Ich sage auch nicht, dass Wärmecontracting automatisch schlecht ist, nur dass es chlecht sein kann und dass es schwarze Schafe gibt und dieser Contractor scheint ein solcher zu sein.
Im Übrigen werden beim Contracting regelmässig Investitionskosten und Unternehmensgewinne umgelegt, damit versucht die Politik den energiepolitischen Stillstand zu vermeiden, sprich die nicht investition in neue Technologien die weniger Primärenegeriträger verkaufen.
Im besten Falle führt Wärmecontracting zu Entlastung des Vermieters und des Mieters.
Der BGH sagt grundsätzlich, dass wenn Wärmelieferung im Vertrag vereinbart ist, auch während des laufenden Mieterhältnisss umgestellt werden kann. Der Mieter kann dann nicht bahaupten, dass es teurer geworden ist, denn nach BGH spielt es keine Rolle, ob bspw der Eigenbetrieb durch den Vermieter günstiger wäre, der Mieter kann einzig und alleine nachweisen, dass es einen Contractor gebe der entsprechend der wesentlichkaitsgrenze von 20% günstiger angeboten hätte.
Eigentlich muss die Wirtschaftlichkeit vom Vermieter nachgewisen werden, was alerdings voraussetzt, dass der Mieter belastbare Anhaltspunkte für eine Überteuerung liefert.
Das Problem daran ist allerdings, dass dies kaum möglich ist, zumindest im Nachbereich, weil es sich immer um Spezialverträge handelt, da ja jede "nah" betriebene Heizung anders ist usw.
Es wird also kaum möglich sein, und das ist übrigens die einhellige Meinung viele Experten, dass der Mieter entsprechende Indizien liefert, ausser er engagiert einen gutachter.
Dennoch scheint hier Rechtssicherheit nicht gegeben sein, und ich meine dass es entweder eine Gesetzesänderung geben muss, oder der BGH weitere Leiturteile verfasst.
Im übrigen ist hier zu sagen, dass die SPD gerne eine gesetzliche Möglichkeit schaffen würde auch in den Fällen, wo es mietvertraglich nicht möglich ist einen Umstieg auf Contracting vorzunehmen. Die CDU sperrt sich glücklicherweise, denn Wärmecontracting ist nur dann gut, wenn es denn Mieter nicht benachteiligt.
Das thema scheint offenbar noch gar nicht genügend aufmerksamkeit bekommen zu haben, weil es viel zu komplex ist.
Jedoch besteht tatsächlich die Gefahr, dass sich Leute und ich werde da evtl. Mietziehen (wenn ich die noch bestehende Skrupel augeräumt habr) einfach einen Vertrag mit dem Vermieter macht, dem Vermiter einen Betrag X für die Pacht der Heizung bezahlt und dann einfach gut für den Vermieter und den Contractor auch ohne energiepolitischen Wandel den Preis vom Mieter nimmt, den der Markt eben hergibt. (Klar man würde noch etwas Slideware generieren die die Sache ins rechte Licht rücken, bspw von den Vorteilen einer gewarteten Anlage reden und den langfrsitigen Klimapolitischen Nutzen aufzeigen etc )
Das geht weitgehend geschützt vor den augen der Mieter, denn dieser bekommt den Liefervertrag nie zu sehen und kann somit auch die Wirtschaftlichkeit nicht darlegen.
Bis jetzt allerdings habe ich Mühe mich damit abzufinden. Es kann einfach nicht sein, dass Mieter (und diese haben eben meist nicht die Möglichkeit den Mietvertrag zu verhalndeln, zumindest in Städten, wo Mietwohnungen knapp sind, schon gar nicht mehr, wenn sie sich mal Möbel und Küche für 15000 euro irgendwo haben einbauen lassen) auf einmal prinzipiell bundesweit unter den derzeitigen wirtschatlichen Umständen nun nicht mehr nur die die Miete bezahlen, sonderen nun auch die Heizungsanalge selbst bezahlen und zwar über das Contracting.
die gesetzeslage und die Rechtsprechung des BGH führen eben nicht nur dazu, dass energiepolitische Trends generiert werden, sonderen as unintendierte Konsequenz dazu, dass Contractor und Vermieter sich auf basis gut gemeinter Politik an Mietern bereichern können.