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axel_jeromin
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Beitragvon axel_jeromin » 05.10.2008 20:43 Uhr

@bernhard geyer

Hab schon gefragt, wenn ich den Kollektor (auch Selbstbau) mit Versichert haben will, kostet es etwas mehr Prämie, ansonsten kein Problem.

Axel

sonnenstrahler
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Beitragvon sonnenstrahler » 11.10.2008 19:43 Uhr

Hallo an alle fleißigen Schreiber!

Weitere Info´s von mir für euch zum Diskutieren:
Wir haben in unserem Haus keinen Keller, aber einen Hauswirtschaftsraum, den wir für unsere Futtervorräte benötigen und nicht für Heizungtechnik verwenden wollen.
Da wir in unserem Fachwerkhaus kaum Möglichkeiten haben den Speicher (ca. 205cm hoch, Durchmesser 95 cm) auf den Dachboden zu schleppen (es gibt keine Treppe wegen der offenen Galerie), müssen wir einige "Baumaßnahmen" einleiten.
In der oberen Etage sind nur Leichtbauwände verarbeitet worden, in die wir einen Träger und eine OSB-Platte zur Gewichtsverteilung einbauen wollen. Immerhin wiegt der Speicher stolze 750 kg.

Mittlerweile bin ich frustriert und habe keine Lust die Wände aufzuhacken, zu tapezieren und zu streichen, nur weil ich einen warmen Hintern haben will. Mein Mann ist noch mehr "Feuer und Flamme".

Zur Zeit warten wir noch auf ein drittes Angebot, nachdem uns das erste Angebot ohne Pufferspeicher (Paradigma) überhaupt nicht zugesagt hat. Das zweite Angebot kennt ihr ja bereits.

Wonach berechnet sich die Fläche der Röhrenkollektoren?? Wohnfläche? Anzahl der Personen? Fläche der Fußbodenheizung? Volumeninhalt des Speichers??
Also haut rein und macht mir Mut!

Gruß
sonnenstrahler
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Beitragvon GMil » 11.10.2008 21:22 Uhr

Bevor ich im letzten Jahr meine L/W-Wärmepumpe gekauft habe, hatte ich mir u.a. auch ein Angebot zur Solarthermie machen lassen (Solarpower Hochvakuum-Röhrenkollektoren; trocken angebunden). Es waren zwar nur ca. 6 qm (und nur fürs Brauchwasser; 3 Personen), aber ich wäre mit guten 6.000 € (brutto) hingekommen. Der genannte Preis von 11.500 € für magere 7 qm kommt mir deshalb arg hoch vor.

Bei dieser Gelegenheit hatte ich auch nach einer Solar-Heizungsunterstützung gefragt (für 135 qm WFL). 3 Anbieter hatten mir dabei jeweils zu ca. 20 qm Kollektorfläche geraten, und das bei den effizienten Röhrenkollektoren! Eine solche Ausgabe hätte sich m.E. in keinem Fall gerechnet, da wir hier im Winter auch mal unter - 15 °C haben. Röhrenkollektoren sind zwar im Ggs. zu Platten weniger schneeanfällig, dennoch ist die Unterstützung im Winter eher mager, wie die Lösungen der Nachbarn zeigen. Das liegt hauptsächlich am hohen Temperaturbedarf der Radiatorenheizungen in unseren Häusern, die nur mit Vorlauftemperaturen um 60°C bei Rückläufen von 45 - 50 °C arbeiten (auch die Wärmepumpe!). Da würde eine Einspeisung von 40 °C warmem Winter-Solarwasser die Heizung eher abkühlen als unterstützen!

Beim Einsatz einer WP ist jede Solarthermie vollends hinfällig, denn sie kann dann ihren Anschaffungspreis in keinem Fall mehr hereinspielen. Bei mir hätten sich z. B. ca. 40 Jahre Amortisationszeit ergeben. So lange hält kein Solarkollektor.

Gruß

Gerhard
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