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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: wasser-wasser wärmepumpe

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rafi

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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Haloo
es wird so wenig über wasser wasser wärmepumpen geschrieben
dabei ist es so einfach und mit wenig aufwand ein grundwasserbrunnen zu erstellen. gibt es bei diesen pumpen noch was anderes zu beachten was sie nicht so attraktiv macht

einen grundwasserbrunnen habe ich bereits im garten

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wpibex

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» Haloo
» es wird so wenig über wasser wasser wärmepumpen geschrieben
» dabei ist es so einfach und mit wenig aufwand ein grundwasserbrunnen zu
» erstellen. gibt es bei diesen pumpen noch was anderes zu beachten was sie
» nicht so attraktiv macht
»
Hallo,
ich bin gerade dabei meine Luft-WP durch eine GW-WP zu ersetzen. Brunnengenehmigung habe ich schon. Meine Vermutungen:
1. Die Sondenbohrer haben eine gute Lobby
2. Das ist alles sehr neu und keiner will die Gewährleistung und Garantie für die GW-Brunnen übernehmen (Verockerung, Versandung, etc.)
3. die Brunnenpumpen sind nicht für diesen Zweck konstruiert. Sie haben viel zu hohe Leistung und zu geringen Wirkungsgrad. Ich überlege, ob ich nicht eine Biral-Bronzepumpe W14 im Rohr direkt in den Brunnen versenke. Nur die schafft einen Wirkungsgrad von 60% und ihre elektrische Leistung von 100 Watt steht in einem gesunden Verhältnis zur Leistung meiner avisierte WP (3 kW).

Gruß
Lothar

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Ulrike

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» » Haloo
» » es wird so wenig über wasser wasser wärmepumpen geschrieben
» » dabei ist es so einfach und mit wenig aufwand ein grundwasserbrunnen zu
» » erstellen. gibt es bei diesen pumpen noch was anderes zu beachten was
» sie
» » nicht so attraktiv macht
» »
» Hallo,
» ich bin gerade dabei meine Luft-WP durch eine GW-WP zu ersetzen.
» Brunnengenehmigung habe ich schon. Meine Vermutungen:
» 1. Die Sondenbohrer haben eine gute Lobby
» 2. Das ist alles sehr neu und keiner will die Gewährleistung und Garantie
» für die GW-Brunnen übernehmen (Verockerung, Versandung, etc.)
» 3. die Brunnenpumpen sind nicht für diesen Zweck konstruiert. Sie haben
» viel zu hohe Leistung und zu geringen Wirkungsgrad. Ich überlege, ob ich
» nicht eine Biral-Bronzepumpe W14 im Rohr direkt in den Brunnen versenke.
» Nur die schafft einen Wirkungsgrad von 60% und ihre elektrische Leistung
» von 100 Watt steht in einem gesunden Verhältnis zur Leistung meiner
» avisierte WP (3 kW).
»
» Gruß
» Lothar

Hallo an Euch,
auch wir denken intensiv über die Nutzung unseres Brunnens,
bzw des Teiches nach. Habe gestern mit Bartlwp telefoniert.
Erhielt die Auskunft,das der Brunnen soviel wasser hergeben muß, dass die Pumpe 2700 l in der Stunde zur Verfügung hat.Irre Menge Wasser, oder? Lothar: Wirkungsgrad, was heißt das? Die Idee, das Wasser direkt zu nutzen, überzeugt mich aber schon. FRAGE: Welche Fabrikat???? Bei wem stimmt denn wirklich das Preis/Leistungverhältnis ?

Gruß,
Ulrike

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Thomas

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Hallo

» » 1. Die Sondenbohrer haben eine gute Lobby

Alle Sondenbohrer können genauso Brunnen bohren. Tatsächlich sind die meist doch eher flachen Brunnen oftmals viel leichter herzustellen als (tiefe) Sondenbohrungen.

» » 2. Das ist alles sehr neu und keiner will die Gewährleistung und
» Garantie
» » für die GW-Brunnen übernehmen (Verockerung, Versandung, etc.)

Nein, das ist nicht richtig. Tatsächlich muss man allerdings vorher einen Blick auf den Chemismus des Grundwassers werfen. Hohe Mangan- oder Eisengehalte können hier ein Ausschlusskriterium sein.

Das Problem mit den Brunnen gegenüber den Sonden ist ganz einfach zu beschreiben: ist am jeweiligen Standort genug Wasser in erreichbarer Tiefe vorhanden? Ab ca. 10 m Flurabstand (Abstand Geländeoberkante zum Grundwasserspiegel) sind die Erdwärmesonden im allgemeinen finanziell günstiger herzustellen.

Gruß
Thomas

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Gast

Erfahrung:
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Hallo,
grundwasser WP sind mit sicherheit ideal, wenn das wasser stimmt. grundsätzlich empfehle ich zuerst das wasser analisieren lassen, dann genemigung. die wassermenge hängt von der leistung der maschine ab, die meisten hersteller geben eine hohen wasserdurchsatz an, damit der cop wert besser wird, dabei wird aber der erhöhte stromverbrauch der grundwasserförderpumpe nicht berücksichtigt. je nach wassereintritttemperatur knn amn auch mit einem temperaturunterschied von 6 °C arbeiten, ohne dass der gesatwirkungsgrad verschlechtert, im gegenteil.
mehr info hier anfordern
klimareofi@onlinehome.de
gruß
wolfgang

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erdwaermezeitung

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 28.09.2005,
Beiträge: 26
Benutzer-Profile anzeigen http://www.erdwaerme-zeitung.de Antworten mit Zitat
Hallo, wer bereits einen Brunnen besitzt kann diesen mit Sicherheit nutzen. Es sollten jedoch einige schon hier beschriebene Parameter (Wassermenge, Tiefe, Chemie des Wassers, erforderliche Leistung der Pumpe, Brunnendurchmesser, Ausbaudurchmesser, Ringraumverfüllung, Wasserrecht u.s.w.) stimmen. Zusätzlich wird meistens ein Schluckbrunnen benötigt um das Wasser dem Untergrund zurückzuführen.

Ich denke der Siegeszug der Erdwärmesonde hat nichts mit einer Lobby zu tun. Bei Wasser- Wasseranlagen hat sich in den letzten Jahren einfach gezeigt, dass diese Wartungs- und somit auch kostenintensiver sind. Die Lebensdauer eines Brunnens ist auch nicht unendlich. Bei Erdwärmesonden handelt es sich um ein geschlossenes System. Einmal in Betrieb und man hat faktisch keinen oder nur geringen Wartungs- und Reparaturaufwand. Viele Grüsse

_________________
http://www.erdwaerme-zeitung.de...

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Gast

Erfahrung:
,
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Erfahrung mit Wasser-Wasser Wärmepumpe
(privat, keine Firma, keine Werbung)

Gesegnet mit jeder Menge Grundwasser betrieb ich nun 21 Jahre eine Wasser-Wasser Wärmepumpe (Medium R12), 208m2 Fußbodenheizung, gefertigt nach eigenen Berechnungen (2 Maneurop Kompressoren 3,2KW, Schraderventile, Kupferwärmetauscher, 10KW Heizleistung) als Sonderanfertigung bei damaliger Firma Vogel, Wels, anbei mit selbstinstallierter Schützensteuerung und 2Punkt Heizungsregler von Siemens + 500l Pufferspeicher.

Die noch vollfunktionstüchtige Anlage tauschte ich heuer gegen ein modernes Heliotherm Aggregat mit Web-Control gleicher Heizlestung, aber mit einer weit geringeren Kompressorleistung von ca. 1,8 KW.

Das Augenmerk für die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage liegt bei mir nicht nur im Wirkungsgrad (früher bezeichnet als Leistungsziffer), sondern eher in der Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Exclamation

Arrow Wer möchte, kann in den letzten Aufzeichnungen anhand der Excel-Tabelle nachsehen: http://www.ernst-kitzberger.at/energie.xls...



In der Hoffnung, mich noch mit einigen Beiträgen in diesem Forum beteiligen zu können, stehe ich jederzeit für Sachfragen gerne zur Verfügung.
bis dene Ernst kt

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admin

Erfahrung: Site Admin
Anmeldedatum: 30.07.2005, Wohnort: Paderborn
Beiträge: 126
Benutzer-Profile anzeigen http://www.energieportal24.de Antworten mit Zitat
Wow, super Beitrag. Danke Smile

_________________
MfG
Admin
http://www.energieportal24.de/forum/...

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iszmiruebel

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 12.11.2005, Wohnort: A-4101 Feldkirchen
Beiträge: 82
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.ernst-kitzberger.at Antworten mit Zitat
Leider sendete ich den Bericht:
Erfahrung mit Wasser-Wasser Wärmepumpe
(privat, keine Firma, keine Werbung)
im "Logout" Modus ab.
Daher noch der Autor "Gast".

Unter dem Motto:

möchte ich hiermit als neues Mitglied meine Identität nachtragen.
bis dene kt
PS.: Ich liebe es, ein wenig Farbenfröhlichkeit mit gestrafftem Text!

_________________
Energie HP... Gruß Ernst

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Quehl

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 20.09.2005, Wohnort: Lehrte
Beiträge: 70
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Danke,
ich plane ebenfalls, meine 20 Jahre alte Sole WP auszutauschen. Bedenken bestehen wegen einer möglicherweise kürzeren Lebensdauer, weil der Wärmetauscher enge Kanäle hat und früher dickere Rohre verwendet wurden. So könnte der Wärmetauscher jetzt leichter verstopfen. Ein Heizungsventil wurde schon mal vom Kalk des Heizwassers verstopft und aus den Verbindungen kommt auch etwas Kalk heraus.
Bezügl. des Wirkungsgrades habe ich Bedenken, weil die Rohre im Erdreich sich nicht verändern und somit die gleiche Erdreichleistung zu entziehen ist. Damit müßte bei gleicher Heizleistung auch ein gleicher Wirkungsgrad entstehen. Der nominell höhere Wirkungsgrad wird durch höheren Entzug durch Absenkung der Soletemperatur verschlechtert. Da weiß ich dann nicht so recht, ob sich das wirklich lohnt. Erst wenn der Kältekreis defekt wird, muß ich wechseln. Habe aber noch keinen passenden Anbieter gefunden.

mfg
Quehl

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iszmiruebel

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 12.11.2005, Wohnort: A-4101 Feldkirchen
Beiträge: 82
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.ernst-kitzberger.at Antworten mit Zitat
Hallo Quehl!

Gratuliere zum bestehenden 20jähr. Heizungssystem!

a) Erinnere mich noch, daß dem Wasser im Heizkreislauf ein Mittel beigemengt wurde, um der Haltbarkeit der geschweißten Rohre zu den ebenfalls aus Schwarzblech gefertigtem Heizkreisverteilern (heute in Messing), sowie dem gesamten Plastikrohrsystem, etwas abzugewinnen. Tatsächlich fließt aber dasselbe Wasser nun durch die neueren, schmalgerippten Plattenwärmetauscher problemlos hindurch.

b) Ein besserer Wirkungsgrad wird neuerdings erreicht, daß im Kältekreislauf bei Erdwärme das Kältemittel zirkuliert. Man erspart sich somit die Umlaufpumpe und den Primärwärmetauscher.
siehe: http://www.heliotherm.at/deuts...ch/info_technik/i_prinzip.html

c) Über 25 Jahre Energiemesse, jetzt in Wels (früher in Gmunden) zeigte mir die Entwicklung der Wärmepumpen-Kompressoren. Schließendlich setzten sich für kleinere Anlagen die Scroll-Kompressoren wegen der geringeren Reibungsflächen und Serienfertigung, als auch der angeblich langen Lebensdauer durch.
Das Prinzip, dargestellt an dieser gif-Datei:


mfg kt

_________________
Energie HP... Gruß Ernst

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Quehl

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 20.09.2005, Wohnort: Lehrte
Beiträge: 70
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Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
a) ich habe einen Messingverteiler, da ist kein Problem. Aber der Durchgang in der Umwälzpumpe war mindestens zur Hälfte durch Ablagerungen verschlossen, so daß sich das Rad nicht mehr drehen konnte. Das ist das einzige Teil, daß Rost verursachen kann. Kalk kann auch noch ausfallen. Nun habe ich die Befürchtung, daß kleine Rost und Kalksplitter sich lösen könnten und damit in den Umlauf gelangen, wo sie den Wärmetauscher verstopfen könnten. So ähnlich wie bei der tiefen Beinvenenthrombose und der nachfolgenden Lungenembolie.

b) Direktverdampfer kann ich nicht einsetzen, weil die verwendeten PE Rohre dafür nicht geeignet sind.

mfg
Quehl

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