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Forum Erfindungen

Thema: Weiterentwicklung von Regenerativen Energien.

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Medewiko

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Anmeldedatum: 04.12.2009,
Beiträge: 3
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Hallo zusammen.
Da ich selber im Bereich der Regenerativen Energien forsche wollte ich mal eine Umfrage starten. Welcher Bereich ist für euch der effektivste? Und wo seht Ihr die meisten chancen für die Zukunft?
Ich persönlich sehe den Bereich der Stromerzeugung am wichtigsten. Stellt sich dann nur die Frage in welcher Art und Weise diese gewonnen wird. Denn eines steht für mich fest. Wenn wir den Raubmord an der Erde nicht stoppen sieht´s spätesten für unsere Kinder schlecht aus.

_________________
www.medewiko.de...
mit neuen Ideen in eine bessere Zukunft

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bernhard geyer

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Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1152
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Viel ist mit relativ wenig Aufwand im Bereich Blockheitkraftwerk zu machen. So kann praktisch für 1/2 Jahr die eigentliche Verlustwäme bei de Stromerzeugung "kostenlos" zum Heizen verwendet werden.

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fox

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Anmeldedatum: 08.03.2009,
Beiträge: 54
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Ein Blockheizkraftwerk ist nur regenerativ wenn es mit Holz oder Rapsöl betrieben wird. Bei den Preisen der Kisten kann ich mir nicht vorstellen, das mit wenig Aufwand viel zu machen ist. Auch mit kostenlos ist da nichts. Wenn ich 5000 kWh Strom erzeugen möchte, muss ich gegenüber einer Heizung zusätzlich mindestens 5000 kWh Öl oder Gas dazu kaufen.

Wenn ich bedenke, dass alles von der Sonne ausgeht, ist es der beste Weg Sonne und Wind zur Stromversorgung zu nutzen. Was noch fehlt sind preiswerte Speichermöglichkeiten.

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1152
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fox hat Folgendes geschrieben:
Ein Blockheizkraftwerk ist nur regenerativ wenn es mit Holz oder Rapsöl betrieben wird. Bei den Preisen der Kisten kann ich mir nicht vorstellen, das mit wenig Aufwand viel zu machen ist. Auch mit kostenlos ist da nichts. Wenn ich 5000 kWh Strom erzeugen möchte, muss ich gegenüber einer Heizung zusätzlich mindestens 5000 kWh Öl oder Gas dazu kaufen.

Die Rechnung muss hier anders laufen. Ich kann 5000 kWh Strom produzieren und von den sagen wir mal 7000 kWh Abwärme wird 5000 kWh für WW/Heizung weiter verwendet. D.h. ist kann mir für 5000 kWh eine alternative Heizung spären, bei Öl also 500 Liter.

Sicherlich wär es optimal wenn man diese BHKw's mit regernativen Stoffen befeuern könnte. Aber für die nächsten 10-30 Jahre wäre schon viel gewonnen wenn solch Gas-BHKW's (Öl als Brennstoff für neue Heizungen sollte m.E. bald verboten sein) anstatt von Kohlekraftwerken den Strom produzieren würden. Solche Gas-Kraftwerke würden sehr gut als Spitzenkraftwerke einsetzbar sein das sie innerhalb sehr kurzer Zeit (< 1 Min.) nach Start zuverlässig Strom produzieren könnten.

fox hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich bedenke, dass alles von der Sonne ausgeht, ist es der beste Weg Sonne und Wind zur Stromversorgung zu nutzen. Was noch fehlt sind preiswerte Speichermöglichkeiten.
Das geht aber nicht von heute auf morgen und auch noch nicht in 10 Jahren (auch wenn er Wille von Politik und Industrie da ist/wäre).

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fox

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 08.03.2009,
Beiträge: 54
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Hallo Bernhard,

Deine Rechnung verstehe ich nicht.

Um 5000 kWh Strom plus 7000 kWh Abwärme zu erzeugen, muss ich 12000 kWh Öl verbrennen, also 1200 Liter Heizöl. Für 5000 kWh Wärme benötigt ein Ölbrenner inclusive Verluste weniger als 550 Liter Heizöl. Somit werden für die zusätzliche Stromerzeugung weitere 650 Liter Heizöl verbrannt.

Wie soll es auch anders sein? Ein Liter Heizöl kann nun mal nicht in mehr Energie als die enthaltenen 10 kWh umgewandelt werden. Also im Ölkessel maximal 10 kWh Wärme und im Blockheizkraftwerk z.B. 3 kWh Strom und 7 kWh Wärme. (alles bei 100 % Wirkungsgrad) Für die gleichen 10 kWh Wärme wie beim Ölkessel zu liefern, muss das Blockheizkraftwerk somit fast 1,5 Liter Öl verbrennen.

Auch hier gilt, von nichts kommt nichts.

Sicherlich ist es von Vorteil wenn die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme sinnvoll genutzt wird. Nur wenn ich Kohlegroßkraftwerke still lege und dann die Strommenge aus Gas erzeuge, muss ich diese Energiemenge zusätzlich in Form von Erdgas importieren.

Was den Sonnenstrom betrifft, ist 10 Jahre ein Zeitraum in dem die Einspeisevergütung bei gegenwärtigem Tempo auf ca. 15 Cent pro kWh sinkt. Aktuell soll es ja wohl noch schneller gehen, selbst Anbieter von Photovoltaik haben sich dafür ausgesprochen. Selbst wenn die Speicherung nochmals 10 Cent pro kWh kostet, bei dann gesamt 25 Cent für die kWh Strom, braucht der Endverbraucher keine Subvention mehr. Dann geht es erst richtig los mit dem Anlagenbau.


MfG

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Heinrich Dreier

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 13.09.2005, Wohnort: Schweinfurt
Beiträge: 66
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Medewiko hat Folgendes geschrieben:
Hallo zusammen.
Denn eines steht für mich fest. Wenn wir den Raubmord an der Erde nicht stoppen sieht´s spätesten für unsere Kinder schlecht aus.


Das ist richtig so, aber auch muss man aufpassen, wenn man eine Seite ins Netz stellt, ohne Impressum, dass da keine Abmahnung kommt.
Energie der Zukunft ist elektrisch.

Liebe Grüße
Heinrich Dreier

_________________
Ist alles, was denkbar auch machbar?

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