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Dani241281
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Beitragvon Dani241281 » 06.12.2009 21:55 Uhr

Hallo.


Hab mich hier schon mal wegen der WPL 5 N erkundigt. Damals konnte aber noch niemand etwas zu der WPL 5 N sagen.

Jetzt ist es bei mir allerdings so weit das ich eine Wärmepumpe bestellen muss. Um nichts falsch zu machen frage ich hier noch mal, im Bezug auf die genannt Heizung an.

Hat jemand damit Erfahrungen? Ich hab eine max. Vorlauftemp. von 33.5 °C. könnte es da Probleme mit dem CO2 als Kältemittel geben? Ist es für meinen Fall eher negativ das die Heizung auch 70 °C Vorlauf machen würde oder egal da sie eh moduliert?

Vielleicht kann mir ja noch jemand ein paar Infos oder Erfahrungen zu dieser Heizung schicken

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 07.12.2009 10:38 Uhr

Vorlauf mit 70° Celisus mit einer Wärmepumpe ist Nonsens.
Wie sind denn die Planungen? Altbau oder Neubau? Fußbodenheizung oder Standardheizkörper?

Zum Thema "Kältemittel" - Meines Wissens ist die Leistungsausbeute mit dem Kältemittel Kohlendioxid in STIEBEL ELTRON WPL 5 etwas schlechter. Vorteil ist die ökologische Unbedenklichkeit, CO2 ist quasi ein natürliches Kältemittel.
Die Erfahrungen mit CO2-gefüllten Wärmepumpen sind noch sehr gering. In der Kühl-/Kältetechnik ist Kohlendioxid-Kältemittel seit einigen Jahren mit positiven Erfahrungen im Einsatz.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon Zubatherm.NRW » 07.12.2009 12:34 Uhr

Allgemeine Erfahrungen kann ich geben - aber nicht speziell für die Stiebel Eltron.

Wie Herr Heufers bereits schrieb, 70°C Vorlauftemperatur mit einer LW WP brauchen Sie nicht, wenn Sie Fußboden oder Wandheizung bzw. moderne Plattenheizkörper haben. Das würde auch viel zu viel Energie kosten - für 70°C ist eine L/W WP auch nicht geeignet. Keine Ahnung warum die damit werben. Bedenken Sie vor dem Kauf wie die L/W WP das warme Wasser erzeugt(!)
Die Stiebel Eltron ist monoenergetisch. Das heißt sie arbeitet mit einem zusätzlichen Heizstab, um die nötigen Vorlauftemperaturen zu bringen, sollte die Außentemperatur mal unter den Gefrierpunkt fallen. Das erhöht die Stromkosten um einiges. Suchen Sie sich eine L/W WP definitiv ohne zusätzlichen Heizstab!

Ich schätze die 4,1 kW Leistung der WP bei A2/W35 reichen für 60-80 m2 Wohnfläche warm zu bekommen. Da stellt sich auch die Frage woher kommt der Rest der Leistung?

Der COP A2/W35 -- 3,0 ist ok - sagt aber rein gar nichts aus. Wie sieht es darunter aus bzw. wie stark ist das Leistungsgefälle bei Minustemperaturen? Wie hoch ist die JAZ? Wie beeinflusst die Warmwasserbereitung auf 45°C die Leistung?

Lassen Sie sich auf jeden Fall die Jahresarbeitszahl geben. Schon allein wegen der Förderung von der Bafa (max. 1500€ pro Wohneinheit).
Förderfähig sind effiziente Wärmepumpen mit einer JAZ von 3,5 für die Bereitstellung des Heizwärmebedarfs und(!) die Warmwasserbereitung eines Gebäudes.

Gruß
Zubatherm
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Beitragvon Dani241281 » 07.12.2009 19:42 Uhr

Hallo!

Lasst uns nicht über grundlegen Dinge wie die Beschaffenheit des Hauses reden. Es ist so wie es ist. Ich habe bei -14 eine Heizlast für 160m2 von 5,5KW. Im schlechtesten Raum (Windfang) wird die höchste Vorlauftemp. benötigt. Sie beträgt 33.5°C.

Mehr brauche ich also auch nicht. Es gibt auch einen Kamin.

Jetzt noch mal zu meiner Frage. Ist die Heizung mit dem CO2 überhaupt für mich geeignet? Die Frage bezieht sich nur auf meine benötigte Vorlauftemperatur. Oder kommt das System evtl. bei so niedrigen Vorlauft. in straucheln?


WW soll auch mit der WP erzeugt werden. Integriert im WW-Speicher ist ein Heistab. Der bei großen Anforderungen unterstützen würde. Was ich weiß wird nicht das Heizen mit dem Stab unterstützt. Den Stab werde ich natürlich abstellen.

Bis jetzt habe ich nur monoenergetische L/W-WP gesehen. Gerne nehme ich Empfehlungen über eine andere sehr kleine L/W-WP entgegen.

Das Interessante an der Pumpe ist doch die Kennlinie. Eine Pumpe die bei Minusgrade in meinem Fall am Limit ist. Und bei milderen Temperaturen mir nicht das 6 oder 7-fache an benötigter Energie liefern könnte. Sie ist recht gleich bleibend in der Leistungsentfaltung.
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Beitragvon machtnix » 07.12.2009 20:48 Uhr

Als Heizungswärmepumpe würde ich mir auch mal die Hitachi Wärmepumpen anschauen:
Typ1:RAS-2 HVRN1 5,6kW
Typ2:RAS-2.5HVRN1 7,0kW
Typ3:RAS-3HVRNME 8,0kW

Alle drei für relativ kleines Geld.
zur Brauchwasserbereitung würde ich dann eine Brauchwasserwärmepumpe von Dimplex wählen.

http://www.vogelsang-klimatechnik.de/hitachi/index.php
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Beitragvon Thomas Heufers » 07.12.2009 20:52 Uhr

Dani241281 hat geschrieben:Oder kommt das System evtl. bei so niedrigen Vorlauft. in straucheln?
Niedrige Vorlauftemperaturen sind bei der Wärmepumpe das A und O. Je niedriger desto besser.
Dani241281 hat geschrieben:Gerne nehme ich Empfehlungen über eine andere sehr kleine L/W-WP entgegen
Wenn Du einen bivalenten Betrieb, beispielsweise ab 0° Celius mit einem fossilen Energiegeber, nutzen möchtest, dann kann ich die Daikin Altherma Luvitype als eine kostengünstige Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit Inverter-Technik empfehlen.

Gruß

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Beitragvon Zubatherm.NRW » 07.12.2009 21:52 Uhr

Hallo.

Entschuldigung - aber die Frage war zur Stiebel Eltron gestellt.
CO² oder R410A ist nur das Kältemittel zum Transport der Energie ins Haus. Da stellt sich keine Frage der Eignung. CO² verdichtet mehr und der Betriebsdruck der Leitung würde vermindert werden.

Gewünscht ist ein L/W WP-System von ca. 7kw, ohne zusätzlichen Heizstab für Heiz- und Brauchwasser, welches bis -15°C zu 100% seine max. Leistung bringen könnte, bis -25°C nicht stark abfällt und noch min. 75% bringen müsste, dabei von der WP nie mehr Energie anfordert als wirklich benötigt wird (modular), ohne großen Aufwand zu montieren ist und den gemütlich fackelnden Kamin einbindet , sodass er ausser Gemütlichkeit noch einen Nutzen bringt.

Vielleicht sollte es auch noch diverse Programme für Nachtabsenkung , alle Komponenten wie Wärmemengenzähler, Umwälzpumpen, Mischer für Fußbodenheizung integriert haben, hydraulisch entkoppelt sein, netzwerkfähig sein, so gut wie wartungsfrei sein (Fernwartung), hübsch aussehen, sowie die entsprechende JAZ von mindestens 3.5 für die KfW Förderung bringen?

Ja, das gibt es... :D

Siehe meine Signatur. :oops:
Zuletzt geändert von Zubatherm.NRW am 07.12.2009 22:07, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon machtnix » 07.12.2009 21:59 Uhr

Ja dann sollte er lieber zu einem echten Fachmann und Kälteanlagenbauer in seiner Nähe gehen als bei Zubatherm zu kaufen.

Außerdem würde ich nur eine WP wählen die auch einen Anschluß für eine Fremdregelung zuläßt,z.B die UVR 1611.

Also lieber zum Schmied und nicht zu Zubatherm.
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Beitragvon Zubatherm.NRW » 07.12.2009 22:11 Uhr

machtnix hat geschrieben:Ja dann sollte er lieber zu einem echten Fachmann und Kälteanlagenbauer in seiner Nähe gehen als bei Zubatherm zu kaufen.

Außerdem würde ich nur eine WP wählen die auch einen Anschluß für eine Fremdregelung zuläßt,z.B die UVR 1611.

Also lieber zum Schmied und nicht zu Zubatherm.


Oh, direkt so anonym polemisch? Was bringt Sie bitte zu der Annahme? Sie kennen uns doch gar nicht bzw. das System.

UVR 1611 - freiprogrammierbare Regelung. Ok. :roll: . Ganz davon abgesehen, dass bei Zubatherm- WP-System genau so eine Steuerung verbaut ist: Ich glaube nicht, dass die meisten Endkunden Ihre Anlage frei selber programmieren wollen. Ohne Ahnung zu haben was man da frei programmiert - würde ich auch jedem raten davon die Finger zu lassen (abgesehen von den Standardeinstellungen wie Handbetrieb, Zeitprogramme etc.).

Unsere Steuerung programmieren erstmal nur wir, weil damit das System perfekt auf das Objekt und die Außeneinheit justiert wurde.

Sollte der Kunde den Wunsch haben Eingriffe in der Steuerung vorzunehmen - kann er das auch gerne selber in die Hand nehmen.
Wir bringen das schon wieder in Ordnung sollte etwas nicht mehr funktionieren oder die Stromrechnung in die Höhe schnellen.

Schönen Feierabend.

Gruß
Zubatherm

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