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Hallo zusammen,
ich will nächstes Jahr ein Fertighaus bauen und bin mir noch unschlüssig welche Heizung ich einbauen soll.
Eigentlich hatte ich mich für eine Lüftwärmepumpe entschieden, habe aber nun immer mehr Berichte darüber gelesen, dass diese nicht sehr effektiv sei, vorallem im Winter (ab -15°).
Gibt es Vergleiche zu Erdwärmepumpen, bzw. Erfahrungsberichte zu diesem Thema.
Ich wäre Euch sehr zu Dank verpflichtet, wenn mir zu diesem Thema jemand helfen könnte.
Danke!!
Gruss Georg F.
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Hallo Gecko,
es kommt darauf an, wo Dein Haus wohnt. Je milder das Klima, desto besser die Luft. Es macht auch keinen Sinn, nur einen sehr kalten Wintertag zu betrachten, der Jahresgang ist wichtig. Im Rhein-Main Gebiet, am Bodensee, an der Küste bei den Fischköpfen ist jeder Bohrmeter gleich Geld versenkt, hier sind Luftwärmepumpen unter dem Strich deutlich im Vorteil. Auf der schwäbischen Alb un dähnlichen deutlich ungemütlicheren Gegenden sieht die Sache wieder anders aus.
 Bemühe mal den Betriebskostenrechner des www.klima-innovativ.de... unter Wärmepumpe/Vorteile und vergleiche einfach mal...
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Hallo Georg,
Für die Beantwortung deiner Frage muß man folgendes wissen:
Eine WP arbeitet wie ein Kühlschrank. Kältemittel wird im Verdampfer verdampft, und entzieht dabei dem zu kühlenden Medium die Wärme. Anschließend wird es vom Kompressor komprimiert, und nimmt auch die Kompressionsenergie und die Motorwärme auf. Diese 3 Wärmemengen werden dann im Kondensator an das Heizungssystem abgegeben. Da die Heizenergie relativ konstant gehalten wird, hängen also Verdampfung und Kompressionsenergie und Motorwärme direkt von einander ab.
Soll heißen je kälter das zu kühlende Medium ist, desto größer ist der Anteil des Kompressors an der Heizenergie, desto mehr sinkt die Wirtschaftlichkeit der WP.
Bei Erdwärme-WP ist das zu kühlende Medium Erdreich (Tiefensonden vor Fläche) relativ konstant "Warm" (auch im Winter bei -20°C). Die Anlageneffizienz ist daher bei Erdwärme-WP gleichbleibend hoch.
Luft-WP sind bei Außentemp. über 5°C den Erdwärme-WP überlegen, brechen dann aber mit ihrer Effizienz ein, da der Kompressorenanteil an der Heizleistung steigt. Unterhalb von 5°C (hängt von der Verdampferauswahl ab) steigt auch die Vereisungsgefahr des Verdampfers, was wiederum bedeutet, das Abgetaut werden muß(meist E-heizung).Je nach Verdampferauswahl der WP-Hersteller sind auch Lüftergeräusche zu erwarten.
Es stehen also "längerfristige Nachteile" der Luft-WP den höheren Anschaffungskosten der Erdwärme-WP gegenüber.
Gruß Stefan
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die vorigen beiträge zusammengefasst, heisst das, dass luftwärmepumpen dann nicht mehr effiektiv arbeiten, d.h. die arbeitszahl der wp verschlechtert sich erheblich, wenn die temperaturen deutlich unter +5 grad fallen. das heisst aber auch, dass die effektivität dieser
technik dann gering ist, wenn am meisten geheizt werden muss.
heute hatte es bei uns -21 grad um 10:00 uhr früh !!
mann kann die effektivität deutlich steigern, wenn man einen erdwärmetauscher vorschaltet, wie er beim passivhaus üblich ist.
dieser richtig geplante und ausgeführte ewt kann bei -15 grad aussen dafür sorgen, dass die luft innen mit bis zu +5 grad ankommt. das vereisen des kompressors und eine vernünftige jahresarbeitszahl, bzw. akzeptable stromrechnungen sind der effekt !!
unsere philosophie in der auslegung von gebäuden und heizung ist folgende :
je teurer die energie zur heizung und warmwasserbereitung, desto besser muss die gebäudehülle, bzw. desto geringer muss der energieverbrauch des gebäudes sein.
strom ist die teuerste energie, da nur 1/3 an der steckdose von dem ankommt was im kraftwerk verbraucht wurde !
luftwärmepumpen verwenden wir ausschließlich in gütegesicherten energiesparhäusern kfw 40 (Qh<25 kwh/qm.a), bzw. in der regel in passivhäusern (Qh<15 kwh/qm.a) und nur dann wenn das gesamte heizungs- und lüftungssystem nicht vom handwerker, sondern von einem in dieser technik erfahrenen ingenieurbüro geplant wird.
_________________ Bauen ist nicht eine Chance der Gegenwart, sondern im Besonderen eine für die Zukunft !
*Denen gehört die Zukunft, die sich bereits heute darauf vorbereiten* Zitat Martin Luther King
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Hallo zusammen,
diese Beiträge sind von 2005 da war das Wissen über die Luftwärmepumpe noch ein bisschen mager. Es ist schon richtig, die Luftwärmepumpe ist etwas schlechter im Wirkungsgrad aber in der Wirtschaftlichkeit macht das im Jahr 200 Euro-300 aus. Für 250 Euro Einsparung 8000-10000 Euro Mehrkosten für eine Erdbsonde auszugeben macht wenig Sinn.
Die neuste Technik der Luftwärmepumpen findet Ihr unter:
http://www.123-energiesparen.de/...
da schreiben schon wieder so viele, die keine Erfahrungen mit Luft-Wärmepumpen haben.
Ich möchte von diesen "Unerfahrenen" doch gerne mal wissen wo die Anlagen sind die nicht funktionieren. Wir haben seit Jahren über 50000 Luftwärmepumpen in Deutschland und es werden jedes Jahr mehr. In der Schweiz stehen noch mehr.
Ich habe 25jährige Anlagen getauscht gegen neue. Die Besitzer waren und sind hoch zufrieden.
Wichtig ist die niedrige Vorlauftemperatur unter 50°C!!!!
Da können auch die Wärmepumpenhersteller mit Hochtemperaturwärmepumpen die Physik nicht überlisten.
Die Betriebskosten gehen dann nach oben.
Heizkörper können mit 35-50°C betrieben werden. Dies ist mit Heizkörpergebläse oder Niedertemperaturheizkörper möglich.
siehe: http://www.123-energiesparen.de/......
Wer dies nicht glaubt dem fehlt die Erfahrung.
Ich finde es sollten nur Leute schreiben die schon mindestens 100 Wärmepumpen eingebaut haben und die Erfahrung für so ein Forum mitbringen.
Zuletzt bearbeitet von 123-Energiesparen am 23.09.2009 10:40, insgesamt einmal bearbeitet
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sorry, 123-energiesparen, aber Dein Hinweis dass die Luft-WP gegenüber Erdwärmepumpen etwas schlechter' sei halte ich für schmeichelhaft.
Schau Dir mal die NEUESTEN (nicht von 2005) Ergebnisse des Feldversuchs der Fraunhofergesellschaft an (link findest Du im Haustechnikdialog)
Und was die Wirtschaftlichkeit angeht: schon mal was von Direktverdampfer-WP gehört? Na, dann müsstest Du es besser wissen.
Mach Dich einfach mal schlau z.B. unter www.pro-dx.de... oder www.avenir-waermepumpen.de...
Gruß Kurt
_________________ Gergen-Erdwärme
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Ich bin ja prinzipiell nicht dagegen, wenn jemand hier sagt, was ihm gefällt, auch wenn er es verkauft.
Aber einen derartig alten Thread auszugraben, nur um für sich selbst professionell zu werben (siehe Link), finde ich nun doch etwas übertrieben!
_________________ Gruß
Gerhard
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Hallo,
ja eine Luft Wasser WP ist mit unter wesentlich wirtschaftlicher in der Anschaffung. Für den Bertrieb ist aber die richtige Auslegung sehr wichtig.
Schau mal unter www.aermec.de... nach und frage nach deren LWP Produkten.
So auch unter www.voss-furth.de... hier findest Du eine Luft Wasser WP, welche erst kürzlich in der Schweiz getestet wurde.
Gruß Denkedran
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| 123-Energiesparen hat Folgendes geschrieben: | Hallo,
..........die Inverterwärmepumpe ........ ist die sparsamste Technik der Luftwärmepumpen wobei die Auslegung auch einfacher ist da
diese ja herunter moduliert und somit kaum zu groß ausgelegt werden kann.
Soweit kann ich zustimmen; das leisten übrigens alle Inverter-WPn, so z.B. auch meine Thermodyn+, die Zubadan, die Hitachi-Modelle usw.usw.
Auf die Vorlauftemperatur ist zu achten. Niemals über 50 Grad C.
Auch Heizkörper können mit Niedertemperatur betrieben werden.
.......
Das trifft eigentlich nie zu; bestenfalls dann, wenn man im Neubau auf moderne Groß-Radiatoren setzt, und wer macht das schon?
Nein, der Clou einer Mod-Split-Inverteranlage ist ja gerade der, ohne neue (=größere) Radiatoren auszukommen. Im Bestandsbau geht es doch darum, mit der einfachen Formel "Öler raus, WP rein" zu punkten und nicht auch noch alle Heizkörper zu tauschen. Das kostet nur mehr Geld, braucht mehr Platz und vergrätzt die Hausfrau, wenn die neuen HK nicht mehr in die Nischen passen, die dafür gedacht waren. OK, mit neuen Alu-HKn mit Spezialprofil (und "Spezialpreis"!) kan man da noch Kleinigkeiten ausbügeln, aber warum?
Wirklich moderne Inverter- WPn arbeiten auch noch bis -25 °C ohne Heizstab, erzeugen dabei Temperaturen von 55 - 60 °C und genügen damit auch in fast allen Altbauten den Wärmeanforderungen.
Ja, die Luft-Wasser-WP hat in den letzten Jahren wirklich deutliche Fortschritte gemacht..........
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_________________ Gruß
Gerhard
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| Thomas Heufers hat Folgendes geschrieben: | Eine Ölheizung durch einen Luft-/Wasser-Wärmepumpe zu ersetzen, da geht der Schuss komplett nach hinten los. Und dann noch Heizkörper (konventionelle Radiatoren) als Wärmeüberträger hinter einer Wärmepumpe, das kann es ja nun wirklich nicht sein.
Gruß
Thomas Heufers |
Aber ja doch: genau das ist das Ziel von spezialisierten WP-Herstellern wie Golden Energy, nicht nur die 200.000 Neubauten mit WPn zu versorgen (das leistet buchstäblich jede WP), sondern auch die 20 Millionen Altbauten von Öl und Gas wegzubringen!
Der Umwelt ist nun mal viel mehr damit gedient, Öl und Gas als Energieträger im Privat-, Miets- oder Geschäftshaus schnellstmöglich komplett zu ersetzen, als darauf zu hoffen, daß ein vergleichsweise geringer Prozentsatz von Althausbesitzern z.B. Unsummen für eine Dämmung ausgibt, um dann doch immer noch wertvolles Öl oder Gas zu verfeuern, nur eben etwas weniger davon!
Ein 10-Familien-Mietshaus effizient zu dämmen kostet mal eben ab 250 k€ aufwärts, die WP dafür noch nicht einmal ein Viertel dieser Summe! Zudem können die Häuser im Stadtkern oft schon aus anderen Gründen nicht von außen gedämmt werden (Ansichtsvorschriften, Denkmalschutz etc.) und eine Innendämmung erzürnt die Mieter, weil durch die Raumvolumenminderung nix mehr paßt und auch schwerere Gegenstände nur noch umständlich an der Wand befestigt werden können (Einbauküche!).
Das Ziel muß daher wirklich heißen: "Öler raus, WP rein, Rest bleibt". Für die Mieter fällt weder Dreck noch eine "Umdekorierung" der gesamten Wohnung an.
Nur Strom läßt sich zudem mit mannigfachen Methoden effizient und umweltschonend erzeugen, hervorragend und sicher transportieren, und der Verbrauch ist absolut belastungsfrei.
_________________ Gruß
Gerhard
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@ GMil
Dein Wunschdenken, aus deinem vorherigen Beitrag, ist mit der Realität nicht so vereinbar.
Es ist gedankenlos, die Marktschreierei,deines Lieferanten für WP, nachzuplappern.
Im Ausführungsfall, kriegst Du Probleme, nicht dein Lieferant.
Der verkauft Dir nur die Geräte. Denk nur mal an die neue EnEV ab 1.10.09
Gruß Denkedran
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