Hallo ins Forum,
Ich habe hier schon viel gelesen über WP im Altbau, versprochene JAZ etc.
Kurz und knapp. Ich weiß, dass ich hier Fehler gemacht habe und einem Heizi auf den Leim gegangen bin (vorsichtig formuliert, will niemanden beleidigen).javascript:emoticon('

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Mein Haus ist eine alte Scheune, die zum Wohnen umgebaut wurde.
Die Fakten:
Umbau: 2005
Wände: z.T. alter Sandstein 50cm, Front neu 30cm KLB, rechts und links umbaut, aber nur links beheizt
Dach: 14cm zwischen den Sparren + 2 cm darunter
Spitzboden: 8cm Styrodur
Wohnraum offen. D.h.: Flur, Wohn- und Essbereich im OG sind nach oben offen und münden in der Galerie/dem Treppenhaus des DG.
WP: Siemens LI18 (16,4kW) (ist das jetzt Dimplex?)
System:
Kombispeicher, oben WW-Durchlauftauscher (450 l) und unten Heizungspuffer (480 l)
WW-Temp: 47 Grad
RL: z.Zt. 32 Grad ohne Absenkung (Delta t = 2K)
Unterstützung: Flanschheizung im Heizwasser
+ Wassertauscher zur RL-Anhebung im Kachelofen (bringt aber nicht viel. Da müssten 7kg Holz / h durch um 7kw Leistung zu erzielen)
QN: 14,6 kW, 66W/qm -> 221 qm
Verbräuche:
2005/2006 = 6875 kwh
2006/2007 = 5127 kwh
2007/2008 = 6826 kwh
2008/2009 = 7700 kwh
Meine Fragen:
Ich errechne mir hier JAZ von 2,21 2,8 2,1 1,89.
Ist meine Berechnung der JAZ richtig?
Das kann doch nicht sein, oder.
Entweder war die Rechnung falsch und der W-Bedarf ist viel höher.
Oder die WP/das System hat doch ein Problem.
Ich heize mit meine 32 Grad RL zur Zeit ca. 150 qm.
Es wird nie gemütlich warm. Max 19,5 Grad. (Heize mal wieder zu Testzwecken ohne Kachelofen (Die WP-Heizung sollte auch ohne Holzheizung das Haus warmmachen))
Außerdem habe ich das WW runtergedreht, damit die WP nur Heizen muss. Lasse ich das anders, so entzieht der Heizkreis stets dem WW die Energie und in ca. 1 h ist die WW-Temp um 5K gesunken, so dass wieder WW gemacht wird. In dieser Zeit läuft die Umw-Pumpe nicht. Des Weiteren kann der Heizstab nie anspringen, da nie die Wartezeit von 1h Unterschreitung des Bivalenzpunktes erreicht wird.
Wenn ich das richtig sehe ist der hydr. Abgleich "automatisch". Da sind auf den Vt "durchflussmengenanzeigende Röhrchen" drauf. Die zeigen bei offen=3-4 an und bei geschl.=0.
Liege ich hier richtig?
Die WP (z.Zt. nur Heizen) läuft bei -4 Grad fast immer. Wenn Sie dann mal abgeschaltet hat, dauert es ca. 15 min, bis Sie wieder anspringt, d.h. das Wasser im Kreislauf und im Puffer wieder runtergekühlt ist. Sie taktet also sehr oft.
Auch wenn ich in den betr. Räumen die Thermostate voll öffne (mehr Volumen) ändert sich das nicht. (Was haltet ihr von Raumthermostaten? Wäre es nicht besser, diese immer ganz auf zu lassen?) Außerdem taut Sie spätestens alle 2 h ab.
Ist das alles normal?
Der Verbrauch liegt z.Zt. bei 80 kwh/Tag. Das hatte ich sonst nur bei -15 Grad.
Kann es sein, dass die WP im Kältekreis ein Problem hat? Zu wenig Kältemittel etc.?
Es dürfte ein Kombination div. Probleme die Ursache sein.
Kann jemand abschätzen, wie hoch etwa eine Ersparnis wäre, wenn man zwei autarke Puffergefäße hätte?
Was kann ich noch tun um meine Heizkosten im Griff zu behalten?
Ich weiß, isolieren etc. Aber mir geht es z.Zt. ehr darum, dass was halt mal ist so hinzubekommen, dass es mögl. wenig belastet.
Isolieren ist z.Zt kein Thema. Die baul. Lage lässt dies nur sehr schwer zu.
So, das wars. Ich hoffe, dass trotz der Fülle an Info, die FAchleute des Forums einge Ratschläge haben.
Schonmal vielen Dank dafür.