na hallo...
zu 1)
Das ist der reine Luxus wegen des Anblicks der Flammen.
Lohnt sich auch in 20 Jahren bei geschenktem Holz nicht mal im Ansatz.
Wenn Ofen, dann ist ein Puffer unverzichtbar.
Vpu = 13,5 x Qk x TB
QK = Kesselnennleistung in [kW]
TB = Nenn-Abbrandperiode in [h]
13,5 x 14kW x 9h = 1701 l
Für die Berechnung des minimalen Pufferspeicher Inhalt kann kann nach DIN EN 303-5 folgende Formel verwendet werden.
VPI,min = 15 x QK x (1 - 03 x QH / QKmin
15 x 14 kW x (1 - 0,3 x 7kW / 3kW) = 210 x 1,666666 = 342l Pufferspeicher
QH Heizlast des Gebäudes in kW
QKmin Kleinste einstellbare Kesselleistung in kW
zu 2)
111m für 7 kW muss schon eine gute Sonde sein.
Ich kenne die Faustregel 1m Bohrtiefe je 50W Heizlast. also 140m für 7 kW.
zu 3)
Das ist ein elektrischer Heizstab unmittelbar nach derm Verdichter in der WP.
Am besten ist es dieser Heizstab wird nie gebraucht. Wenn alle Berechnungen stimmen und die entsprechend passene Heizung gewählt wurde wird das auch so sein.
Die Dinger kann man in den meisten EWPs laut Beschreibungen, die ich gesehen habe deaktivieren, so dass sie auch im Zweifelsfall nicht angehen.
Sämtliche Berechnungen gehen aber immer von einem Durchschnittswinter vor Ort mit einem gewissen Sicherheitsaufschlag aus.
Sollten wir also irgendwann den Jahrhundertwinter mit vielen extrem kalten Tagen und Nächten bekommen, passen auch schon mal die Berechnungen nicht mehr so ganz und der Einsatz des Heizstabes könnte vielleicht solgar wirklich trotzdem nötig werden.
Wenn Du aber sowieso 1) in Betracht ziehst wirst Du in der Kombination EWP und Ofen eh vermutlich niemals ein Wärmeproblem haben, es sei denn "The day after tomorrow" wird Wirklichkeit!
Grüsse
Oswald