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Forum Bioenergie: Biomasse

Thema: Kombinierte Gas/Holzheizung

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DC

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Keine Lust mehr auf die Ölpreis-Achterbahn?

KWB - KRAFT UND WÄRME AUS BIOMASSE GMBH
Hallo. Ich hatte schon mal einen Beitrag zu dieser Heizung eingestellt, damals war dann auch der Heizungsmonteur da gewesen und wie dachten es würde besser. Gut zugegeben etwas besser wurde es schon, aber eben nur etwas. Inzwischen nach einen Jahr des Betreibens dieser Heizung sind wir etwas schlauer, leider nur etwas. Denn irgendwas stimmt dennoch nicht. Wir brauchen im Jahr immer noch etwa 25% bis 30% mehr KW/h Energie wie zuvor mit nur der Gasheizung, das sind etwa 10qm bis 12qm Holz. Da die Regelung des BW und des Heizkreislaufes über die Gasheizung (Mischrohr) geht, kann es vorkommen das wenn BW erwärmt oder der Mischer geregelt wird, das zu viel kaltes Wasser in den Festbrennstoffkessel gelangt. Wenn dies geschieht dauert es etwa 10min bis die Feuerklappe des Ofens aufgeht, dann ist der Holzofen kaum noch zu halten. Man sieht es dann auch an der Temperatur des Rauchrohrthermometers die dann schon mal locker über 600°C geht. Natürlich ist dies nicht wünschenswert. Da es aber für die Regelung der Heizung keine feste Zeit gibt (kommt halt darauf an wie warm es draußen ist oder ob BW erwärmt wird) kann man vorher nur schwer sagen wann so etwas passieren kann. Des weiteren hatten wir den Heizungsmonteur gefragt ob es möglich ist, die BW-Aufbereitung direkt in den Kreislauf Festbrennstoffkessel Puffer zu integrieren, dies wurde aber vehement verneint, warum auch immer. Ich habe mal ein Kreislaufbild gebastelt, es würden mich mal andere Meinungen interessieren, wie die des Heizungsmonteurs.
Denn irgendwie konnte ich kein Schema in der Anleitung zum Kessel oder der Rücklaufanhebeung finden die so so aussieht.
Mfg.



Heizkreis2.JPG
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machtnix

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Das Schema gefällt mir nicht.
auf der strecke vom Gaskessel zum Puffer ist z.B. keine Rückschlagklappe eingezeichnet,oder eine Zwei-Zonenventil.
Der Gaskessel heizt somit den ganzen Puffer mit auf,völlig unnötig.
Wahrscheinlich kommt dann noch ein Regelungsproblem mit dazu.

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DC

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Hallo. Was das Rückschlagventil betrifft, hatten wir damals den Monteur bereits darauf angesprochen, da wir es in den meisten Heizkreisschemen gesehen hatten. Darauf hin meinte er nur, das dies nicht nötig wäre da dies das 3 Wegeventil erledige und unsere Heizung dafür ohnehin zu klein sei. Nach dem wir die Heizung jetzt schon eine Weile haben und in der zeit auch viel ausprobiert haben, ist es mit der Aufwärmung des Puffers durch die Gasheizung nicht mehr so stark wie noch am Anfang. Was aber wirklich merkwürdig ist, ist das die Heizung wenn die Außentemperatur gleich bleibt und auch kein BW aufbereitet wird eigentlich funktioniert. Nur wenn eine der beiden Dinge sich ändern, dann scheint es fast so wie 2 oder 3Pumpen schlagartig das kalte oder warme Wasser in den Festbrennstoffkessel drücken, mit eben den oben genannten Folgen.
Mfg.

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machtnix

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Der Kollege weiß anscheinend nicht was er macht.

Wenn der Gaskessel anspringt,heizt er zuminidest über Schwerkraft den Puffer auf.
Ich selber würde nie den Puffer über den Gaskessel schleifen.
Hierfür gibt es bessere Anwendungsschemen.

Der Holzkessel soll den Puffer warm machen und die Heizkreispumpe aus dem Puffer das Wasser ins Heizsystem transportieren.Der Gaskessel bleibt aus.
Ist der Puffer kalt,bzw. der Holzkessel nicht in Betrieb,so muß der Gaskessel direkt in das Heizungssystem einspeisen.
Es muß auf jeden Fall im Vorlauf Puffer noch ein Zwei-Wege-Zonenventil eingebaut werden.

Schau auch mal hier ein wenig nach: http://www.kuenzel.de/files/anleitung-fo15.pdf...
so ab Seite 21 fangen die Hydraulikschemen an.
Ist manchmal ziemlich aufwändig,ich mag's lieber ein wenig einfacher,aber es kann dir sicher bei deinem Problem ein wenig weiterhelfen.

Wenn bei Temperaturänderungen die Pumpen verrückt spielen,könnte das allerdings auch ein Regelungsproblem sein.
Heizkurve mal nachschauen.
Die Heizzeiten kontrollieren.
Wann wird WW gemacht?Wann soll der Gaskessel anspringen?
Ab welcher Außentemperatur soll der Gaskessel anspringen?
usw.

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DC

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Erst einmal Danke für die schnellen Antworten. Irgendwie sehen die Schemen etwas anders aus als das was wir da haben. Bei den Schemen steht der Puffer sozusagen im Mittelpunkt und dient als "Mischer/Puffer", bei uns steht der Holzkessel in der Mitte. Ist es denn möglich das es hier bereits hydraulische Probleme gibt, von unseren Anschlussschema her? Zwecks "Zwei-Wege-Zonenventil", ich dachte immer das diesen Zweck das 3-Wegeventil erfüllt. Da hätten wir uns das 3-Wegeventil wohl sparen können? Ach so noch was zur Heizung, der Gasbrenner zieht kein Gas wenn er BW-aufbereitet oder den Heizkreis heizt solange wie der Puffer warm genug ist. Naja zumindest nur etwas Gas, da eine Förderpumpe fehlt, aber darum geht es mir noch nicht einmal. Aber zum Holzofen, es ist am Holzofen zu beobachten das wenn, zum Bsp. die Heizung von Nacht auf Tag umschaltet (wie schon gesagt: auch bei BW, oder höheren Heizbedarf) die Wassertemperatur die ca. 80°C hat, nach ca. 5min nach einschalten der BW-Pumpe oder ändern der Mischerstellung, plötzlich um ca. 5-10°C abfällt, obwohl der Puffer oben noch 80°C anzeigt. Dann geht natürlich die Feuerklappe vom Festbrennstoffkessel auf das Holz ist binnen kürzester zeit weg und der Schornstein heiß. Und das finde ich eben etwas gefährlich, wo mal man ja nicht die ganze Zeit daneben steht.
Mfg.

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machtnix

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600°C Abgastemperatur ist schon ne Nummer.
Schau dir mal den Carbonizer an,das wäre sicher was für dich.
http://www.carbonizer.de/content.php?id=67...

Ja,ja ich weiß,den Holzer und Puffer durch den Gas oder Ölkessel damit dieser nicht anspringt.
Haben wir alles schon durch.Man nehme ein gutes Konzept und eine gute Regelung und alles ist in Ordnung.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen was das 3-Wege Ventil in der Anlage soll.
Auf der einen Seite holst du das Pufferwasser ja sowieso schon aus dem Puffervorlauf über den Gaskessel in das Heizsystem und verschließt somit sogar den Pufferrücklauf.

Die Kugel im 3 Wege ventil geht doch nur von links nach rechts.Entweder ist der Vorlauf Puffer auf und Rücklauf Puffer zu,also kein Zirkulation oder Vorlauf Puffer zu und Rücklauf Puffer auf,zirkulation ist gegeben.
Das 3 Wege Ventil ist in meinen Augen völlig überflüssig.

Die Schemen sollten nur mal als Beispiel dienen.Gibt sicher noch andere.
Ich hätte es anders gebaut,ein anderer Kollege wohl wieder anders und so weiter.

Ich denke das das Hauptproblem die Regelung sein wird,wenn überhaupt eine geeignete vorhanden ist.
Wahrscheinlich ist wohl alles irgendwie mit Thermostaten geregelt.

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DC

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Hallo.
Das es mit einer guten Regelung funktioniert glaube ich ja, auch weil es nicht darum geht kein Gas zu verbrauchen sondern eben weniger. Nur bin ich der Meinung das eben die Regelung , sagen wir mal das „Gelbe vom Ei“ ist. Ich konnte Dir nicht so richtig folgen, ist dann doch etwas kompliziert für einen Laien. Aber ich glaube ich weiß jetzt was Du mit dem 3-Wegeventil meinst. Das Ventil ist stromlos und „verkehrt“ (fällt jetzt kein anderes Wort dafür ein) herum eingebaut, der Kreislauf ist so wie in dem Bild oben also ständig offen und nur wenn die Puffertemperatur zu niedrig ist wird dieses Ventil bestromt und schließt den Rücklauf zum Puffer. Dazu habe ich mal das Bild2 eingestellt. Wenn das Ventil bestromt wird, funktioniert die Holzheizung ohne Probleme bei einer Abgastemperatur von 240°C bis 320°C und das ohne böse Überraschungen. Also bei „normalen“ Betrieb (Bild1) ist ja auch auf der rechten Anzeige der Rücklaufanhebung zusehen wenn BW erwärmt oder wenn die Heizungsregelung arbeitet und ich denke mal so wie Du es schreibst bis dann das Thermostat in der Rücklaufanhebung reagiert ist es zu spät um den „Schaden“ zu verhindern. Deshalb hatten wir den Heizungsbauer auch gefragt was wäre wenn, wir die Pufferladung ändern und in diesem Zusammenhang die BW-Erwärmung mit über den Vorlauf zur Pufferladung betreiben. So zusagen wenn wir den Holzofen betreiben gleich Brauchwasser erwärmen und den Rest der dann ca. noch 70°C haben dürfte in den Puffer geben, das wiederum sollte der Heizung dann ja reichen um im Falle den Heizkreislauf zu betreiben (Bild3). Das der Puffer dazu oben immer über 60°C sein sollte um kein oder wenig Gas zu verbrauchen ist schon klar. Dazu kam nur die Antwort „ nein so ist das nicht möglich“, weder wollten wir das er es bezahlt noch als Kulanzarbeit haben, wir wollten das ja bezahlen oder eine ähnlich Möglichkeit. Wäre denn das ein Möglichkeit um die momentane „Regelung“ zu verbessern und das bestehende Problem zu beheben.
Mfg.



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Zuletzt bearbeitet von DC am 13.06.2009 14:09, insgesamt einmal bearbeitet

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DC

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Hallo.
Hat denn keiner noch einen Vorschlag oder Idee, zu den Heizkreisschemen? Wir möchten ja keine Heizung planen, wären aber für Lösungsvorschläge dankbar. Aus diesem Grund ist uns eine unabhängige Meinung wichtig, vor allem weil, wenn wir den besagten Heizungsbauer fragen, bekommen wir ohnehin nur die Antwort: das alles in Ordnung sei und wenn wir zu viel heizen oder die besagten Probleme haben das dies unser Verschulden sei."
Fragen wir einen anderen Heizungsbauer meint dieser, so wie das aufgebaut ist funktioniert das nicht. Nur wissen wir eben auch nicht, ob er dann Recht hat, oder ob es wirklich so ist wie Heizungsbauer 1 sagt.
Dazu kommt dann noch die bestehende Garantie auf die Baugruppen, bleibt diese erhalten wenn ein anderer Heizungsbauer daran arbeitet?
"machtnix" hat schon einige Vorschläge geschrieben auch einen mit einen 2 Zonenventil, nur weiß ich nicht so richtig wohin damit.
Mfg.

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Bekramo

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Doch haette ich sicher. Very Happy

Aber zuerst mal Fragen ueber Fragen.

Wie belaedst du die beiden Speicher bzw. werden die entlaeden? Direkt oder mit Tauscher ?

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DC

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Nunja, der Brauchwasserspeicher wird über eine Ladepumpe geladen, diese wird von dem Regler der Gasheizung gesteuert. Der Pufferspeicher wird, sollte nur von der Ladeeinheit des Festbrennstoffkessel geladen werden, also solange der Festbrennstoffkessel heizt. Die Entladung des Pufferspeichers geschieht über den Rücklauf der Gasheizung, geregelt wird dies über den Regler der Gasheizung. Dieser Regler regelt wie schon geschrieben, die Brauchwasserladung und über einen Mischer den Heizungsvorlauf. Ein Wärmetauscher ist nur in dem Brauchwasserpuffer verbaut.

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Bekramo

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Regelstrecke und Ladepumpe sind fest in der Gasheizung verbaut ?

Oder ist es wie auf den Zeichnungen zu sehen?

Also so wie es auf den Zeichnungen Dargestellt ist wird es wohl nicht funktionieren.
Ich habe leider momentan nicht die Moeglichkeit das aus zu Drucken, bin aber ca. in 1 Woche wieder zu Hause.
Dann kann ich dir eine Zeichnung machen.

Achso welche Ladeeinheit moechtest du fuer den Feststoffkessel nutzen ?



Gruss Jens

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DC

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Im Moment ist die Regelung bei warmen Pufferwasser so wie in Bild 1 und bei kaltem Pufferwasser so wie in Bild 2. Die Brauchwasser- und Heizungspumpe befinden sich wie in der Zeichnung über dem Mischrohr, die Regelung hierfür sitzt mit in/ an der Gasheizung. Der Holzofen/Festbrennstoffkessel wird im Moment über ein Thermovar Ladeeinheit betrieben (sollte auch so bleiben, wäre schade um das Geld), dummerweise ist die Ladeeinheit noch mit einer Schwerkraftklappe versehen. Dies ist natürlich sehr unpraktisch wenn man den Ofen anheizt und die Ladepumpe von der Thermovar Ladeeinheit nicht mehr gelaufen ist. Ich hatte mir inzwischen auch die Anschlussempfehlung von dem Festbrennstoffkesselhersteller schicken lassen, danach würde die Hydraulik folgendermaßen aussehen.[img][/img]



Kreis1ma.jpg
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TolleBrikett

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Beiträge: 4
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KWB - KRAFT UND WÄRME AUS BIOMASSE GMBH
Hallo DC,

ich habe mit Interesse alle Beiträge gelesen und da ich in meinem Haus
eine Holzheizung habe und seit 15 Jahren Holzheizungen plane und
vertreibe, glaube ich ein fachmännisches Urteil abgeben zu können.

Vorab möchte ich noch allen Kritikern sagen, dass das hydraulische
Schaltbild in Ordnung ist und dass weitere Ventile unsinnig sind und
jetzt gehe ich auf dein Schreiben ein.

Die Funktion des Schaltbildes möchte ich noch kurz erläutern, im rechten
Teil des Bildes sehen wir den Holzkessel mit der Thermovareinheit und
dem Pufferspeicher, die Thermovareinheit wird eingebaut um die Lebens-
dauer des Holzkessels zu verlängern, da sich im Holz immer Restfeuchte
befindet und diese verursacht Kondenswasser an der Kesselwandung und
dies wiederum erzeugt Rostfraß. Die Thermovareinheit läßt erst dann
abgekühltes Heizungswasser in den Holzkessel strömen, wenn ca 70°C
an der Rücklaufanhebung vorhanden ist, erst dann wird der Weg in
Richtung Pufferspeicher geöffnet und kühlers Heizungswasser wird
beigemischt, d.h. in der Anheizfase wird das Heizungswasser nur im
Bypaß durch den Holzkessel gepumpt.
Im linken Teil des Schaltbildes befindet sich die konventionelle Heizung,
d.h. das Heizungswasser wird für den Heizkreis und den BW-Wärme-
tauscher im Gasbrenner erwärmt, das Heizungswasser wird über die
Pumpen an die Verbrauchsstellen befördert und gelangt abgekühlt auf das
Mischerrohr und von da zum 3-Wegeventil und diese wird von der Steuer-
einheit geregelt.
Ist die Temperatur im Pufferspeicher höher als die Temperatur im Mischer-
rohr,dann wird der Rücklauf auf den Pufferspeicher nach unten geschaltet
( Bild 1 ) und oben aus dem Pufferspeicher wird das warme Heizungswasser
in den Gaskessel befördert, der Gaskessel hat einen Thermostat und wenn
das Heizungswasser die Temperatur hat, die am Thermostat eingestellt
ist, dann startet der Brenner nicht, sollte die Temperatur geringer sein,
dann heizt der Brenner auf die gewünschte Temperatur.
Ist die Puffertemperatur geringer als die Temperatur im Mischerrohr, dann
bleibt das 3-Wegeventil im stromlosen Zustand ( Bild 2 ) und die Verbracher
werden nur über den Gaskessel versorgt.

Wenn das 3-Wegeventil richtig eingebaut ist und die Fühler S1 und S2
richtig positioniert sind, dann ist eine ungewollte Erwärmung des
Pufferspeichers nicht möglich.

Weiterhin möchte ich dir noch mitteilen, dass die Temperaturanzeigen
sehr träge sind und oftmals nach Zeitverzögerungen korrekt anzeigen, da
über Anlegefühler oder kurze Tauchhülsen gemessen wird.
Du solltes auf alle Fälle überprüfen mit welcher Temperatur das Wasser
in den Holzkessel einstörmt.

Da du bei deinem Kessel von einer Feuerungsklappe schreibst, gehe ich
davon aus, dass es sich dabei um einen Naturzugkessel handelt, dies
ist eine Technik von Vorgestern ( sehr schlechter Wirkungsgrad, hoher
Holzverbrauch ), du hättest dir besser einen modernen Holzvergaserkessel
zugelegt, diese arbeiten mit Wirkungsgraden von über 90%, dadurch
wäre dein Holzverbrauch und die Abgastemperatur erheblich geringer.
Bitte überprüfe auch noch ob in Deinem Kamin ein Zugbegrenzer eingebaut
ist, denn dieser kann die Abgastemperatur auch reduzieren.

Günstige Holzvergaserkessel findest Du unter www.solgross.de...

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