Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Windkraftanlagen, Kleinwindkraftanlagen, Windenergie, Planung, Windparks
Uwe Hallenga
Aktivität: hoch
Beiträge: 116
Registriert: 12.09.2005 10:04
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Uwe Hallenga » 15.09.2009 10:44 Uhr

OliverTyphon hat geschrieben:der wirkungsgrad von 48% kommt von den angaben der herstellers, ..... ich halte diesen wert für realistisch, da man maximal um die 60% wirkungsgrad erreichen kann und da sicherlich noch einige prozentpunkte für interne reibung, generatorwirkungsgrad etc draufgehen.


59% sind ein eher theoretischer Wert, der nur unter Optimalbedingungen erreichbar sein kann und da sind wir mit den Kleinanlagen noch sehr sehr weit weg. Für so einen Rechenansatz müsstest Du zumindest den mittleren Wirkungsgrad über die ganze Leistungskurve annehmen und da dürften schon sehr viele mit 30-35% sehr glücklich sein.



OliverTyphon hat geschrieben:Ich sehe die investitionsgeschichte anders, denn meiner meinung nach sollte man lieber in "wirtschaftlichere und sinnvollere" regenerative energien investieren. .....


Genau so sehe ich das auch, deshalb steht bei mir die Energiesparmassnahmen auch an erster stelle, denn alles was ich nicht verbrauche, brauche ich an anderer Stelle auch nicht produzieren.

Gruß Uwe
Besucht doch mal die Internetseite: Kleinwindanlagen (siehe mein Profil)

Oswald
Aktivität: hoch
Beiträge: 495
Registriert: 16.12.2008 21:31
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Oswald » 15.09.2009 10:47 Uhr

hallo nochmal...

ich kenne zwar Miltenberg aber "Um Gott's Wille!" Da komme ich nicht her!

und: Ja! Leider lohnt sich eine KWA in vielen Fällen zumindest nicht finanziell.

Formeln wurden hier ja schon genannt.
Wenn man den deutschen Windatlas betrachtet, dann kommt man in weiten Teilen Deutschlands auf durchschnittliche 2m/s. Damit kommen die WKAs überhaupt erst mal in Bewegung. Von einer nennenswerten Leitsungsabgabe wollen wir gar reden.

Also das Ganze macht sicherlich nur Sinn, wenn man Spass an der Sache hat und eine sinnvolle Beschäftigung sucht.

Für grosse Anlagen scheint das aber alles nicht zu stimmen, denn davon gibts ja etliche gewerbliche.

Grüsse
Oswald
Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
OliverTyphon
Aktivität: neu
Beiträge: 13
Registriert: 14.09.2009 14:36
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon OliverTyphon » 15.09.2009 11:16 Uhr

@Uwe Hallenga: Energiesparen ist in den meisten fällen sicherlich sinnvoller als energie "erzeugen".

@Oswald: Genau, bei großen windkraftanlagen mit nabenhöhen von 60meter aufwärts hat man konstantere und vor allem höhere windgeschwindigkeiten. diese geht wie oben beschrieben hoch 3 in die energieausbeute ein und somit ist, meiner meinung nach, ein solches windrad auch wirtschaftlich sinnvoll.
Wie du erwähnt hast, willst du ein "500W-windrad" bauen. kommt es dir da auf die wirtschaftlichkeit an? an welche ausmaße hast du gedacht (rotordurchmesser, nabenhöhe, werkstoffe,...)? wo willst du es aufstellen? ...
Das gehört wohl auch nicht in dieses Forum und so schreibe mir doch bitte ne pn oder mail. Ich finde das thema sehr interessant.

Viele Grüße
Oliver
Oswald
Aktivität: hoch
Beiträge: 495
Registriert: 16.12.2008 21:31
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Oswald » 15.09.2009 13:05 Uhr

Hallo...

OliverTyphon hat geschrieben:Wie du erwähnt hast, willst du ein "500W-windrad" bauen. kommt es dir da auf die wirtschaftlichkeit an? an welche ausmaße hast du gedacht (rotordurchmesser, nabenhöhe, werkstoffe,...)? wo willst du es aufstellen? ...
Das gehört wohl auch nicht in dieses Forum und so schreibe mir doch bitte ne pn oder mail. Ich finde das thema sehr interessant.


ja ich möchte gerne vermutlich nächstes Jahr eine WKA errichten.
Wirtschaftlichkeit steht bei mir nicht an vorderster Stelle aber Nutzlosigkeit möchte natürlich strikt vermeiden.
Folglich muss das Windrad dann später seine Energie in irgendeiner Form abgeben können. Kunterbunt angestrichene nutzlose Windmühlen kann man in jeder Schrebergartensiedlung sehen. Wenns hoch kommt werden da drei Gartenzwerge bewegt.
So was will ich eben NICHT!

Natürlich gehört das in das Forum!
Selbst wenn hier keine komplette Lösung beschrieben wird, liefern Foren zumindest Denkanstösse! Gerade wenn man mit einem Thema beginnt weis man npoch gar nicht was man alles gar nicht weis!

Ich bin selbst nur ambitionierter (vielleicht etwas belesener) Laie, der sich ein paar Gedanken gemacht hat.
Ich empfehle die Buchreiche "Einfälle statt Abfälle" als kurzweiligen preiswerten Ideenpool mit 4 Ausgaben (glaub ich) zum Thema Windkraft. Uwe Hallenga hat so einiges zum Lesen verfasst, was ich (an dieser Stelle ein aufrichtiges GROSSES Lob) SEHR empfehlen kann.
Es gibt viele Informationen im Internet und auch viel theoretisches zu lesen und zu verstehen.

Zu meinen Projektplänen:
Aufgrund der zu erwartenden niedrigeren durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten wollte ich eine Anlage, die bei geringem Wind möglichst viel Leistung zu erwarten hätte. Ich bin bislang beim H-Darrieus oder einem Canstein gelandet.
Da ich auch Flugmodelle baue fand ich auch die "Flügel" sehr nahe bei meinem bestehenden Hobby. Die E-Motoren aus dem Modellbaubereich können auch als leistungsfähige Generatoren eingesetzt werden....... Feinmechanik und Elektronik.... also somit ist schon so einiges vorhanden! ;-)

Ich verfüge als Standort über einen Aufwindhang, der aus der Hauptwindrichtung kilometerweit flach angeströmt werden kann. Somit würde ich jetzt für meinen Standort überdurchschnittliche Leistungswerte erwarten.

Zur Zeit denke ich ein 3-flügeliger H-Darrieus mit knapp 2,0m Durchmesser und 2m Höhe ("Nabenhöhe" ca. 5-8m auf altem Schleudermast) nach.

Da das "Windrad" aber nur mein 10.-wichtigstes Projekt zur Zeit ist, ist die Planung eine Art Lückenfüller für andere erzwungene Projektpausen und steht noch relativ weit hinten an.
Das macht mir aber gar nichts, da ich es eigentlich beruflich gewohnt bin Dinge lange, ausführlich und intensiv zu planen, bevor ich auch nur einen Handschlag getan habe.
Ganz besonders viel Planung brauchen Dinge, die man vorher noch nie gemacht hat also nehm ich mir eben Zeit.
Andere lesen Romane ich lese eben Fachliteratur ;-)

Grüsse
Oswald
Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
cerco
Aktivität: durchschnittlich
Beiträge: 99
Registriert: 12.09.2007 09:55
Wohnort: Raum Ol
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon cerco » 21.11.2009 16:37 Uhr

Moin , hier mal genau zum Thema eine Info von 2 Anlagen im Norden , auf der Kuhweide..:-)
Es werden leicht 2 bis 6 KWH eingespeist ,bzw zugeheizt(48 Volt Version)wind-sd.de

Aber : Als beim Testen en Rad nur 6 Meter hoch in Gebäudenähe stand , war der Ertrag sehr viel geringer...jetzt eben in 12 Metern Höhe.
Bei der Netzteispeisung fällt ein Ertragssprung
nach oben auf - dort wurde der Windy Boy genauer programmiert.

Alles in allem gute Erträge , meint :Cerco

Vorherige

Zurück zu Windkraft



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: welchen ertrag bringt eure miniwindkraftanlage, ab Beitrag 10