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hannes_007
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Beitragvon hannes_007 » 21.02.2009 13:53 Uhr

Hallo,

trotz Wirtschaftskriese sinken die Preise für Pelletsheizungen nicht.Es gibt auch keine Abwrackprämie für die alte Heizungsanlage.

Die, die uns in die Krise hereingeritten haben (Banker) bekommen dafür einen Bonus. Der "kleine Mann" soll jetzt die Wirtschaft ankurbeln und 20 - 25.000 Euro für eine Pelletsheizung anlegen.


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Beitragvon Johnsegeln » 21.02.2009 13:59 Uhr

Der CSU Vorsitzende hat gestern eine Abwrackprämie für Öfen vor Baujahr 1995 ins Gerede gebracht, da besonders Bayern mit sehr vielen älteren Holzheizungen sehr unter der Feinstaubbelastung zu leiden hat.

Die Pelletöfenpreise vieler Hersteller beinhalten Rabatte von bis zu 30 Prozent für den Heizungsbauer, da dieser nicht immer die gesamte Arbeitsleistung für die Installation und die anfängliche Wartung eines solchen Ofens an einen Kunden weiterreichen kann.
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Beitragvon bernhard geyer » 21.02.2009 17:38 Uhr

Komisch das gerade ein Prospekt von Obi über einen (einfachen) Pelletsofen eingetroffen ist der bei 8 kW Heizleistung von 1000€ staatlicher Förderung spricht :?:

Also Informier dich mal vernünftig über die Fördermöglichkeiten bei Pelletsöfen.
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Beitragvon motodrom » 24.02.2009 18:40 Uhr

Hallo zusammen,

beabsichtige dieses Jahr ein Einfamilienhaus zu bauen welches ausschließlich mit einer Solaranlage und einem Wasserführenden Kaminofen beheizt werden soll. Das Haus wird sehr gut gedämmt und sollte von der Seite her förderfähig sein. Leider hat weder der Architekt noch der Statiker, welcher auch die Bauleitung übernimmt sehr viel Ahnung von der Materie "alternative Energien". Habe daher selber im Vorfeld bei einem zugelassenen Energieberater angerufen um im groben abzuklären ob das Haus generell förderfähig ist. Zu meinem Entsetzen sagte mir dieser gleich dass wenn ich als einzige Heizquelle (ausser Solarkollektoren) einen Stückholzkaminofen habe, keine Förderung möglich ist weil davon ausgegangen wird dass , wenn das Haus längere Zeit nicht bewohnt ist (Urlaub), mit Strom nachgeheizt wird. Und dies würde mir auch dann unterstellt wenn ich gar keinen elektrischen Heizstab im Speicher hätte. Da stellt sich mir die Frage warum wird dann eine Luftwärmepumpe befüwortet obwohl diese ausschließlich mit Strom betrieben wird ? Vielleicht ist ja hier jemand der definitiv bescheid weis und sich mit diesem Thema auskennt. Bitte keine Antworten wie "Warum willst Du mit Holz heizen". Das ist nicht das Thema.

Danke an alle Mitleser
Thomas
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 24.02.2009 19:07 Uhr

Ein Holzscheitofen mit einer Solaranlage, das bedeutet ein sehr guter Primärenergiefaktor, also fällt diese Konstellation mit einer gut gedämmten Gebäudehülle in die Förderprogramme der KfW - Effizienzhaus 55 beziehungsweise 70 -. Selbst bei der Annahme, dass man zwei Wochen im Jahr nicht zuhause ist, und dann gegebenenfalls ein elektrischer Heizstab den Frostschutz absichert, wird dies nicht zu einer Verwirkung der Förderung führen. Um sämtliche Zweifel auszuräumen, kann man sich natürlich nochmal bei der KfW rückversichern.
Umgekehrt fragt ja auch niemand, ob man NUR im Winter in einem Haus mit Luft-Wärmepumpe wohnt. In so einem Fall wäre der Jahresprimärenergiebedarf ja auch nicht förderungswürdig.

[img]http://energie-effizientes-haus.de/Daten/Primaerenergiefaktor-Energietraeger.gif[/img]


Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon GMil » 26.02.2009 00:49 Uhr

Die Pelletsverbrauchskosten liegen derzeit höher als die fürs Heizöl. Schon deshalb wäre für mich die Pelletsheizung keine Wahl.

Gruß

Gerhard
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Beitragvon hannes_007 » 28.02.2009 12:34 Uhr

Hallo Gerhard,

kannst Du dich noch an die Heizölpreise 2008 erinnern ?

Hier eine kleine Auswahl:

29.05.2008
Ölpreise wieder über 130 Dollar - Heizöl teuerer

09.06.2008
Ölpreise explodieren - Heizöl erneut teuerer
Zur Stunde werden die WTI-Rohöl-Futures für 137,50 US-Dollar pro Barrel gehandelt


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