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groschi2
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Beitragvon groschi2 » 15.02.2009 11:21 Uhr

Ich beabsichtige gerade eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung. Die HZU lohnt sich wahrscheinlich, da ich einen ganzjährig zu heizenden Kellerraum habe.
Hier geht es aber um die Art der Brauchwassererwärmung.
Ich habe zwei Angebote:
1. Kombispeicher - ich habe Bedenken, denn der Kombispeicher bekommt im Sommer nahezu 90°. Ab 60° fällt doch der Kalk aus. Den habe ich dann im Brauchwasserteil des Kombispeichers.
2. getrennter Speicher - Brauchwasserspeicher wird nun nicht wärmer als 50° => geringeres Kalkproblem aber schlechtere Isolation, höherer Geld und Energieaufwand (2. Ladepumpe)
Wie sieht es mit Durchlauferhitzern aus. Warum bieten mir die Heizungsbauer die nicht an?
Zu welchem Konzept ratet ihr mir?

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Beitragvon machtnix » 15.02.2009 12:14 Uhr

Ich bin eher ein Freund der zwei Speichertechnik,vorrausgesetzt es ist genug Platz vorhanden.
So kann man den Puffer für die Heizung verwenden und muß nicht nicht immer den oberen Teil für die Brauchwassererwärmung warm halten.

Wenn mal kein Solar kommt,ist es auch nicht so tragisch,denn die erwärmung für's Trinkwasser kommt immer noch günstiger als immer den Puffer warm zu halten.

Beim Kombispeicher konnte mir bisher kein Hersteller sagen wie diesen ordentlich reinigen kann.
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Beitragvon Johnsegeln » 15.02.2009 20:55 Uhr

Eine mögliche Praxislösung wäre einen Flachheizkörper in den Heizkreislauf vor den Boiler zu setzen, da doch der Kellerraum mit beheizt werden sollte. Ich habe bei einem 3,3 qm CPC Solarkollektor eine Vorlaufteperatur von 60 Grad hinter einem 60 mal 60 cm Flachheizkörper gemessen. Wenn man zwei Heizkörper vor den Boiler setzt, so sinkt die Vorlauftemperatur auf ca. 50 Grad (bei einer 70 Watt Umwälzpumpe und einer DN 18 Leitung). So kann man ohne Elektronikaufwand die Vorlauftemperatur senken, Kalkausfällungen vermeiden und das Haus oder einen feuchten Kellerraum mit Solarwärme heizen.

John

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