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Forum Haustechnik: SHK

Thema: Verbrauch Fußbodenheizung in kWh

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markgr72

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Der Winter kommt
Neue Holzheizung


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Liebe Community,

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen:

Ich wohne alleine zur Miete in einer 85m2 brutto Dachgeschosswohnung (Schrägen, kein Altbau).
In dieser Wohnung ist eine Fußbodenheizung verlegt die nur zentral über ein mittelalterliches System mit Plastik-Drehknöpfen ohne Raster justiert werden kann, jedoch für 7 einzelne Wohnbereiche. Damit kann ich wohl den Warmwasserdurchfluss in den Einheiten 'steuern'.

Ich habe nun seit Ende November 2008 bis jetzt einen Verbrauch von 5800 kWh. Im Schnitt liege ich bei einem Tagesverbrauch von ca. 50 kWh, in den Tagen wo es so bitterlich kalt war, bin ich auf fast 100 kWh im Schnitt gekommen.
Ich habe selbst Thermometer aufgehangen und halte in der Wohnung eine ziemlich gleichmäßige Temperatur von zwischen 20 und 22 Grad. Beim lüften halte ich mich an die Tips!

Da mir der Verbrach sehr hoch vorkommt und ich keine Ahnung habe was man da verbessern, modernisieren könnte, habe ich meinen Vermieter gefragt. Dieser hat mich an meine Ablesefirma TecXXX verwiesen, und die sagten nur, dass sie mir nicht helfen könnnen bzw. keine Tips geben, da sie nur für die Abrechnung verantwortlich sind.

Im Internet habe ich auch keine Vergelichsadetn für den Verbrauch gefunden. Das Zählgerät ist übrigens neu angebracht worden im November 2008.

Bin für jede Hilfe dankbar, da ich jetzt schon bammel vor der nächsten NK-Abrechnung habe.....

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Oswald

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aehhh hallo

Da kann doch was nicht stimmen!
Das wären ja gut über 200 kWh/m²xa!

Bei Techem gibts nur (ich sags mal freundlich) seltsame Menschen.
Da wird Dir keiner helfen.
Schau mal bei A+S Gmbh..... musst Google benutzen.... die haben auf Ihrer Website Tipps.

Wo hast Du die Werte überhaupt abgelesen?!?!?!?
WMZ?

Grüsse
Oswald


Zuletzt bearbeitet von Oswald am 09.02.2009 22:41, insgesamt einmal bearbeitet

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machtnix

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Dossier Ablesekonzern gibt Abzocke zu
von Klaus Max Smolka (Frankfurt)
Einer der beiden Marktführer für das Ablesen von Energie- und Wasserverbrauch hat die wettbewerbsschädliche Struktur der Branche offengelegt. Der deutsche Markt habe sich "in eine oligopolistische Struktur entwickelt", schreibt Ista in einem vertraulichen Papier, das der FTD vorliegt

Ein Ista-Mitarbeiter bei der Heizungsablesung
Zusammen mit Techem beherrscht der Konzern mehr als die Hälfte des deutschen Markts, ist aber auch im Ausland aktiv. Das Oligopol trage dazu bei, operative Gewinnmargen von "vor Sonderposten über 40 Prozent zu erzielen". In seinem profitabelsten Markt Deutschland erzielt Ista rund die Hälfte des Umsatzes von 600 Mio. Euro - erwirtschaftet damit aber drei Viertel des Gewinns.
Das Dokument ist das Eingeständnis einer kundenfeindlichen Marktstruktur. Die Aussagen stammen aus einem Papier, das Ista für Kaufinteressenten erstellt hat. Zudem erklärt es die enormen Preise, die Finanzinvestoren für die lange Zeit unbeachteten Ablesefirmen zahlen. Sie rechnen in Miethäusern Heizkosten der einzelnen Parteien ab und erstellen die Rechnungen. So ging Ista gerade für 2,4 Mrd. Euro einschließlich Schulden von CVC an Charterhouse. Das ist das Vierfache des Jahresumsatzes und damit ein noch höherer Multiplikator, als er etwa in der schon sehr teuren Pharmabranche üblich ist. Um Techem bemüht sich der australische Fonds Macquarie. Ista schrieb das Memorandum zusammen mit den Banken Goldman Sachs und Deutsche Bank, die den Verkaufsprozess betreuten.

Das Papier bringt die Branche in Erklärungsnot. "Es gibt kein Oligopol", sagte ein Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Heiz- und Wasserkostenverteilung. Er verweist auf eine Studie vor einigen Jahren, wonach es mindestens 100 bis 150 kleine und große Anbieter gebe.
Zahlende in schwacher Position
Ähnlich verteidigen sich auch andere Branchen wie die der Stromanbieter oder Industriegasehersteller, in denen Kunden sich über geringen Wettbewerb beschweren. Verhandlungspartner der Ablesefirmen sind die Vermieter - die holen sich ihre Auslagen von den Mietern zurück.
In einigen Märkten wie Deutschland würden die gesamten Kosten einschließlich der für die Ausrüstung auf die Mieter abgewälzt, schreibt Ista. "Das hat relativ niedrige Preissensibilität unter Immobilienverwaltern zur Folge." Die tatsächlich Zahlenden sind in einer schwachen Position: "Die große Zahl der Kleinkunden steigert noch die beobachtete Preisstabilität im Ablesemarkt, denn die Berechnung für diese Kunden ist weit weniger transparent, und sie haben weniger Verhandlungsmacht als große Profikunden."

Peter Kafke, energietechnischer Referent beim Verbraucherzentrale Bundesverband, sagte, zwar müssten Vermieter darauf achten, Heiz- und Erfassungskosten wirtschaftlich zu gestalten. "Wenn sich aber alle einig sind, dass alle hohe Preise nehmen, ist das natürlich ein Problem für die Mieter."
Ablesefirmen profitieren von der Heizkostenverordnung, die nach den Ölkrisen der 70er-Jahre eingeführt wurde. Sie soll Energiesparen belohnen, indem nicht nur die Wohnfläche, sondern auch der individuelle Verbrauch in die Rechnung eingeht. Das wiederum treibt das Geschäft mit der Einzelberechnung an.
Das Kartellamt teilte mit, es habe keine Handhabe. Es könne nur einschreiten, wenn Firmen fusionieren wollten oder ihre Marktmacht missbrauchten - etwa Wettbewerber behinderten oder Kunden diskriminierten. 2002 untersagte das Amt Ista (damals noch Viterra), den Wettbewerber Minol zu erwerben. In den USA können die Behörden auch bei einer schon bestehenden Dominanz eingreifen und Firmen zerschlagen. "Diese Möglichkeit sieht das deutsche Kartellrecht nicht vor", sagte die Sprecherin. Ista wollte sich nicht äußern.

Quelle:Financial Times Deutschland

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markgr72

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Oswald hat Folgendes geschrieben:
aehhh hallo

Da kann doch was nicht stimmen!
Das wären ja gut über 200 kWh/m²xa!

Bei Techem gibts nur (ich sags mal freundlich) seltsame Menschen.
Da wird Dir keiner helfen.
Schau mal bei A+S Gmbh..... musst Google benutzen.... die haben auf Ihrer Website Tipps.

Wo hast Du die Werte überhaupt abgelesen?!?!?!?
WMZ?

Grüsse
Oswald


Hallo Oswald!
Ich habe die Werte von dem neu angebrachten Ablesegerät. Da drückt man auf einen gelben Knopf und dann bekommt man die kWh angezeigt.
Im Sommer ist die Heizung ja natürlich aus, da habe ich dann eher das Dachgeschoss-Hitzenproblem aber aufs Jahr gerechnet liege ich bei 8000-10000 kWh für die Heizung.
weiss echt nicht was ich tun soll.

Der Beitrag aus der Financial Times hilft mir leider nicht wirklich weiter.....

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RobertB

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markgr72 hat Folgendes geschrieben:
aber aufs Jahr gerechnet liege ich bei 8000-10000 kWh für die Heizung.
weiss echt nicht was ich tun soll.


Nehmen wir mal 9000 kWh pro Jahr für 85 m², das bedeutet 106 kWh/m²a.

Für ein Passiv- oder KfW40-Haus wäre das verheerend schlecht. Aber für eine "Dachgeschosswohnung (Schrägen, kein Altbau)" da scheint mir das nicht zu viel.

Ist das Gebäude ein Neubau, gebaut nach einem Standard besser als EnEV? Wurde besonders wenig Energieverbrauch für die Heizung zugesichert? Gibt es einen Energiebedarfsausweis?

Grüße
Robert

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markgr72

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RobertB hat Folgendes geschrieben:
markgr72 hat Folgendes geschrieben:
aber aufs Jahr gerechnet liege ich bei 8000-10000 kWh für die Heizung.
weiss echt nicht was ich tun soll.


Nehmen wir mal 9000 kWh pro Jahr für 85 m², das bedeutet 106 kWh/m²a.

Für ein Passiv- oder KfW40-Haus wäre das verheerend schlecht. Aber für eine "Dachgeschosswohnung (Schrägen, kein Altbau)" da scheint mir das nicht zu viel.

Ist das Gebäude ein Neubau, gebaut nach einem Standard besser als EnEV? Wurde besonders wenig Energieverbrauch für die Heizung zugesichert? Gibt es einen Energiebedarfsausweis?

Grüße
Robert


Hallo Robert!
Wie definiert sich ein Neubau? Denke das das Gebäude max.30 Jahre alt ist. Woran kann ich den Standard im Bezug auf EnEV erkennen.
Ich weiss von keinem Energiebedarfsausweis und eine Zusicherung über niedrigen Heizverbrauch gibt es nicht.
Meine Dachgeschosswohnung ist übrigens nachträglich ausgebaut und eingerichtet worden, also jünger als das ganze Haus.
Das Ablesegerät ist ein Techem compact IV 2007.

Ich habe die Anlage mal fotografiert. Es gibt keien Anleitung dazu und selbst der TecXXX-Mann konnte mir nichts erklären.
Die weissen Plastikdrehknöpfe ohne Raster steuern wohl den Wasserdurchfluss für die einzelnen Kreisläufe. Oben drauf sind nochmal weisse Drehknöpfe unter denen sich Ventile befinden?? Hier hat wohl auch schonmal eins geklemmt.
Alles sehr kompliziert und ich danke Euch für die jetzt schon hilfreichen Tips!

Wie liegt denn so ein Durchschnittsverbrauch kWh/m²/Jahr in einem durchschnittlichen Winter und normalen Heizverhalten einmal bei Altbau und dann bei heutigen modernen energiesparenden Bauweisen?

Lieben Gruß und vielen Dank,
Mark



CIMG4804.JPG
 Beschreibung:
Heizung Ventile
 Dateigröße:  210.42 KB
 Angeschaut:  18162 mal

CIMG4804.JPG



CIMG4802.JPG
 Beschreibung:
Heizung Regler
 Dateigröße:  192.65 KB
 Angeschaut:  18162 mal

CIMG4802.JPG



CIMG4801.JPG
 Beschreibung:
Heizung komplett
 Dateigröße:  214.06 KB
 Angeschaut:  18162 mal

CIMG4801.JPG



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RobertB

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Hallo markgr72,

Du hast einen Uponor Kompaktverteiler (Produkt von Firma Velta, diese wurde von Uponor übernommen), siehe Produktseite:

http://catalog.uponor.de/index.php?id=28&no_cache=1&tx_uponorp...

Dort kannst Du vielleicht mehr über die Bedienung erfahren.

Viele Referenzverbräuche kann ich Dir leider nicht nennen. Wohne derzeit in einem KfW40-Haus mit niedrigerem Verbrauch, wir haben ca. 40 kWh/m²a Heizwärme- und Warmwasserbedarf.

Wir haben in einer 110 m²-Mietwohnung im Dachgeschoss aus den 80ern zuletzt ca. 1000 € für Heizung bezahlt. Das wären umgerechnet 11.500 kWh bei 0,07 €/kWh Gas und etwa 200 € Heiznebenkosten (Gaszähler, Wartung, etc.). Also wären das 104 kWh/m²a, vergleichbar mit Deinem Wert. Wir hatten elektrische Durchlauferhitzer für das Warmwasser, d.h. das lief extra über die Stromrechnung.

Wenn dein Haus ca. 30 Jahre alt ist, stammt es aus den späten 70er Jahren. Damals hat man bereits gedämmt, Doppelverglasung gesetzt und Wärmeberechnungen gemacht. Dann wären ~ 100 kWh/m²a kein wirklich schlechter Verbrauch. Natürlich kann man durch Dämmung geringere Werte erreichen, aber willst Du das denn stemmen? Ist bei Deiner Zahl 9000 kWh/a Warmwasser schon drin oder hast Du elektrische Durchlauferhitzer?

Grüße
Robert

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markgr72

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RobertB hat Folgendes geschrieben:
Hallo markgr72,

Du hast einen Uponor Kompaktverteiler (Produkt von Firma Velta, diese wurde von Uponor übernommen), siehe Produktseite:
Wenn dein Haus ca. 30 Jahre alt ist, stammt es aus den späten 70er Jahren. Damals hat man bereits gedämmt, Doppelverglasung gesetzt und Wärmeberechnungen gemacht. Dann wären ~ 100 kWh/m²a kein wirklich schlechter Verbrauch. Natürlich kann man durch Dämmung geringere Werte erreichen, aber willst Du das denn stemmen? Ist bei Deiner Zahl 9000 kWh/a Warmwasser schon drin oder hast Du elektrische Durchlauferhitzer?

Grüße
Robert


Hallo Robert und tausend Dank für Deine Hilfe!!
da ich nur Mieter bin würde mein guter Vermieter dies stemmen müssen. Die Wohnung ist eigentlich schon recht teuer und da sind die enormen NK-nachzahlungen einfach störend und auch schwierig bei einer evtl. Neuvermietung.

Deine Nachfrage bez. Warmwasser oder Durchlauferhitzer.... woran kann ich das erkennen?
ich habe keinen Durchlauferhitzer in der Wohnung (ausser einem kleinen Boiler im Bad)
Die 9000 muss ich wohl übrigens revidieren da ich wie gesagt nun seit November 2008 schon bei 7000 kWh auf dem neuen Zähler angekommen bin. Gehe ich davon aus das die Heizung noch bis Mitte März läuft und der Winter schon Anfang Oktober 2009 beginnt, dann lande ich bei über 10000 kWh auf das volle Jahr gesehen....

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RobertB

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[quote="markgr72Deine Nachfrage bez. Warmwasser oder Durchlauferhitzer.... woran kann ich das erkennen?
ich habe keinen Durchlauferhitzer in der Wohnung (ausser einem kleinen Boiler im Bad)[/quote]

Durchlauferhitzer sind kleine eckige Kästen, in denen es Klick macht, wenn der Warmwasserhahn aufgedreht wird. Meistens ist ein Stellregler dran, mit dem man die Wassertemperatur vorwählen kann, die man erreichen will.

Wenn man einen Durchlauferhitzer hat, muss man das warme Wasser beim Waschen oder Duschen stets mit einem konstanten Durchfluss laufen lassen, weil man länger braucht, die richtige Temperatur einzustellen. Wenn man Pech hat und der Durchlauferhitzer schaltet mal kurz ab, bekommt man nur noch kaltes Wasser. Wenn dieses aber am Becken angekommen ist, dreht man ganz schnell bis zum Anschlag das Warme auf, bis der Durchlauferhitzer wieder einschaltet. Wenn man nicht aufpasst, verbrüht man sich, sobald das heiße Wasser das Becken erreicht hat. Stellt man jetzt wieder auf kalt, geht das Spiel von vorne los....

Ein Warmwasserboiler sind entweder große Badeboiler, die im Badezimmer hängen. In ihnen wird eine größere Menge Wasser erhitzt und steht dann zum Baden zur Verfügung. Wenn das warme Wasser aufgebraucht ist, läuft automatisch kaltes Wasser in den Boiler nach. Da ein gewisser Vorrat an warmem Wasser vorhanden ist, kann das o.g. Aufschaukeln nicht passieren.

Man kennt die Boiler auch in Mini-Ausführung unter dem Waschbecken, die sog. Untertisch-Geräte.

Wenn Du eines dieser Geräte hast, bereitest Du Dein Warmwasser mit Strom. Wenn nicht, erhälst Du wohl Dein Warmwasser aus der zentralen Heizung des Hauses.

Also ist Dein Warmwasser entweder auf Deiner Stromrechnung mit drauf oder der Vermieter erstellt die Abrechnunng für Dein Warmwasser anhand des Durchflusses an Warmwasser gemessen auf einer entsprechenden Wasseruhr, die Dir bekannt sein müsste.

Grüße
Robert

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