heizlast von unter 40 W/m², das ist eigentlich ein guter Wert.

J Ja, so war´s auch geplant....
Wir haben mit 24er YTONG Außenwänden gebaut auf die die 160mm NEOPORDÄMMUNG (WDVS) drauf kommt.
Dachdämmung mit 200mm 0,32 Dämmung, Zwischen den Zangen der Decke 100mm 0,32 Dämmung (Spitzboden fehlt leider noch). Gebaut wurden die beiden Haushälften verschaltet, was die Außenflächen leider noch vergrößert.
Gruß Peseusb

Gruß

Thomas Heufers[/color]

peseusb
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Beitragvon peseusb » 14.01.2010 12:12 Uhr

bernhard geyer hat geschrieben:Wie es von den Leistungsdaten aussieht ist es die WPL190 AR.

Nein eine WPL 190 IR ??

peseusb hat geschrieben:Unser Haus ist derzeit leider noch nicht gedämmt (Frühjahr 2010 kommt 160mm NEOPOR/WDVS) und die WP schafft es nicht unsere 3 Wohnungen (alles FbH) auf erträglichen 21-22 Grad zu halten.

Ohne Dämmung ist die WP viel zu klein wenn Sie passend ausgelegt wurde.

peseusb hat geschrieben:Die Temperaturdifferenz zwischen Vor+Rücklauf beträgt in der Spitze 17 Grad.

Wann ist das der Fall? Sind alle Heizkreisse offen?
Und bei einer WP von 19,2 kW dürfen die Leitungen zu den Etagenverteilen auch nicht zu klein ausgelegt sein. Ansonsten wird die von der WP erzeugte Wärme nicht schnell genug weg transportiert und die Differenz steigt. Wie dick sind denn die Rohre die von der WP zu den Verteilern gehen?

peseusb hat geschrieben:Bei -5 Grad setzen 2 x 6 KW Heizstäbe ein die uns dann die Konten vollständig räumen weil die "angeblich" auf Normalstrom laufen müssen.?

Wäre mir neu. Müsste ein komischer Stromversorger sein (Name)?

WEST Energie- wurde aber gerade angeschrieben, ob wir das ändern können - Hatte der E-Meister so angeklemmt !
peseusb hat geschrieben:Hat jemand eine Idee woran (unabhängig von der Fassadendämmung) das liegen kann ???

Bei der hohen differenz Vor/Rücklauf könnte das Problem auch daran liegen das das warme Wasser nicht von der WP weggebracht wird. Aber normalerweise müsste dann die WP auf Störung laufen.

EBEN -tut sie aber nicht ?

Ach ja. Buffer könnte auch ein Problem sein. Könnte auch bei der WP größe sehr Problematisch sein.

Pufferspeicher umgehen - wie unten vorgeschlagen ?

Ist eigentlich bei den 13MWh auch die Estrichtrocknung dabei. Kostet bei 400 m2 auch ein ganzen Brocken.


Nein der Estrich ist seit über 6 Monaten drin und inzwischen garantiert trocken.
Danke für Hinweise !

peseusb
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Beitragvon peseusb » 14.01.2010 12:16 Uhr

bernhard geyer hat geschrieben:Wie es von den Leistungsdaten aussieht ist es die WPL190 AR.

peseusb hat geschrieben:Unser Haus ist derzeit leider noch nicht gedämmt (Frühjahr 2010 kommt 160mm NEOPOR/WDVS) und die WP schafft es nicht unsere 3 Wohnungen (alles FbH) auf erträglichen 21-22 Grad zu halten.

Ohne Dämmung ist die WP viel zu klein wenn Sie passend ausgelegt wurde.

peseusb hat geschrieben:Die Temperaturdifferenz zwischen Vor+Rücklauf beträgt in der Spitze 17 Grad.

Wann ist das der Fall? Sind alle Heizkreisse offen?

Nein wir haben nur die Heizkreise offen die wir dringend benötigen


Und bei einer WP von 19,2 kW dürfen die Leitungen zu den Etagenverteilen auch nicht zu klein ausgelegt sein. Ansonsten wird die von der WP erzeugte Wärme nicht schnell genug weg transportiert und die Differenz steigt. Wie dick sind denn die Rohre die von der WP zu den Verteilern gehen?

peseusb hat geschrieben:Bei -5 Grad setzen 2 x 6 KW Heizstäbe ein die uns dann die Konten vollständig räumen weil die "angeblich" auf Normalstrom laufen müssen.?

Wäre mir neu. Müsste ein komischer Stromversorger sein (Name)?

peseusb hat geschrieben:Hat jemand eine Idee woran (unabhängig von der Fassadendämmung) das liegen kann ???

Bei der hohen differenz Vor/Rücklauf könnte das Problem auch daran liegen das das warme Wasser nicht von der WP weggebracht wird. Aber normalerweise müsste dann die WP auf Störung laufen.

Ach ja. Buffer könnte auch ein Problem sein. Könnte auch bei der WP größe sehr Problematisch sein.

Ist eigentlich bei den 13MWh auch die Estrichtrocknung dabei. Kostet bei 400 m2 auch ein ganzen Brocken.

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Beitragvon oakgast » 14.01.2010 19:00 Uhr

Kommentar von "frenzel" erstellt am 14.01.2010,18:59
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

ichbin ja sehr dankbar ,daß auch die probleme mit lwp angezeigt werden.
d.h. eine lwp kann man also nur mit
16cm fassadendämmung kaufen!das rechnet sich niemals!
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=470' target='_blank'>Mail an frenzel</a>
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Beitragvon Thomas Heufers » 14.01.2010 21:16 Uhr

@ frenzel - Wer heute einen Neubau baut, ohne ihn zu dämmen, wird an den Betriebskosten keine Freude haben.

Richtig Wärmepumpen und speziell Luft-/Wasser-Wärmepumpen sollten nicht in schlecht gedämmten Gebäuden und nur unter optimalen Bedingungen eingesetzt werden. Der obige Fall ist eher suboptimal.

Gruß

Thomas Heufers


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Beitragvon oakgast » 15.01.2010 12:41 Uhr

Kommentar von "machtwas" erstellt am 15.01.2010,12:40
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Hat bestimmt @machtnix geplant................................................................................................................. ........................................................................................................................ ........................................................................................................................ .......................
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Beitragvon GMil » 15.01.2010 14:09 Uhr

oakgast hat geschrieben:Kommentar von "frenzel" erstellt am 14.01.2010,18:59
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

ichbin ja sehr dankbar ,daß auch die probleme mit lwp angezeigt werden.
d.h. eine lwp kann man also nur mit
16cm fassadendämmung kaufen
!das rechnet sich niemals!
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=470' target='_blank'>Mail an frenzel</a>



So, wie das hier steht, ist das ganz klar falsch! Meine Hütte war bis vor 3 Monaten ebenfalls ungedämmt, und meine in 2007 gekaufte L/W-WP war / ist auf diesen dämmungslosen Betrieb ausgelegt (nämlich auf 90 -110 kWh/qma). Sie schaffte den Betrieb auch bei -19°C (ohne Heizstab!) und benötigte dazu im kalten Winter 2008/2009 gerade mal 7.000 kWh/a. Beim Öl hatte ich vorher in solchen Fällen bis zu 3.100 l/a benötigt.

Also: auch ein "Zelt ohne festen Boden" kann man mit einer L/W-WP heizen, wenn die groß genug ausgelegt ist. Verbrauchswunder darf man natürlich keine erwarten; die gäbe es mit einer Öl- oder Gasheizung in solchen Fällen aber auch nicht! Wer also nicht auf den Werbe-Sermon mit den "75 % Heizkostenersparnis" bei der WP hereinfällt, sondern realistisch kalkuliert, der bekommt auch im Altbau eine Heizanlage, die die nötige Leistung erbringt, sauber arbeitet und -je nach Kostenlage von Öl und Strom- schon mal den einen oder anderen € sparen kann. Mehr kann man als Altbaubesitzer kaum verlangen, zumindest nicht von einer Hochtemperatur-WP, die einfach als Ersatz des Ölers an die vorhandenen Radiatoren angeschlossen werden kann.
Gruß

Gerhard
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Beitragvon GMil » 15.01.2010 14:28 Uhr

roro hat geschrieben:
Eine größere WP wäre übrigens kostengünstiger gewesen als die Dämmung.


Aber nur am Anfang :twisted:



Nö, durchaus nicht! Zumindest dann, wenn die Fassadendämmung nachträglich auf ein fertiges Haus aufgebracht wird, ist die so viel teurer, daß die Heizkosteneinsparung erst in >> 50 Jahren wieder rauskommt!

Ich habe es gerade hinter mir: meine 20 k€ Fassadendämmung bringen mir lt. EB ca. 20 - 25 % Heizkosten-Einsparung, also max. ca. 260 € / a. Amortisationszeit demzufolge 77 Jahre!

Wenn ich eine um 25 % zu kleine WP gekauft hätte (was die Dämmung dann zwingend nötig gemacht hätte), hätte ich gegenüber meiner WP-Größe gerade mal 1.500 € gespart. Das hätte die Amortisationszeit der Dämmung auf 71 Jahre "verringert"; ein grottenschlechtes Geschäft!

Warum habe ich dann jetzt überhaupt gedämmt? Nun, der Verputz war so rissig und "mürbelig" geworden, daß ein neuer zwingend nötig war. OK, wenn eine solche Maßnahme (für sich gesehen 8- 10 k€) erforderlich wird, ist es heutzutage "moralisch" schon erwägenswert, die Dämmung gleich mit machen zu lassen, auch wenn es wirtschaftlich immer noch nicht aufgeht: 10 k€ "Dämm-Aufpreis" rechnen sich bei mir nämlich auch erst in 38 Jahren!

Ich weiß, daß diese Zahlen alle stark vergröbert sind; es werden weder Zinsen noch Preiserhöhungen berücksichtigt. Aber erstens kann die heute sowieso niemand abschätzen, und zweitens ging es mir hier nur um die Tendenzen. Die dürften aber klar geworden sein.

Gruß

Gerhard
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