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Die WPL 5N von STIEBEL ELTRON hat neben einem drehzahlgeregelten Verdichter auch das natürliche Kältemittel Kohlendioxid im Kältekreislauf.
Die Technik wird seit Jahren erfolgreich im Kühlgerätebereich in stationären und mobilen Systemen industriell eingesetzt und findet jetzt ihre Anwendung in Luft-/Wasser-Wärmepumpen.
Vorteil ist, dass es mit dem Kohlendioxid-Kältemittel keine Einstufung in die Gefahrenklassen FCKW-haltiger Kältemittel gibt, es ist umweltfreundlicher.
Wenn der Leistungsfähigkeit nichts entgegensteht, begrüße ich diese Entwicklung. Das setzt neue Maßstäbe bezüglich der Umweltfreundlichkeit von Kältemitteln.
Diese Gefahrstoff-Argumentation zwingt den Wettbewerb zum Handeln.
Gruß
Thomas Heufers
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hallo Thomas....
Heliotherm setzt bei den Sondenbohrungen seit geraumer Zeit ebenfalls auf CO2 als ungefährliches Transportmedium.
Das Verfahren verbindet die Vorzüge einer Erdsonde mit der Technologie einer Direktverdampfer-EWP.
Die Umwälzpumpe in der Sonde entfällt wie bei den Flächenkollektoren basierenden DV-Systemen.
Leider liegt der Preis einer CO2-Sonde noch mal ein gutes Stück über dem einer eh schon teuren herkömmlichen Sondenbohrung.
Grüsse
Oswald
_________________ Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.
Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
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Hallo Thomas,
schön wär´s ja mit CO2. Es gibt aber ein paar negative Punkte:
- Der Kältekreislauf muss viel höhere Drücke aushalten als mit HFKW oder Propan. Bedeutet besondere Verdichter, Wärmetauscher etc., die Technik kostet dadurch mehr.
- CO2 eignet sich eigentlich nur für Hochtemperaturanwendungen, da das Kondensieren unter 35 °C nicht mehr richtig funktioniert.
- Der Wirkungsgrad leidet unter dem CO2, deswegen geht der Stromverbrauch hoch.
Höherer Stromverbrauch bedeutet aber höhere Emissionen durch die Kraftwerke. Wenn die dann mal nicht höher als die durch Leckage/Rückgewinnungsverluste entstehenden CO2-Emissionen bei HFKW sind...
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Die kurz vorher abgebildeten CO 2 Wärmepumpen werden in Japan in großen Stückzahlen hergestellt.
Da klebt jeder Importeur seine eigen Schilder drauf.
Wo St..... draufsteht, ist aber nicht immer Sti... drin.
Man findet die übrigens auch bei www.kaut.de...
Gruß Denkedran
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hallo nochmal...
@transformer:
Ich kann die Einwände verstehen aber sie stimmen so einfach nicht..... zumindest die bemerkte Konsequenz daraus stimmt absolut nicht!
Die Anlagen von Heliotherm erreichen fast schon eine JAZ von 6,0! nachgewiesen!
Welche aktuelle normale WP kann da rantippen?
Grüsse
Oswald
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Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
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Hallo Oswald,
hab mir mal die Mühe gemacht und dein Profil nachgesehen.
Deine Ausführungen bezüglich der CO2 WP sind damit nun für mich voll nachvollziehbar.
Ich weis Du bist stinkich über die Aussage der JAZ von " fast" 6,
eines bestimmten WP Fabrikates.
Die machen das schon seit vielen Jahren mit so tollen Wortspielereien.
Doch die CO2 WP sind wirklich in der JAZ einige Welten schlechter
Gruß Denkedran
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Die CO2-WPn arbeiten mit Drücken von ca. 120 bar; das ist glatt dreimal so hoch wie z.B. bei den R410A-WPn, und die sind schon als "hochdrückig" verschrien. Den Verschleiß im Verdichter mag man ja vllt. konstruktiv im Griff haben, aber es ist wohl nicht jedermanns Sache, einen "Druckgasbehälter" dieses Kalibers im Keller stehen zu haben (nämlich den WT). Mir käme eine solche Anlage daher nur vor die Hütte.
Besonders mutig sind da m. E. wohl die Anhänger der Direktkondensationstechnik; die leiten das Gas mit 120 bar auch gleich als FBH durch den Fußboden!
_________________ Gruß
Gerhard
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Hallo G MIL
Dein Text:
Besonders mutig sind da m. E. wohl die Anhänger der Direktkondensationstechnik; die leiten das Gas mit 120 bar auch gleich als FBH durch den Fußboden!
_________________
Davon ist nichts bekannt. Offensichtlich hast Du da etwas verwechselt.
Die DV/DK, mit FKW Kältemittel, ist in der DIN 8901 Ausgabe 12/2002 beschrieben. Aber von der CO2 Verwendung und Drücken von 120 bar, als Kältemittel, steht da absolut nichts drin.
Gruß Denkedran
Gruß Denkedran
Gruß Denkedran
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@ Oswald
Die CO2-Sonden von HT arbeiten nur im Heatpipe-Rohr der Sonde mit CO2. Dieses gibt die Wärme in einem WT dann an das KM des Kältekreislaufs ab. Hat mit einer WP, die mit CO2 als KM arbeitet, überhaupt nichts zu tun.
@GMIL
Fast identische Antwort. Mit CO2 gibt es keine DK, wird mit HFKW bzw. von ein paar wenigen auch mit R290 gemacht. Letzteres wäre mir aber zu riskant. Der hohe Druck kommt dabei in Verbindung mit einem Funken zustande
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hallo nochmal...
@transformer
Okay ich gebe zu ich bin kein Spezialist und an manchen Stellen trennt sich sicherlich die Spreu vom Weizen.
Mein Verständnis der HT CO2-Sonde war, dass es sich nicht um ein Dreikreis-system wie bei herkömmlichen WPs handelt sondern auch um ein ZWEIKREIS-System wie bei der DV-Technik.
Habe ich mich da geirrt?
Grüsse
Oswald
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@ Oswald
| Zitat: | | Habe ich mich da geirrt? |
Ja.
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Ich kann mir nicht vorstellen, das CO2 jemals energetisch und ökologisch sinnvoll die HFKWs ablösen kann.Die Leistungszahlen sind einfach zu schlecht.Den Vorteil, der angeblich ausbleibenden Umweltbelastung im Falle einer Leckage bei CO2, hat die Anlage durch den schlechteren Wirkungsgrad in ihrer Laufzeit schon vorher längst verspielt.
Ein grosser jap. Klimaanlagenhersteller hat Versuche mit CO2 gefahren mit selbstentwickeltem Verdichter(notwendigerweise 2-stufig) und hat nicht einmal COP 3 erreicht.
P.S. Weiß eigentlich jemand wie das ganze CO2(z.B.für die Getränke) überhaupt industrieell gewonnen/hergestellt wird?
Gruß Fanatic
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| denkedran hat Folgendes geschrieben: | Hallo G MIL
Dein Text:
Besonders mutig sind da m. E. wohl die Anhänger der Direktkondensationstechnik; die leiten das Gas mit 120 bar auch gleich als FBH durch den Fußboden!
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Davon ist nichts bekannt. Offensichtlich hast Du da etwas verwechselt.
Die DV/DK, mit FKW Kältemittel, ist in der DIN 8901 Ausgabe 12/2002 beschrieben. Aber von der CO2 Verwendung und Drücken von 120 bar, als Kältemittel, steht da absolut nichts drin.
Gruß Denkedran
Gruß Denkedran
Gruß Denkedran |
OK, ich wußte nicht, ob die Verbindung CO2 mit DK bei WPn schon praktiziert wird. Da aber beide Techniken existieren, könnte jemand durchaus auf die Idee kommen, beides zu kombinieren.
Die rein technische Beherrschung solcher Drücke ist ja längst gegeben; man denke nur mal an die Common-Rail-Einspritzung (ca. 2.000 bar) oder die Wasserstrahl-Schneidtechnik (> 4.000 bar). Hier handelt es sich allerdings jeweils um Flüssigkeiten.
_________________ Gruß
Gerhard
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