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Forum Solaranlagen: Photovoltaik & Solarthermie

Thema: ältere Wärmepumpe mit Solarthermie koppeln???

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three-sixty

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Hallo,
ich habe eine DHH mit 150m2 Wohnfläche gekauft, die im Jahr 1995 mit Erdflächenkollektoren und einer Wärmepumpe Siemens Si 17 (16,1KW) ausgerüstet wurde. Das Dach des Haus soll jetzt
energetisch saniert werden. Lässt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit der Nachrüstung mit einer solarthermischen Anlage zur Unterstützung der Warmwasserbereitung pauschal beantworten (Ausrichtung, Dachfläche und -neigung sind okay)? Inwieweit macht die Kopplung mit so einer relativ alten Anlage Sinn? Ist ein Austausch der Wärmespeicher immer zwingend nötig (bisher 2 x 250l)? Ist Photovoltaik in diesem Fall eine sinnvolle Alternative?

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denkedran

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Ist Photovoltaik in diesem Fall eine sinnvolle Alternative?


Wahrscheinlich ist die Frage so zu beantworten.

1. Eine funktionsfähige Anlage reißt man nicht um.

2. Was bringt eine thermische Solaranlage ????/ Die bringt einen von Ihnen errechneten Wert. Da hat doch ein Hersteller eine realistische
Berechnung dafür bereitgestellt.
www.ochsner.de/onlinerechner/brauchwasservergleich/...

3. Was bringt eine PV -Anlage ?????/ die bringt bares Geld und damit können Sie wahrscheinlich ihre WP Stromkosten gegen rechnen.
"Also heizen zum Nulltarif"

Gruß Denkedran

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Thomas Heufers

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denkedran hat Folgendes geschrieben:
"Also heizen zum Nulltarif"
Die wahrscheinlichen Gewinne aus Fotovoltaikanlage, wenn man alle Kosten abgezogen hat, werden versteuert. Und von dem Geld kann man dann seine Heizkosten zahlen. Ob man das "Heizen zum Nulltarif" nennen kann, sei dahin gestellt.

Bezüglich der Wirtschaftlichkeit einer solaren Warmwasser-Erwärmung kann man das Programm GetSolar mit Daten füttern und gucken, was dabei rauskommt.
http://www.getsolar.info/gsdow...www.getsolar.info/gsdownld.php

Vergleich - Wärmegestehungskosten bei Warmwasser-Solaranlagen mit Flachkollektoren sowie mit Vakuumröhrenkollektoren


Bezüglich des Speichers würde ich einen Fachhandwerker oder mehrere ins Haus holen und diese um Rat bitten. Es geht ja nicht nur um den Speicher, sondern auch um die Infrastruktur und die Gesamtsituation, die zum Einbau einer Solaranlage gesehen werden muss.

Gruß

Thomas Heufers

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denkedran

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Thomas Heufers

Ich weis doch, daß Dir immer was einfällt, wenn es gegen deine Überzeugung läuft.

Wir bauen die verschiedensten Anlagen und sind damit auch in der glücklichen Lage unsere Aussagen damit belegen zu können.

Gruß Denkedran

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Thomas Heufers

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Es geht mir hier nicht um Überzeugung. Begriffe wie "Kostenlose Umweltwärme" oder "Heizen zum Nulltarif" sind für mich Augenwischerei.

So ganz daneben kann ich ja nicht liegen, wenn die Redaktionen von Stiftung Warentest, Ökotest, Bundesverband der Verbraucherzentralen, lokale Agenda-Gruppe 21 Umwelt/Energie Lahr/BW, Bund der Energieverbraucher, dena, EnergieagenturNRW und viele andere seriöse Adressen den Einsatz von Wärmepumpen nur unter den richtigen Bedingungen empfehlen.

Ich glaube auch, dass ich mit meiner kontroversen Meinung zu diesem Thema, der Wärmepumpentechnik eher Gutes tue, andernfalls kommt die innovative Technik der Wärmepumpe durch falsche Anwendungen in Verruf.
Für Intransparenz haben die Leute, wie die Vergangenheit zeigt, ja vielfach draufzahlen müssen.

Gruß

Thomas Heufers

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denkedran

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So ganz daneben kann ich ja nicht liegen, wenn die Redaktionen von Stiftung Warentest, Ökotest, Bundesverband der Verbraucherzentralen, lokale Agenda-Gruppe 21 Umwelt/Energie Lahr/BW, Bund der Energieverbraucher, dena, EnergieagenturNRW und viele andere seriöse Adressen den Einsatz von Wärmepumpen nur unter den richtigen Bedingungen empfehlen.

Ja das sind " Experten" von dieser Gattung haben wir ganz viele.

Es gibt da auch die Gilde der Bedenknisträger. Einige gibt es aber, die tatsächlich arbeiten und sich dabei körperlich betätigen.
In unserer Gesellschaft werden diese Kreaturen bisweilen, geistig minderbemittelt belächelt.

Gruß Denkedran

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Oswald

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hallo.....

Also ich habe gerade was die Ausführung mit Röhrenkollektoren angeht eine bessere Bilanzierung gesehen als bei Flachkollektoren, da die Röhren ja gerade in der "späten" bzw. "frühen" Übergangszeit auch erheblich bessere Gewinne erzielen als Flachkollektoren.
Ist das in Deiner Aufstellung über die Quadratmeter der Anlage kompensiert?

Ich überlege ja auch hin und her, ob ich noch Kollektoren später nachziehen soll bzw. die Zuleitungen dafür jetzt in die Planung aufnehmen soll.
Ich gebe einigen hier im Forum recht, dass sich der "Spass" nur für WW aleine nicht wirklich rechnen wird, wenn man von einer Neuplanung ausgeht, bei der eh schon energetisch vorteilhaft das WW anderweitig erzeugt werden kann.

Ich fühle mich allerdings wissenstechnisch noch nicht in der Lage die Gesamtkosten einer Anlage mit Heizungsunterstützung für MEINE Konfiguration zu ermitteln.

Meine Vorstellung wäre ein Excel-Sheet, bei dem ich MEINE Investitionskosten mit MEINEN Beschaffungskosten, MEINEN Verbrauchshochrechnungen angeben kann.

Es wird irgendwo bei den Beschaffungskosten einen Break-Even-Point geben ab dem sich die Investition rechnet.
Entscheidungserschwerend wirkt dabei der eh schon niedrige Energiebedarf eines NEH. Dort wird der Anteil der WW_Kosten an den Gesamtkosten anteilmässig immer höher aber 50% von 600,-€ sind halt im Jahr trotzdem nur 300,-€ an positiver Bilanz bei der Finanzierung.

Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass die Wirtschaftlichkeit einer solchen solarthemrischen Anlage nicht pauschal berechnet werden kann. Es MUSS immer eine situative Entscheidung sein.
Das kann vermutlich jeder Energieberater gut berechnen.
Auch wenn ich niemandem hier direkt die Gesamtkompetenz absprechen möchte, so sind meine Erfahrungen hier doch gründlich zu diversivizieren.
Aber das ist ja nur zu menschlich und ein örtlicher Energieberater könnte mit Teilannahmen genauso falsch liegen wie jeder, der hier gut und gerne helfen möchte.
Jeder Tag mehr, an dem ich mich mit der Thematik beschäftige schliesst WIssenslücken und wirft 5 neue Fragen auf.

So komme ich so langsam zu dem Schluss, dass man irgendwann einfach mal Vertrauen haben muss, weil man sonst zu gar keiner Entscheidung mehr kommt.

Grüsse
Oswald

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Oswald

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denkedran hat Folgendes geschrieben:
So ganz daneben kann ich ja nicht liegen, wenn die Redaktionen von Stiftung Warentest, Ökotest, Bundesverband der Verbraucherzentralen, lokale Agenda-Gruppe 21 Umwelt/Energie Lahr/BW, Bund der Energieverbraucher, dena, EnergieagenturNRW und viele andere seriöse Adressen den Einsatz von Wärmepumpen nur unter den richtigen Bedingungen empfehlen.

Ja das sind " Experten" von dieser Gattung haben wir ganz viele.

Es gibt da auch die Gilde der Bedenknisträger. Einige gibt es aber, die tatsächlich arbeiten und sich dabei körperlich betätigen.
In unserer Gesellschaft werden diese Kreaturen bisweilen, geistig minderbemittelt belächelt.

Gruß Denkedran


@denkedran:

Ich beobachte allerdings bei dieser "körperlich betätigten Gattung", dass sie oftmals eher die eigenen wirtschaftlichen Ziele vor Augen hat als das "WOhl" des Käufers!
Die wenigen Leute, die fluchen was das Zeug hält, wenn sie über Ihre Anlage, die Ihnen "verkauft" wurde, sind ja nur die Spitze des Eisberges. Die vielen anderen, die sich halt nur sagen "was solls..... jetzt hab ichs halt so" melden sich ja nicht zum Thema. Und die wenigen, die eh nicht kapieren oder merken was sie da eigentlich haben sprechen sowieso nicht über ihre Anlage.
Ich bin überzeugt, dass die Wahrscheinlichkeit von einem Energieberater die richtige Empfehlung zu bekommen WESENTLICH höher ist als bei den sogenannten "körperlich Betätigten".

Jetzt kannst Du mit Steinen nach mir werfen aber das ist mir schlichtweg egal.

Grüsse
Oswald

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denkedran

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Ich beobachte allerdings bei dieser "körperlich betätigten Gattung", dass sie oftmals eher die eigenen wirtschaftlichen Ziele vor Augen hat als das "WOhl" des Käufers!

Das ist der feine Unterschied. Dafür gibt es Fachbetriebe,
wie die zum Beispiel unter
www.waermepumpe-bwp.de... oder
www.lew.de/cms_lew_inter/PuGKunden/IntelligenterEnergieeinsatz/Waermep...

Wer beim Bauträger kauft, hat nicht immer den Vorteil einer unabhängigen Beratung.

Gruß Denkedran

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machtnix

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Die wenigen Leute, die fluchen was das Zeug hält, wenn sie über Ihre Anlage, die Ihnen "verkauft" wurde, sind ja nur die Spitze des Eisberges.
Nun ja da stehst du wohl mit deiner Meinung alleine da.

Es sind wohl die allermeisten Nutzer mit ihren Handwerkern und ihrer Wärmepumpe zufrieden.
Dann gibt es wohl auch ziemlich viele Korinthenkacker die mit nichts zufrieden.

Ach ja und nochwas:Es können nur die Leute Fehler machen die noch arbeiten.Davon wird es in Zukunft wohl immer weniger geben.

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Oswald

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is ja klar....

Ihr wollt mir also erzählen, dass Ihr keine Unterschiedlichen Einkaufspreise bei verschiedenen Herstellern bekommt?

Also die Ware kostet überall das Gleiche und leistet das Gleiche?

Na klar! Dann verkaufe ich das, was mir am meisten Umsatz und damit Gewinn bringt.

Leider ist die Welt nicht so.
Manche Hersteller knebeln ihre Händler sogar mit exklusiv-Verträgen!
Da bleibt dann ja wohl die wertfreie Beratung auf der Strecke!

Doch stop! Ich will damit ja nicht sagen, dass es alle so machen.
Aber ich versuche auch mein Geld so einfach wie möglich zu verdienen.
Also wenn Ihr beide über so viel Grossmut verfügt, dass Ihr NUR das Wohl des Käufers vor Augen habt, dann machts EUch sicherlich nichts aus mir meine Geräte zum Einkaufspreis zu verkaufen oder? Wink
Da könnte ich auch mal gut und gerne 10000,-€ bei der ganzen Heizung sparen... wenn das überhaupt reicht?

Fehler machen ist nicht das Problem..... Fehler erkennen und beim nächsten mal besser machen ist eigentlich das Ding.
Ihr schreibt doch selbst über manche Kollegen, dass sie sich nicht weiterbilden und ewig und drei Tage den gleichen alten Käse verkaufen, obwohl es Besseres gibt.

Ach übrigens: Die Kunst eines guten Verkäufers ist es selbst einen Korinthenkacker zufrieden zu stellen.
Ich für meinen Teil verzichte gern auf dieses Vermögen, wenn das handwerkliche stimmt. Genau DA gibts eben (auch nach Eurer Aussage) manchmal ein Problem.

Um noch mal auf Bauträger sprechen zu kommen.
Den einzigen Nachteil in Bezug auf Haustechnik, den ich beim Bauträger sehe ist die Tatsache, dass die Gesamtpreise der Häuser seltener angepasst werden und desshalb Preisschwankungen eines Teilgewerkes immer nur zum Nachteil eines Vertragspartners führen.
So etwa einmal im Jahr passen die auch Ihre Preise an.
Ich muss aber doch davon ausgehen, dass zumindest zum ersten Auszeichnungspunkt mit einem neuen Preis eine passende Kombination von Geräten und Technologien zusammen gestellt wurde, die zumindest zum Gesamtpaket Haus in Summe sehr gut passt.
Wenn es dann um die Örtlichkeiten des Bauplatzes geht, kommen vermutlich Besonderheiten in den Hintergrund.

Selbst hier, wo Ihr eigentlich gar keine besonders gute Aussicht auf ein direktes Geschäft mit den Fragestellern habt werden meiner Meinung nach einseitig gefärbte Vorschläge und Meinungen zu Tage. Zum Glück ist das ein Forum, wo jeder seine Meinung kund tun kann und der eine oder andere auch mal eine "andere" Idee einbringt.

Konkurrenz belebt das Geschäft und nutzt dem Kunden!

In diesem Sinne kann ich Euch beide nur bestärken hier Eure Erfahrung und Meinung zum Besten zu geben.

Grüsse
Oswald

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denkedran

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Hallo Oswald,

Dein Text:

Ihr wollt mir also erzählen, dass Ihr keine Unterschiedlichen Einkaufspreise bei verschiedenen Herstellern bekommt?

Antwort:
Wir erstellen sogar für Sonderanwendungen die Wärmepumpen im eigenen Betrieb. Wir sind nicht abhängig, von irgendwelchen Produkten der WP-Industrie.

Du sprichst in der Mehrzahl, bist Du auf einem Glaubenskriegspfad ?

Gruß Denkedran

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Oswald

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hallo!

ach was nein! kein Glaubenskrieg!
Ich meinte schon Dich und machtnix.

Aber ich will ja keinen Krieg sondern einfach nur mal aufzeigen, was ich meine.

Ich bin nicht immer der gleichen Meinung wie Ihr aber wir leben ja in einem Forum vom Dialog und Diskurs.
Was ich im allgemeinen allerdings hier im Forum für nicht so toll halte ist die Tatsache, dass so mancher "Handwerker" hier schon angenervt ist weil hier eben auch KOmmentare kommen, die keinen handwerklichen Hintergrund haben und nachweislich von Leuten stammen, die NICHT damit ihr Geld verdienen.

Trotzdem fand ich so manche Idee vom Laien widersprüchlich zur Handwerkermeinung und/oder Gelehrtenmeinung.

Das macht sie noch lange nicht richtig aber ich kann nicht umhin, dass da für mich oft logisch nachvollziehbare Dinge dargestellt werden, und die strikt von Handwerkern verpönt werden.
Das die Kollegen über grosse Erfahrungswerte verfügen will ich gar nicht bestreiten aber die Logik zählt noch immer für uns alle, denn wir wollen ja ne technische Frage klären und uns nicht verlieben.

Ich will KEINEN Krieg! Ich will geistesoffene Diskussion mit möglichst wenig Vorurteilen. Ich will Meinungen lesen, die mir auch mal nicht schmecken, die ich aber nachvollziehen kann.

Grüsse
Oswald

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