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Forum Bioenergie: Biomasse

Thema: Pelletsheizug Rat und Tat

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heinblöd

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Der Winter kommt
Neue Holzheizung


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Wink
Servus ich suche gute und schlechte Erfahrungen mit Pelletsheizugen!
Mein Reihenhaus -90 m2 benötigt eine neue Heizug
habe bis jetzt Öl (Bj 92) Verbrauch ca 1200 l-
liebäugle mit
Hargassner Biotech Paradigma
Windhager und KBW

freue mich über Feedback!

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machtnix

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Ich würde dir ja gerne Hargassner oder Biotech einbauen da du ja nicht sooo weit weg bist,aber ich denke mal das sich die Investition für dein kleines Häuschen und deinen geringen Energiebedarf nicht lohnen wird.
Dann würde wohl noch der geringe Platzbedarf bei dir ein kleines Problem darstellen.Wo sollen die Pellets gelagert werden?

Ich würde dir in diesem Fall raten mal über eine Wärmepumpe nachzudenken.
Mit den sehr guten Heizkörpern von www.olymp.at... und einer WP wären die Investitionskosten wohl eher weniger.

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wilbur245

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Zuletzt bearbeitet von wilbur245 am 05.03.2009 08:51, insgesamt einmal bearbeitet

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Knatterknarf

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Hallo in die Runde,

habe im Augenblick auch noch ne Ölheizung am Laufen, könnte mich aber nicht mit ner Pelletsanlage anfreunden.
Mich wird schon mächtig anstinken, dass das Holz auf dem Weg der Pelltswerdung Unmengen an Energie "vernichtet".
-Holzeinschlag,
-Transport zum Werk,
-zerhächseln der Stücken,
-trocknen und pressen der Pellets unter Hochdruck
-Anlieferung beim Kunden.
Letztendlich ist dieser doch wieder von Jemandem abhängig, welcher ihm den Preis diktiert.
Aus meiner Sicht von Anstand und Vernunft würde ich mir das Holz aus dem Wald holen und einen Vorratsspeicher heizen.
Das würde heißen,: einmal heizen-zwei oder drei Tage Wasser für Heizung und Brauchwasser warm.
Mit der Pelletsheizung sehe ich es ähnlich, wie eine "Biogasanlage",welche fast ausschließlich mit Mais betrieben wird ,(gibt es hier in der Nähe). Wenn man vom guten Willen den vorher angerichteten Schaden abzieht, geht vielen "guten Sachen "schnell die Luft aus. Idea

Gruß
Thomas

_________________
Die Sonne scheint kostenlos,hoffentlich nicht umsonst.


Zuletzt bearbeitet von Knatterknarf am 20.05.2009 19:47, insgesamt einmal bearbeitet

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machtnix

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Dieser Artikel sollte auch vielleicht mal zum nachdenken animieren:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,604361,00.html...

Man könnte jetzt auch mit der Argumentatation des Feinstaubproduzenten beginnen aber das ist wohl fehl amPlatze.

Jede Heizung für den jeweiligen Bedarf bzw. Anforderungen.

Bei ca. 4kW Heizleistung des Fragestellers sehe ich nicht unbedingt Handlungsbedarf für eine teure Pelletsheizung.

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Thomas Heufers

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Da fragt jemand nach einer Pelletheizung als logischen Ersatz für seine Ölheizung. Dann wird bei 130 kWh/(m² Jahr) Wärmeenergiebedarf angenommen, dass er überschlägig 4 kW Heizleistung hat. Interessant, eine Ölheizung mit 4 kW! Und dann kommt danach die ultimative Lösung - Wärmepumpe. Was überhaupt nicht in den Zusammenhang passt. Und weil die bestehende Infrastruktur nicht zur Wärmepumpe passt, wird dann der Umbau der Heizkörper empfohlen. Wobei bei der beschriebenen Ausgangssituation der Einsatz einer Wärmepumpe überhaupt nicht naheliegen kann. Dann kommen skeptische Einwürfe, dass Pellets doch so was von unökologisch sind.

Vielleicht gibt der Fragesteller mal seinen Eindruck wieder, ob ihm mit solchen Ratschlägen geholfen wurde.

Ich persönlich bin begeisterter Wärmepumpennutzer und favorisiere diese Technik, wenn die Einsatzbedingungen OPTIMAL sind. Dann gibt es von der Investition und den Betriebskosten (niedriger Energieverbrauch, wartungsarmer Betrieb) nichts besseres.
Aber nur dann, wenn die Einsatzbedingungen OPTIMAL sind. Wenn dem nicht so ist, dann sollte man die Wärmepumpe partout nicht einsetzen.

Gruß

Thomas Heufers

_________________
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machtnix

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Interessant, eine Ölheizung mit 4 kW.

Nun ja Herr Heufers,Sie mögen ja etwas von Dämmstoffen verstehen aber sicher nichts von Heizungen,dann würden Sie nämlich die Schweizer Formel kennen und wüßten dann vermutlich auch das der Verbrauch von 1200 Liter : 300 = 4kW wäre.

Interessant eine Pelletsheizung mit 4kW,zumindest nicht mit den Herstellern die der Fragesteller genannt hat.
Desweiteren lassen diese 4kW auf ein gut gedämmtes Haus schließen was durchaus mit einer WP beheizt werden könnte.Hier würden sich die Investitionskosten des Fragestellers erheblich reduzieren.

Der Einbau einer Pelletheizung mit den in Frage kommenden Herstellern würde ca. 20000€ kosten.
Wenn ich mir dann mal die Mitsubishi Zubadan anschaue,dann wird die Investiton wohl die Hälfte kosten.

Also immer schön die Kirche im Dorf lassen und dem Fragesteller auch noch andere Möglichkeiten aufzeigen,vielleicht weiß er es nicht besser.
Wenn er sich dann immer noch für eine Pelletsheizung entscheidet,dann kann er zumindest hinterher nicht behaupten man habe ihn nicht über andere Möglichkeiten aufgeklärt.

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wilbur245

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Zuletzt bearbeitet von wilbur245 am 05.03.2009 08:50, insgesamt einmal bearbeitet

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machtnix

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Naja,wie immer kann es ja dann wohl mit dir nicht so dolle sein,wenn man als angeblich bester Deutscher Heizungsbaumeister die Schweizer Formel nicht kennt.
War ja auch nicht anders zu erwarten von einem mit nem Wissensstand von vor 30 Jahren.
Um dich ganz dumm sterben zu lassen,habe ich dir mal den entsprechenden Link gesetzt:
http://www.gravag.ch/downloads/Dimensionierung_Heizkessel.pdf...

Vielleicht klappt's ja dann auch mal bei dir mit einer ordentlichen und passend dimensionierten Heizung.

Viel Erfolg wünsche ich dir bei der Weiterbildung der Broschüre.

Bei dir denke ich mal ist Hopfen und Malz verloren,aber einen Versuch ist es mir wert.
Herr Heufers hingegen gibt sich doch etwas offener und ist vielleicht sogar noch wißbegierig,hier denke ich ist der Link vielleicht doch ganz hilfreich.

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machtnix

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Beiträge: 1587
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Hier vielleicht noch ein paar hilfreiche Links die den Verbraucher vor wilburs völlig überdimensionierten Heizungen schützen sollen:

http://www.energienetz.de/de/Zuhause/Heizen/Heizungs--dimensionierung_...

http://www.beitzke.de/...

Wenn der Endkunde sich ein wenig informiert,dann ist er auch gegen wilburs 30 Jahre alten Wissensstand und seine völlig überdimensionierten Heizungen gewappnet.

Fazit:Wer bei wilbur zuviel bezahlt ist selber schuld.

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wilbur245

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Zuletzt bearbeitet von wilbur245 am 05.03.2009 08:50, insgesamt einmal bearbeitet

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Oswald

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armes Deutschland!!

Also mit Eurem Gehabe untermauert Ihr beiden total Eure Glaubhaftigkeit.

Im Übrigen inserieren in MyHammer hauptsächlich die neuen ICH-AGs, die erst mal auf die Beine kommen müssen und nicht in seit 100 Jahren bestehendes mit grossen Bestandskundenstamm einsteigen. Wink

Also MyHammer ist doch nix schlechtes.
Wer damit ein Problem hat sollte mal seine eigene Preispolitik überprüfen.
Für Leute wie mich ist es eine grossartige Möglichkeit in meiner Umgebung einen guten Endpreis zu erzielen.

Grüsse
Oswald

PS:
Ich hab nix gegen Pelletheizungen aber...wer weis,
ob nicht doch noch ne Feinstaubabgabe kommt?
ob die Preise nicht wieder genauso Kapriolen schlagen?
ob nicht noch Filteranlagen vorgeschrieben werden?

Selbst wenn die Heizlast nur 4kW wären, was ich nicht beurteilen kann, dann könnte man auch eine grössere Anlage mit Puffer betrieben.

Grüsse
Oswald

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heinblöd

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Beiträge: 2
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Also erstmal vielen lieben Dank ALLEN ,die sich hier mit und für mich Gedanken machen!!!
Zuerst noch ein paar Infos:

-Heizung jetzt: Niedertemperatur Heizöl 18-21KW(gefühlsmäßig überdimensioniert!)

-ich möchte noch meine kalte Nordseite isoliern,also Z,Zt. ungedämmt

im Winter zuheizen mit Kaminofen- Holz

Also!
Interessant finde ich den Link zum Spiegel, daß Pelletsnicht gar so Ökologisch sind wie man erstmal denkt (Herstellung,Transport,Bedarfssteigerung ect) auch Feinstaubproblematik-merci Hr Oswald

weiter ist halt die Frage, ob ich mit einer Wärmepumpe nicht auch gut beraten werde -Danke Hr Heufers-

Auch merci an MAchtnix für dem Wärmepumpentip

Der Preis 20.000€ ist schon knackig...Pelletsheizung

Wäre da eine Gasbrennwert +/- Solar billiger und besser?- Anschaffungskosten-Energieverbrauch?(KOsten ca 10.000€)

Weiterhin würde ich gerne wissen wie es eine Luft-Wärmepumpe schafft bei minus Temperaturen , bis -7 Grad (sagte mir ein Fachbetrieb) noch zu heizen-heiz ich da dann nicht mit Strom?

Danke für alle Gedanken!

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Oswald

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hallo


Ich mag offensichtlich keine Pelletheizungen aber ich will dennoch eine Lanze der Fairnis wegen dafür brechen:

Pellets bedeuten wesentlich weniger Primärenergie!
Holz für Pellets wächst im Wald und ist regenerativ. (Ob das bei weiteren 1 Millionen Pelletsheizungen immer noch so ist kann sich jeder selbst ausrechnen)
Öl und Gas gehen irgendwann mal aus. Glaubt mir! wir werden das noch erleben, dass es zwar nicht aus geht aber so teuer wird, dass wir es uns NICHT leisten können es zu verheizen.

Grüsse
Oswald

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Thomas Heufers

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Wenn die entsprechende Grundlast vorhanden ist, dann kann die Pelletheizung eine gute Alternative sein. Mir persönlich ist die effiziente Verbrennung eines Pelletofens sympathischer, als die schlechte Verbrennung von veralteten atmosphärischen Öl-/Gas-Brennern und anderen Dreckschleuderrn (fossile Verbrennung in den Haushalten und Kraftwerksverstromung). Die Vielzahl der nicht effizient genutzten Holzöfen mit sparsamer und schlechter Verbrennung sind ein wirkliches Problem, jeder weiß, was da oben rauskommt.

Das Schlechtreden in den vorhergehenden Beiträgen ist wohl eher ideologische Verbohrtheit. Die hört spätestens dann auf, wenn man sich ins Auto setzt oder in den Urlaub fliegt.

Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 07.03.2009 17:48, insgesamt einmal bearbeitet

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