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a-zeller
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Beitragvon a-zeller » 09.06.2009 10:48 Uhr

Ich möchte mein Dach modernisierung und Dämmen. Dies wird von der KfW mit Programm 152 gefördert. In den tech. Mindestanforderungen wird ein "Wärmedurchlasswiderstand von mindestens 4,5 (m² * K)/W" gefordert.

Der Dachdecker bietet eine "Aufsparrendämmung (80mm) Pal N+F WLS 0,24" an. Wenn ich die Informationen der KfW richtig verstehe, ist bei einer Wärmeleitfähigkeit von 0,024 eine Dämmstoffdicke von 11 cm erforderlich.

Habe ich das richtig verstanden?

Wie gross dürfte die Energeieinsparung ungefähr bei einer Dicke von 80mm und bei einer Dicke von 11cm sein?

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 09.06.2009 13:00 Uhr

Bei dem Dämmstoff handelt sich es vermutlich um Polyurethan. Polyurethan hat eine sehr gute Wärmeleitgruppe und bietet bei geringem Querschnitt hohe Dämmwirkung.
Polyurethan ist toxisch bedenklich und sollte nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Polyurethan#Toxizit.C3.A4t
Aufgrund der leichten Brennbarkeit ist der Einsatz baurechtlich nicht immer zulässig.

Es gibt die Möglichkeit der Zwischensparren- und der Aufsparrendämmung mit diffusionsoffenen Werkstoffen. Prüfe dies Alternativen!

Isolierung und Luft-/Winddichtigkeit im Dachbereich - Dämmung von Schrägdächern
http://energie-effizientes-haus.de/Date ... echern.pdf

Gruß

Thomas Heufers

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05231-569596 + 0177-1648721
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a-zeller
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Beitragvon a-zeller » 10.06.2009 09:53 Uhr

Ersteinmal Danke für die Antwort!

Die Toxizität macht mir nicht solche Sorgen, da es sich um ein Aufsparrendämmung handeln soll. Ist das blauäugig?

Dennoch werde ich darüber und über die leichtere Brennbarkeit mit dem Dachdecker sprechen.

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