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nicnac
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Beitragvon nicnac » 07.11.2008 11:37 Uhr

hallo herr heufers

das 1ste argument mit dem günstigen kfw darlehens ist kein argument da nur das darlehen günstiger ist.

1) um wieviel € ist die heizung teurer gegenüber einer hier im forum stromfressenden belächelten lwl 303 von stiebel. oder anderen lwp die 8000-10000 kwh im jahr verbrauchen.

2) wieviel € ist der bau eines kfw 40 gegenüber eines kfw 60 hauses teurer?

3) wieviel zins verursachen die mehrkosten des hauses im jahr?

wartungskosten sowie kosten für schornsteinfeger habe ich in meinem fall z.b auch keine.

meiner meinung nach sind ihre antworten bewusst ausweichend.

mir ist schon klar das sie bei € 450 heizkosten in 20 jahren somit € 9000.- sparen. die ersparnis steigt natürlich bei steigenden stromkosten.
was für kosten stehen der ersparnis aber gegenüber?
wie ich ja schonmal geschriben habe bei angenommenen € 10.000 .- mehrausgaben für 5 % zins macht das im jahr eine zinsmehrbelastung von € 500.-. die € 10.000 schulden bleiben ihnen da aber noch.

ich hätte schon auch gerne eine günstiger heizung wie z.b ihre. bei genauerer betrachtung haben sie ihre heizkosten für die nächsten 20 jahre im voraus bezahlt.

ich lasse mich von ihnen wirklich gerne zu einer anderen meinung verführen wenn sie mir das schlüssig erklären können. ich bin gespannt.

gruß

post scriptum: mir wäre es auch lieb wenn ich keinen atomstrom verbrauchen müsste.

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Beitragvon GMil » 07.11.2008 18:46 Uhr

An den verschiedenen Argumenten ist jeweils schon was dran. Allerdings bin ich auch der meinung, daß heute beim Neubau insgesamt Geld gespart werden kann, wenn man einen deutlichen Anteil davon in die Dämmung steckt. Anders gesagt, ein gut, aber nicht extrem gedämmtes Haus spart in 20 Jahren auch zins- und inflationsbereinigt mehr rein, als es mehr kostet.

Finanziell unrentabel sind dagegen jeweils die Spitzentechniken (heute etwa die Hochvakuum-Fassaden-Dämmpaneele oder die Krypton- oder gar Hochvakuum-Glasfenster). Hier zahlt man nach aller Voraussicht mehr, als man damit je wieder reinsparen kann, denn auch diese Teile halten nicht ewig.

Gekniffen ist man im Bestandsbau; hier ist jede Dämmung teurer als der Gewinn, denn man mit ihr erzielen kann. Hier hilft vorrangig die gute Heizung (z. B. WP).
Gruß

Gerhard
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Beitragvon kältebauer » 07.11.2008 20:42 Uhr

Gekniffen ist man im Bestandsbau; hier ist jede Dämmung teurer als der Gewinn, denn man mit ihr erzielen kann. Hier hilft vorrangig die gute Heizung (z. B. WP).[/quote]

Da muss ich zustimmen habe ja auch so eine bude und seitdem ich die Wärmepumpe drinn habe könnte ich mich in den Arsch beissen das ich es nicht schon viel eher gemacht habe, hab heut erst wieder beobachtet wie die Nachbarn oel getankt haben und dabei nicht sehr glücklich aussahen wie ich grinsend auf meinem Parplatz vorm Haus stand.
Habe mir unsere Wärmebildcamera ausser Feuerwehr geschnappt und mal geschaut wo viel verloren geht und diese stellen werde ich nach und nach isolieren wie Geld da ist und gut.

Gruss Dirk
Ich bin der Feind jeden Schornsteinfegers
Ich bin der Rebell gegen die Ölmultis
Ich bin derjenige der versucht Energie zu nutzen die keinen Schaden anrichtet für die Zukunft unserer Kinder
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Beitragvon GMil » 08.11.2008 17:24 Uhr

Hallo Dirk,

genau das ist auch meine Methode! Ich habe zwar keine Wärmebildkamera im Zugriff, aber ich habe eine "vollqualifizierte" Energieberatung in der Zeitung gewonnen (!) , und der Mensch hatte eine WBK.

Zusammen mit den Angeboten zu allen möglichen Dämmvarianten, die ich eingeholt habe, kann ich jetzt für meine Hütte bei jeder überprüften Methode dediziert sagen, was es kostet und was es bringt (Fassade, Fenster, Kellerdecke; Dach geht nicht)!

Die WP macht die Heiz-kWh deutlich billiger als bei Fossilbrennstoffen; das ist ja auch Sinn der Sache. Mit dem Preis der Heiz-kWh sinkt aber auch die mögliche Jahreskostenersparnis durch weitere Dämmmaßnahmen, wobei deren Errichtungskosten natürlich in voller Höhe bestehen bleiben. Das führt zu einem erheblich schlechteren Kosten-/Nutzen-Verhältnis und letztlich zur Unrentabilität fast jeder Maßnahme, wenn sie nicht aus anderen Gründen notwendig wird. Eine Ausnahme war bei mir die Kellerdeckendämmung: die war bei der Errichtung (Eigenleistung) so günstig, daß sie sich dennoch rechnen dürfte.

Z. Zt. teste ich in einem Fenster ein neues Fensterglas im alten (Edelholz-) Rahmen: 3-fache Verglasung, U-Wert 0,7; mehr ist wegen der möglichen Gesamtdicke nicht machbar, und Krypton statt Argon war mir nun doch zu teuer!

Die Einsparvorhersage des Energieberaters liegt bei knapp 20 %; das wären ca. 260 €/a. Bei Gesamtkosten von 6.500 € (Fachbetrieb, "rundum sorglos") läge die zinslose Amortisation bei 25 Jahren; das ist recht lang. Mit etwas Eigenleistung und "Nachbarschaftshilfe" käme man wohl 2 k€ günstiger und wäre in gut 17 Jahren pari. Mal überlegen......

Gruß

Gerhard
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