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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
machtnix
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Beitragvon machtnix » 08.02.2007 19:38 Uhr

Wenn ich mal annehme das dein Haus Bj.60 vielleicht schon mal neuere fenster gesehen hat,eventuell wurde hier und da schon mal was gedämmt oder zumindest das Dach gedämmt und du nicht ständig das ganze Haus 24Std. vom Keller bis zum Dach voll aufgedreht hast sollte es reichen.

Ich nehme mal an das wir ca. mit 70W/m² rechnen können.
140 x 70 = 9800Watt =9,8kW Also reicht der Kaminofen.

Es gibt tausend verschiedene Hydraulik Anbindungen,mein Vorschlag wäre wenn du keine Kollektoren dazukaufen willst,mach folgendes.
ganz normalen Pufferspeicher ohne Solarwendel,nimm eine Trennstation.
Diese kannst du dann über ein oder zwei Drei-Wege-Umschaltventile so anschließen das zuerst immer das obere Drittel im Puffer erwärmt wird.
So ist immer gewärleistet das ausreichend WW zur verfügung steht.
Ist die Temperatur erreicht,öffnet das Umschaltventil und gibt den Weg nach unten frei,so das auch der untere Teil des Puffers noch beladen werden kann.

Noch eleganter kann man sowas mit einem Zortströmverteiler lösen:www.zortea.at

Aber um die ganze Angelegenheit mal wirtschaftlich zu betrachten,wäre es nicht besser den ganzen alten Mist rauszuhauen und nur mit einem 1000 Liter Pufferspeicher und einer Frischwassersation oder Puffer im Durchlaufprinzip zu arbeiten?
Ein Puffer an dem alles dranhängt,die Anlage ist übersichtlich viel Platz im Keller.Nur mal so als Anregung.

Hier sind mal einige Schemen die vielleicht was für dich sein könnten.
http://www.tvsgmbh.de/index.html

hangman
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Beitragvon hangman » 12.02.2007 08:01 Uhr

Hallo und Danke für die Anregungen.

Das Angebot des Heizungsbauers liegt nun vor:

Kombispeicher Huch mit 2 eingebauten Wärmetauschern für Solaranlage sowie Kaminofen mit innenliegendem Wasserspeicher 200L, Inhalt Puffer 600L.
FRAGE: Was ist davon zu halten?

Preis für Kombispeicher und Montagematerial für bestehende Solaranlage, sowie bestehenden Kaminofen und Gastherme sind 2.800 Euro. OHNE Elektroanschluss und Brecharbeiten, OHNE Regler.
Die Arbeitszeit wird mit 2x 32 Stunden veranschlagt. Kommt mir etwas viel vor...
Summa sumarum etwa 6.000 Euro brutto

Frischwassersation klingt schon interessant, hab ich mir von der Funktion im Netz mal angeschaut, aber die schlägt ja nochmals mit ca 1.000 Euro zu Buche.

Kann mir jmd. mit einfachen Worten Vor- und Nachteile von Puffer, Schichtenpuffer und Kombispeicher erklären, bin durch das Angebot nun eigentlich mehr verwirrt, als schlauer...

Wie gesagt haben wir etwas Platzprobleme, deshalb dachte ich an Schichtenspeicher...
Als Regler hatte ich mir den DeltaSol vorgestellt, da dieser einige Heizungschemen vorgespeichert hat und ein Klartextmenu hat.

Danke nochmals
machtnix
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Beitragvon machtnix » 12.02.2007 11:18 Uhr

Dan schau dich mal hier ein wenig um:http://www.juratherm-gmbh.de/index.html

Ist einer meiner Speicherlieferanten,und sehr gut.

Das Problem bei den Kombispeichern mit integrierter Trinkwasserblase sehe ich bei der Reinigung,und wenn man Solar bzw. einen Holzkessel/Kaminofen dranhängt.
Die Holzkisten kann man nicht abschalten,die feuern volles Rohr auf den Puffer,somit hat der Puffer ca.90°C,und was meinst du wieviel Grad dann im Trinkwasserspeicher herrscht?
Somit hast du nach zwei Jahren nicht mehr einen 200 Liter Trinkwasserspeicher sondern nur noch 150 Liter durch den extremen Kalkausfall.
Daher kommt für mich immer nur der günstigste Speicher den ich kriegen kann und eine Frischwasserstation in Frage.

Der ganze Mist und Schnick-Schnack mit den Schichtenspeichern kannste alles vergessen.
Ist in meinen Augen nur eine Verkaufsmasche der Hersteller um den Kunden zu blenden um den gnazen Mist teuer verscherbeln zu können.

Irgendwann habe ich mal in der Schule gelernt das die Wärme nach oben steigt.Was passiert im billigen Puffer oder im teuren?Genau,die Wärme steigt nach oben.
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Beitragvon pulzi » 25.03.2007 06:55 Uhr

Hallo hangman,

1. zur Regelung schau mal unter ( http://www.ta.co.at/ ) nach diese sind einfach in der Anwendung und gut

2. Beispielhydrauliken schau mal auf meiner Homepage vorbei www.pulzi.de oder www.ta.co.at im Bereich Downloads

3. Trinkwasser nur mit einer Frischwasserstation

4. Solarstation mit 2St. Dreiwegeventil zur Einschichtung des mit
Solar erhitztem Wassers

5. Dadurch reicht ein Einfacher Pufferspeicher ohne schnikschnak, und wenn einer nicht reicht kann man auch mehr in Reihe schalten.


6. Warmwasser mit dem Holzofen einschichten, ein Fühler am Pufferspeicher einen am Holzofen, Differenz festlegen und der Rest geht automatisch.

7. Gasheizung mit dem Pufferspeicher verbinden und die Anforderung über den Relaisausgang / Potentialfrei der Solarregelung

Vorteile:
Man Arbeitet nur mit ( "totem-Wasser" nicht mit Frischwasser ist damit gemeint) also kaum Kalk oder Rostansammlungen, Kein Aufheizen des Brauchwassers auf über 55°C nötig(Legionellen), Anlaufzyklen der Gasheizung werden verringert, die Solaranlage ist so auch noch Heizungsunterstützend.

Preise:
Edelstahlwärmetauscher mit Solarstation ca.700 Euro
Frischwaserstation ca.850 Euro
2x Pufferspeicher z.B. 800l ca.1000 Euro

mfg
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Beitragvon OldBo » 26.03.2007 12:07 Uhr

Moin,

Man Arbeitet nur mit ( totem-Wasser ) also keine Kalk oder Rostansammlungen

wann hält dieses Märchen mit dem "toten Wasser" endlich auf?

Infos unter http://www.bosy-online.de/KorrosionundSchlamm.htm

Gruß

Bruno Bosy
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Beitragvon pulzi » 26.03.2007 12:50 Uhr

OldBo hat geschrieben:Moin,

Man Arbeitet nur mit ( totem-Wasser ) also keine Kalk oder Rostansammlungen

wann hält dieses Märchen mit dem "toten Wasser" endlich auf?

Infos unter http://www.bosy-online.de/KorrosionundSchlamm.htm

Gruß

Bruno Bosy


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Beitragvon panu » 09.10.2007 09:06 Uhr

Genau OldBo,

viele scheinen immer noch nicht zu wissen wie lebendig ihr Wasser im Pufferspeicher ist.
So stammen nachgewiesen ca. 75 % des Störpotentiales in der Heizungsanlage aus Wasser- Metallreaktionen. Und viele würden sicherlich staunen wenn sie ihr Heizungswasser mal unter dem Mikroskop betrachten würden. Dort arbeiten, höchst lebendig auch noch bei 90°C, Millionen kleiner Tierchen, genannt Bakterien.
Die Schwarzfärbung durch das Eisen(II)sulfid deutet auf die intensive Arbeit, nämlich der bakterieller Sulfatreduktion, dieser kleinen Mitbewohner hin.
Natürlich gibt es Mittelchen um dies zu verhindern.
Das einfachste ist wohl dem Heizungswasser nach einer Reinigung der Anlage oder nach einem Wasserwechsel ca. 1-2% ganz normalen Kühlerfrostschutz aus dem Auto bei zu mengen.
Auf einen Heizungsfilter und einen Schlammabscheider sollte aber trotzdem keinesfalls verzichtet werden.

Denn solange man Stahlspeicher oder auch unterschiedliche Metalle in seiner Anlage hat wird es diese Metallreaktionen immer geben.
Was die oben zu diesem Thema schon einmal genannten Latentwärmespeicher anbelangt so habe ich hier etwas interessantes gefunden.

http://www.behaglichkeit24.de

Die dort angebotenen Latent Power Boxen sollen komplett korrosionsunanfällig sein.
Für Leute die wenig Platz haben aber viel Speichervolumen benötigen sicherlich eine Lösung.

Gruß
Panu
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Beitragvon hangman » 15.10.2007 07:48 Uhr

... oder man arbeitet gleich mit einer Frischwasserstation... wie sind denn da die Erfahrungen.

Christian
Danke, Christian

Der PC hat den Vorteil, das man Probleme lösen kann, die man vorher gar nicht hatte....
panu
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Beitragvon panu » 15.10.2007 17:45 Uhr

Also eine Frischwasserststion zur Warmwasserbereitung ist natürlich machbar.
Dabei fließt das kalte Leitungswasser durch die Frischwasserstation und wird in einem Edelstahlwärmetauscher auf die gewünschte Temperatur erwärmt. Die Frischwasserstation kann das Wasser voreingestellt und gradgenau erwärmen.
Vorausgesetzt es befindet sich ein Pufferspeicher davor welcher genügend Wärme gespeichert hat, um das kalt in den Wärmetauscher einströmende Wasser zu erhitzen. Ansonsten würde Deine Gastherme anspringen und diese Arbeit erledigen. Aber ich glaube eigentlich wolltest Du ja mit der Erweiterung Deiner vorhandenen Anlage Energie sparen......:wink:

Wie Du ja schon am Anfang schreibst möchtest Du einen wasserführenden Kaminofen, mit 10KW Leistung wasserseitig, zusätzlich einbauen.
Wenn wir mal annehmen das der Kaminofen ja nicht die ganze Zeit gefeuert wird so dürfte ein 800 Liter Pufferspeicher vollkommen genügen um die überschüssige Wärme des Kamins zu puffern.
Anders sieht die Sache schon aus wenn wir jetzt den Ertrag Deiner 30 Röhren Stiebel Eltron Solaranlage dazurechnen. Dann wären 1000 Liter Puffervolumen schon besser.
Noch ganz anders sieht es jedoch aus wenn wir die Sache ganz zu Ende denken.
Du möchtest ja die überschüssige Wärme welche Du mit der Solaranlage und Deinen Kaminofen eingefangen hast zu einem Zeitpunkt nutzen an den Du sie auch brauchst. Was heißen soll Du brauchst also ein bischen mehr Überschußleistung um davon einen Teil hinüber zu retten.

Im Sommer wäre dies zur Warmwasserbereitung wenn mal zwei oder drei Tage keine Sonne scheint und im Winter zur Rücklaufanhebung und Heizungsunterstützung.
Der Kaminofen wird sicherlich in der Wohnstube stehen und wird dort auch auf jeden Fall genügend Wärme produzieren.
Aber schön wäre es eben wenn dann am Sonntag Morgen Dein Bad auch genauso schön warm wäre ohne das die Gastherme schon wieder ein oder zwei Kubik Gas dafür verkachelt hat.
Dem kannst Du eben nur mit einem genügend großen Pufferspeicher entgegenwirken.
Nun wäre es ja kein Problem sich davon 2 x 1000 Liter zu besorgen und einfach anzuschließen. Nur schreibst Du ja, daß Du ein Platzproblem hast. Somit scheidet wohl ein Wasserspeicher dieser Größe aus.
Bleibt also nur der etwas teurere Latentwärmespeicher. Die Dinger speichern die Wärme erst einmal viel länger verlustfrei und können zu dem noch eine vierfach höhere Menge an Wärmeenergie aufnehmen als ein konventioneller Pufferspeicher mit Wasserfüllung und sind dabei nicht mal halb so groß.
Wie ging doch gleich der Spruch.....Wenn Du etwas machst, dann mach es richtig........sonst holt es Dich ein........
:wink:

Gruß Panu
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Beitragvon oakgast » 27.12.2009 01:11 Uhr

Kommentar von "mllrow" erstellt am 27.12.2009,01:09
Thema: Sonstiges(Erfahrung mit einem Produkt)

Hallo Fachleute! ich brauche eure Hilfe.
meine Gastherme VCW204/3 EHl läuft, aber in jeden 10 Stunden ist die Maschine stop und auf dem Monitor erscheint die Anzeige " f.64 Elektronik- fühler Fehler" Wenn ich dei maschine ein/aus schalte oder Zünderknopf drucke läuft wieder. Für jede Tips bin dankbar
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