Bei der Impulswasserkraftmaschine folgen die Druckstöhsse schnell hintereinander. Bei Öffnung einer Steigleitung (oder einer Zufuhr aus einer Steigleitung) ist augenblicklich der Wasserdruck (eine hydraulischen Druckwelle) an Ort und Stelle; die Geschwindigkeit der Verbreitung ist die der Schallwellengeschwindigkeit im Wasser.
Es wird ein relativ kleines Wasservolumen verbraucht zur sicheren Druckübertragung. Wie sich der druckbeaufschlagte Kolben verhält, hängt dann allein davon ab, ob er leicht oder stark gebremst ist durch Antrieb von Pleuel-Kurbel zu Schwungrad hin. Würde er völlig ohne Widerstände sich bewegen können, bekäme er auf Grund der Tatsache, dahs die ihn treffende Kraft ein Vektor ist (in dem nicht nur nebenbei g = 9,81 m/sec², also eine Beschleunigung, und zwar die Erdbeschleujnigung steckt), einen solchen Ruck, dahs er nimmermehr zum Stehen käme. Dies folgt aus dem Gesetz der Beharrung (Trägheitsgesetz) der Fysik. -
Für den unteren Wasserumlauf (zum Nachfüllen in den sehr kurzen Pausen, was bei Zweikammer-Zylinderkolbenmaschine von der verengt werdenden Kammer zur erweitert werdenden Kammer erfolgt) muss gesichert sein, dahs nicht die Druckwelle die gegenüberliegende Kammer erreicht; also beim Öffnen des Unteren Wasserumlaufes muss die Steigleitung geschlossen werden (bzw. kurz davor) und der Untere Umlauf sollte längere Rohrschlangen aufweisen, um mit Absicht eventuelles Durchkommen von restlichem Steigleitungsdruck über diese Linie zu der anderen Seite hin ((was ja alles hemmen würde)) zu verzögern.
Also insofern wird hier auch eine Verzögerung miteinkalkuliert. Das ist aber alles sehr kurz im Vergleich zum Montgolfier Wasserwidder.
Dieser
arbeitet so, dahs ungefähr die Hälfte eines Wasserquantums, welches aus mittlerer Höhe abstürzen gelassen wird (schiefe Ebene) mit dem Schwung daraus nachher doppelte Höhe einer anderen schiefen Ebene erreicht, wobei über Ventilsteuerung
und Nutzung von Verzögerungswirkungen kein Rückfluss mehr möglich, also diese Hälfte dann oben bleibt. Das ist gut beschrieben von der Ausarbeitung in der Webseite
www.wasserwidder.de,... auch historisch gut belegt.
Da der Gaetano-Sallusto Impulswasserkraft-Mechanismus Wasser auf höherer Ebene nicht so schnell verbraucht, sondern sehr sparsam damit umgeht, ist es durchaus möglich, den Hydraulischen Widder gerade zur Wiederauffüllung von oberem Reservoir zu nutzen, da der Hydraulische Widder keine Motorpumpe nutzt, auch keine kommunizierende Röhre mit Wasserturm (die man ja auch nicht überall hat). Es müssen dann immer zwei Widder im Takt arbeiten. Und bei höheren zu füllenden Reservoirs braucht man mehrere Zwischen-Plattformen.
Wenn man bedenkt, dahs dies alles praktisch nur aus der Gravitation ermöglicht ist, dann ist das defacto eine Anzapfung dieser Gravitationsenergie. Und die Gravitation (ob nun ausfächernde Felder oder sogar Wellen) erneuert sich momentan ständig.
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Hier noch, wie versprochen, ein Prinzipversuch zu der Tatsache, dahs auch kleines Wasservolumen grohsse Kräfte übertragen und in Gang setzen kann:
Ein hoher Boiler oder Badewanne mit Ausflussstopfen (den man sehr schnell offnen und verschliessen können muss, bzw. ein hindurchgestecktes Röhrchen schnell schliessen kann)
wird hochgebockt und unten am Abflussrohr, das waagerecht anzubringen ist, wird nach einer kleinen Strecke ein leicht aufsitzender Stopfen in Form eines passgenauen Kolbens, der leicht geklemmt wird (Klemmung schnell später zu beseitigen), aufgedrückt, so dahs er druckloses Wasser in dem waagerechten Rohr unterhalb des Wannenverschlusses gerade zurückhält (das Wasser muss also ohne Druck darinnen sein).
Dann wird der Wannenverschluss geöffnet bzw. dortiges Röhrchen,
und der Druck des Wassers bis zur freien Oberfläche des Wassers darüber (Wassersäule geheissen) teilt sich sofort dem unteren waagerechten Rohr mit dortigem Wasser mit.
Der Stopfen bzw. dortiger Kolben fliegt heraus, er sei ja nicht sehr fest eingeklemmt gewesen, sondern gerade so eben.
Und es ist an dem Wannenabfluss bzw. am besten an dem dortigen Röhrchen messbar, wie wenig Wasser da durchgeflossen ist, weil die Öffnung nur momentan war.
Und unteren Kolben, den kann man noch mit Kolbenstange und Pleuel an ein kleines Schwungrad verbinden (bzw. dessen Kurbel) und kann messen, was für einen Stohs der Kolben erfahren hat.
Es stellt sich heraus, je höher die Steighöhe bzw. Wassersäule (s.o.) und je gröhsser die Kolbenstirnfläche ist, desto stärker war die auf den Kolben wirkende Kraft, der er dann auch gefolgt ist, da die Kraft ein Vektor; und das Wasservolumen ist relativ winzig gewesen, das da verbraucht wurde.
Natürlich ist das waagerechte Rohr jetzt leer. Es müsste wieder gefüllt werden, nachdem Wannenverschluss zu. Aber das ist ja Wasser auf einer unteren Höhe (-unten kann man immer leichter Wasser in der Natur beschaffen als ganz oben-), also das ist nicht das Wasser, das kostbare, aus einer gröhsseren Höhe, um das möglichst zu sparen es ja ging. -
Das ist das ganze 'Geheimnis' der Hydrostatik.
mfg. ---hdito ~*~