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| Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben: | [......
Interessenten für dieses Heizsystem sollten grundsätzlich skeptisch sein. Die Infrarotheizung braucht Strom. Um aus 1 Kilowattstunde Strom annähernd 1 Kilowattstunde Wärme abzugeben, werden cirka 1,35 Kilowattstunden Energie in Form von Gas, Öl, Kohle an fossiler Energie benötigt. Von der Umwandlung der fossilen Brennstoffe bis zur Steckdose, gehen durch Kraftwerksverluste, Netzverluste ca. 30 % der Energie ungenutzt verloren, regenerative Energie sind bereits berücksichtigt..........
Gruß
Thomas Heufers[/color] |
Nun, ich würde Stromheizungen jeder Art nicht skeptisch, sondern einfach aufmerksam und vergleichend betrachten. "Vergleich" ist dabei immer eine individuelle Sache, denn oft gibt es z.B. keine Gasversorgung, die man anzapfen könnte, nicht genügend Lagerraum für Pellets oder Heizöltanks oder z.B. keinerlei nutzbares Heizwassernetz in den Räumen, weil vorher etwa Nachtspeicheröfen installiert waren.
In solchen Fällen ist eine Stromheizung (im weitesten Sinne) so eklatant günstiger in der Anschaffung, daß wohl kein anderes Heizsystem mithalten kann! Es kann dann nur noch um die Frage gehen, welche Art "Stromheizung" man nehmen soll.
Ich würde mich in einem solchen Fall z.B. für eine Luft-Luft-WP entscheiden (zu deutsch: eine Klimaanlage mit einem extra Innengerät in jedem Raum), wo immer das möglich ist. Aber auch die IR-Heizung mit ihrer völligen Lautlosigkeit, ihrer ansprechenden Gestaltung (z.B. Bilder) und ihrer extrem einfachen Montage hat ihre Reize.
Daß aus meiner Sicht der Strom die "wertärmste" und damit am leichtesten zu verschmerzende Energieform ist, habe ich ja schon mehrfach betont. Strom wird man immer und überall aus allerlei anderen Energieträgern erzeugen können, und seine Erzeugung wird auch immer umweltfreundlicher.
Wer also seine Umwelt entlasten will, kommt um eine "Stromheizung" im weiteren Sinne nicht herum! Nimmt er dazu eine Luft-WP, entlastet er die Umwelt sogar doppelt, weil die einen beachtlichen Teil der Wärme aus der Umgebungsluft holt und damit der globalen Erwärmung entgegenwirkt. Darin ist sie absolut einmalig gegenüber allen anderen Heizsystemen, deren Wärme die Umwelt nur noch weiter aufheizt!
_________________ Gruß
Gerhard
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„Pferd rein Wurst raus und umgekehrt Wurst rein Pferd raus“
Ihr würdet alle sagen: geht nicht.
Genauso, wie das nicht funktioniert, kann man die Wirkungsweise von einer bestimmten Energiemenge (z.B. 1 kWh) in einer auf Konvektion basierenden Heizung mit der in einer IR-Heizung vergleichen. Das sind (wie hier schon mal dargestellt) 2 verschiedene Welten.
Bevor man hier versucht die Kosten der einzelnen Energieträger miteinander zu vergleichen sollte man sich zuerst einmal mit Funktion und Wirkungsweise der verschiedenen System auseinander setzen.
Zufriedene IR-Heizer gibt es in diesem und auch anderen Foren genug. Nur ihr glaubt diesen Leuten ja nicht. Jedem, der hier positiv über IR-Systeme berichte, wird unterstellt, dass er mit dem Zeug Geld verdient. Das Heizen mit Strom wird generell negativ bewertet. Aber ohne eigene Erfahrung.
Die Verkäufer von Niedrigenergiehäusern, Wärmepumpen, Dämmmaterial usw. werden generell als Gutmenschen dargestellt. Sie sind aber deshalb noch keine gute Menschen. Sie wollen alle nur eins: an dem Rummel um die „drohende Klimakatastrophe“ partizipieren und ihren eigenen Vorteil sichern.
Es ist natürlich einfacher auf einer Welle mitzuschwimmen, als eigene Wege zu gehen.
HPE
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| Zitat: | | Das du mit Gas genauso preiswert heizen würdest wie mit einer WP wird die WP-Befürworter auf die Palme bringen. Da rechnet sich der sehr hohe Anschaffungspreis der WP nicht. |
Wieso das habe ich bereits vorher gewusst, und ist auch nicht so überraschend, da ich einen teuren CO2-neutralen und atomstromfreien Anbieter habe. Ich habe vor allem darauf geachtet, dass der Verbrauch möglichst gering ist, da ist die Art der Heizung schon fast nebensächlich.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass eine IR-Heizung bei mir deutlich höhere Verbrauchskosten verursachen würde.
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| Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben: |
Den begeisterten Kunden einer Infrarotheizung möchte ich gerne persönlich kennenlernen, den kann es, und das sagen die vorgenannten Fakten eindeutig, garnicht geben. Wer sein Haus oder seine Wohnung mit Infrarot- oder anderen Direktstromheizungen warm hält. Der bekommt einen kalten Schauer, wenn er seine Stromabrechnung sieht. Vom Umweltaspekt wollen garnicht reden.
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Lieber Herr Thomas Heufers, ich versuche den Herren zu erreichen und wenn Er einverstanden ist, dann melde ich mich gern hier.
Doch gab es vor 25 jahren in Schloß Neuhaus bei Paderborn einen Vorsitzenden vom Mieterverein, der hatte sich eine Eswa Heizung einbauen lassen und war sehr begeistert. Mal beim Miterverein Paderborn nachfragen.
Infrarotheizungen gibt es in Deutschland schon ca 30 Jahre, doch wurde nicht immer erhrlich darüber berichtet, denn ein heizungsbauer, der Gas oder Ölheizungen einbaut und an eine E Heizung nichts verdient, warum soll der denn positiv berichten? Zumal ja nicht einmal ein Test gemacht wird.
Sind denn alle alle Menschen die nur unser Bestes wollen wirklich die Besten?
Leute, werdet wach, der Energieträger der Zukunft ist nun mal Elektro, also Strom, egal wie auch immer bereitgestellt. Und in den nächsten Jahren wird sich sehr viel tun am Markt.
Liebe Grüße
Heinrich Dreier
_________________ Ist alles, was denkbar auch machbar?
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| Heinrich Dreier hat Folgendes geschrieben: | ........
Leute, werdet wach, der Energieträger der Zukunft ist nun mal Elektro, also Strom, egal wie auch immer bereitgestellt. .......
Liebe Grüße
Heinrich Dreier |
Exakt so sehe ich das auch! Alle anderen Energieträger sind entweder zu schmutzig oder zu schade zum Verbrennen! Nur wer Strom großtechnisch erzeugt, hat zudem die Möglichkeit (und die gesetzliche Auflage!), seine Art der Verbrennung so sauber und schadstoffarm wie möglich zu gestalten.
Also wird die Frage immer interessanter, wie man denn den Strom zu Heizzwecken heranzieht, und da wird der Markt in den nächsten Jahren sicherlich noch spannender werden als er jetzt schon ist.
Und eins halte ich nicht für zuviel verlangt: bei der Wahl der eigenen Heizung sollte bei aller möglicher Beratung eigenes Denken im Vordergrund stehen! So wie die Vorschläge der jeweiligen Heiz- und Dämm-Lobby durch deren Brille gesehen wird (wer wollte es ihr verdenken?), so erschreckend dilettantisch ist oftmal die Beurteilung der Situation durch sog. unabhängige Institute! Wer heute Kameras und Spülmittel testet oder dazu berät, wird morgen kaum fundierte Aussagen zu IR-Heizungen, Wärmepumpen oder meinetwegen Klospülungen machen können. Dennoch werden solche Institutionen nicht müde, genau das zu tun, und beim Ergebnis weiß man dann oft nicht, ob man lachen oder heulen soll!
Dabei isses doch so einfach:
Erst stelle ich fest, welche Energieträger für mich in Frage kommen. Gibt es bei mir in der Straße Gasanschluß? Möchte ich überhaupt mit Gas leben? Habe ich genügend Platz und womöglich eine gute Bezugsquelle für Pellets / Hackschnitzel? Kann / will ich die Asche entsorgen? Will ich Öltanks im Haus (mögliche Geruchsbelästigung)? Gibt es womöglich Fernwärme zu beziehen? Wenn ich das alles verneine, kann ich mir auch jeden Kostenvergleich damit schenken! Es kommt eh nur noch der Stromanschluß in Frage, und es geht jetzt um die Art der WP kontra einer evtl. IR-Direktheizung. Darüber wurde hier schon ausführlich geschrieben.
_________________ Gruß
Gerhard
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| GMil hat Folgendes geschrieben: |
Dabei isses doch so einfach:
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scheint aber nicht so einfach zu sein, denn Denken will ja auch erst mal gelernt sein. Auch wenn ich mal ein Kozept entwickelt habe, mit dem jeder Mensch das freie Denken erlernen kann, so möchten das Konzept doch sehr viele Mitmenschen nicht geschenkt haben, weil man ja dann dazu lernen könnte.
Alles ist sehr einfach, wenn man es nur will und darum sollte Jeder erst denken und dann das für Ihn richtige tun.
Liebe Grüße
Heinrich
_________________ Ist alles, was denkbar auch machbar?
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Hallo
Für alle Interessierten:
"Wohnen nach Wunsch - Das Haus"
Am Sonntag 10.01.2010 auf Vox um 18:15
Ein Haus wurde nach Renovierung komplett mit Infrarot-Heizung ausgestattet.
Heizelemente in verschiedenen Ausführungen eingebaut, teils an der Decke, teils Wandbefestigung.
Gruss
ruwer54
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Das Haus steht in der Nähe von Berlin. Die Heizungen sind natürlich wieder von Redwell. Wie auch schon bei "Zuhause im Glück" auf RTL2 im Oktober. Ich denke, die werden dieses Jahr noch mehr machen, man wird immer wieder etwas in den Medien hören und sehen können
Gruß, Bernd
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Immerhin wurde die IR-Heizung im Fernseh-Beitrag als "energiesparende Heizung" bezeichnet bzw. besonders hervorgehoben.
_________________ Gruß
Gerhard
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| GMil hat Folgendes geschrieben: | | Immerhin wurde die IR-Heizung im Fernseh-Beitrag als "energiesparende Heizung" bezeichnet bzw. besonders hervorgehoben. |
So ist es, doch wenn ein Mensch es nicht glauben will, geht es eben nicht.
Haber gerade vor einer Stunde noch mit einem Kunden von mir gesprochen, der wollte eine IR Heizung in die Türkei bringen, was aber nicht nötig ist, weil solche Heizungen in der Türkei sogar hergestellt werden. Ich muss nicht an jeder Heizung verdienen, denn ich kann auch mal einen Tipp geben, wie ein Kunde seine Heizung preiswerter bekommt.
_________________ Ist alles, was denkbar auch machbar?
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Hallo,
ich teste zur Zeit Redwell-Infrarotheizungen in meinem Büro.
Der Raum beträgt 20qm und ist in einer relativ gut isolierte Dachgeschoßwohnung (Altbau).
Ich habe dort zwei Infrarot-Elemente von Redwell (900 Watt und 600 Watt).
Die Temperatur habe ich auf ca 21 Grad eingestellt und benötige zur Zeit pro Tag ca. 11 kWh.
Mir kommt dies sehr viel vor, da der Vertreter zuerst eigentlich von zwei 600 Watt-Elementen sprach. Wenn ich dann 1 kWh verbrauche würden die Elemente ja ca. 9 Stunden pro Tag laufen. Durch die 600Watt+900Watt-Elemente laufen diese jetzt natürlich nur ca. 7,5 Stunden.
Bei Redwell werden aber ja immer zwischen 5 und 6 Stunden Betriebszeit pro Tag angegeben. Die erreiche ich somit bei weitem nicht.
Hat jemand Erfahrungen mit Altbau und Redwell und den Betriebszeiten?
Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob dies bei mir jetzt eine günstige Heizung oder eine teure Heizung ist!
Mit der bisherigen Nachtspeicherheizung hatte ich ca. 15 kHw pro Tag verbraucht. Durch den teureren Strom mit Infrarot bin ich jetzt aber ungefähr genau so teuer!
Gruß
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Hallo,
also mit der Temperatur weiter runter fahren um Kosten zu sparen halt ich für wenig sinnvoll. Die eingestellten 21 Grad werden ja von so nem ELV-Temperaturfühler gemessen, sind also wohl auch Lufttemperatur. Die Wärme ist nur angenehm, wenn die Infrarotplatten gerade heizen. In der Zeit in der sie ausgeschalten sind kommt es mit eher kühl vor. Die Abstrahlung der Wände und Gegenstände bei 21 Grad ist nicht gerade wohlig! Nur wenn die Infrarotplatten eingeschaltet sind ist es angenehm.
mfg
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