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Oswald
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Beitragvon Oswald » 01.03.2009 23:40 Uhr

jau!

Und ich bin dafür, dass alle Handwerker regelmaessig Ihre Fähigkeiten mit Prüfungen belegen müssen und nur noch die Produkte verkaufen dürfen für die sie sich haben zertifizieren lassen

Oswald

GMil
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Beitragvon GMil » 02.03.2009 00:26 Uhr

gastherme hat geschrieben:......Ich persönlich bin dafür, endlich ein Tempolimit auch auf deutschen Autobahnen einzuführen. Ich plädiere für Tempo 120 km/h.



:shock: :shock: :shock: Da kann ich ja gleich mit dem Zug fahren, der ist (in vielen Fällen sowieso) schneller! Wozu brauchen wir dann noch einen Individualverkehr? :wink:

Im Ernst: der Staat hat ein Heidengeld (auch von meinen Steuern) dafür ausgegeben, die Autobahnen für eine "Nenngeschwindigkeit" von 250 km/h auszubauen. An den Stellen, die das konstruktiv nicht zulassen, gibt es (meistens) irgendwelche Hinweise bzw. Begrenzungen. Die freiwillige Begrenzung der meisten starken PKW auf gerade 250 km/h kommt also nicht von ungefähr.

Über einige Jahre hinweg war die A9 zwischen Hof und Nürnberg (grob immerhin etwa 150 km!) in einer Richtung komplett auf 120 km/h begrenzt, in der Gegenrichtung galt wie üblich Richtgeschwindigkeit 130. Trotz etwa gleichen Verkehrsaufkommens (übers Jahr gerechnet) waren lt. Polizeidirektion Nürnberg die Unfallzahlen während der gesamten Zeit in der Richtung mit Begrenzung deutlich höher als in der freien Gegenrichtung!

Ich finde das nicht verwunderlich, denn ein Fahrer, der immer damit rechnen muß, legal überholt zu werden, egal wie schnell er fährt, wird dem Verkehr wesentlich mehr Aufmerksamkeit widmen als jemand, der sich bei 120 darauf verläßt, daß alle wie er "Kolonne" fahren. Da kommen doch erst diese Auswüchse auf, die wir täglich über Brummifahrer hören oder lesen: Brotzeit machen, Zeitung lesen, Fußnägel schneiden ( :shock: ) usw.; und das alles bei Tacho 90! Wer die Augen offen und auf der Straße hat, fährt z.B. m.E. niemals ungebremst in ein Stau-Ende!
Gruß

Gerhard
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Beitragvon gastherme » 02.03.2009 19:16 Uhr

GMil hat geschrieben:Im Ernst: der Staat hat ein Heidengeld (auch von meinen Steuern) dafür ausgegeben, die Autobahnen für eine "Nenngeschwindigkeit" von 250 km/h auszubauen.
Aha, dann sollte man die Richtgeschindigkeit vielleicht entsprechend erhöhen.
Über einige Jahre hinweg war die A9 zwischen Hof und Nürnberg (grob immerhin etwa 150 km!) in einer Richtung komplett auf 120 km/h begrenzt, in der Gegenrichtung galt wie üblich Richtgeschwindigkeit 130. Trotz etwa gleichen Verkehrsaufkommens (übers Jahr gerechnet) waren lt. Polizeidirektion Nürnberg die Unfallzahlen während der gesamten Zeit in der Richtung mit Begrenzung deutlich höher als in der freien Gegenrichtung!
Na klar, die werden nicht ohne Grund die Geschwindigkeitsbegrenzung auf dieser Richtung eingeführt haben.
Oswald
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Beitragvon Oswald » 02.03.2009 22:07 Uhr

hehe

Man kann natürlich auch ein Henne/Ei-Problem aus dem Beispiel machen!

Applaus an Gastherme!

Grüsse
Oswald
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Beitragvon GMil » 03.03.2009 01:35 Uhr

gastherme hat geschrieben:..........Na klar, die werden nicht ohne Grund die Geschwindigkeitsbegrenzung auf dieser Richtung eingeführt haben.


Jetzt staun' ich aber! Erst wurde doch die Begrenzung eingeführt, und dann stiegen die Unfallzahlen! Die 40 Jahre zuvor ohne Begrenzung waren kein Problem!

Ich bin die Strecke weit über 1.000 mal in beide Richtungen gefahren und bin sicher, daß Hindernisse bzw. Gefahrenpunkte in beiden Richtungen zahlenmäßig etwa gleich verteilt sind.

Inzwischen ist diese sinnlose Begrenzung schon einige Jahre aufgehoben, und die Unfallzahlen haben sich (nach unten!) angeglichen.

Die Strecke ist vergleichsweise kurvig und hügelig und erlaubt daher (auch wegen der Verkehrsdichte) nur an wenigen Stellen und zu wenigen Gelegenheiten Geschwindigkeiten über 200 - 220 km/h. 250 km/h oder mehr wären dort nur mit deutlichem Risiko zu fahren (nicht mein Ding).

Gruß

Gerhard
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