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Scooby
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Beitragvon Scooby » 06.10.2008 11:45 Uhr

Hallo!

Wir planen gerade den Kauf einer Doppelhaushälfte (ca. 140m² Wohnfläche) und würden dabei gerne folgenden Unsicherheitsfaktor näher eingrenzen: Bisher wurde die DHH (Bj. 1960) mit Nachtspeicheröfen beheizt. Die müssten bei einem Kauf natürlich raus und stattdessen soll eine moderne Heizanlage rein. Gas ist nicht vorhanden und außerdem ebenso wie Öl keine Alternative mehr, Fernwärme gibt's auch nicht und eine Wärmepumpe kommt aufgrund der exponierten und im Winter schattigen Lage auch nicht in Frage. Daher bleiben eigentlich nur Scheitholz- oder Pelletsheizung übrig und aus Gründen der Bequemlichkeit (auch mal 2 Wochen Winterurlaub machen, ohne dass zu Hause die Leitungen einfrieren) würden wir dann eher auf Pellets setzen.

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand einen ungefähren Anhaltspunkt geben könnte, was folgende Ausstattung kosten könnte:

- Entsorgung Nachtspeicheröfen (vermutl. asbesthaltig)
- Einbau Pellets-Lagerraum in vorhandenen Keller (Gesamtgröße ca. 16 m²)
- Einbau Pellets-Brenner, Steuerung, Warmwasser-Puffer (für Solar vorbereitet) mit allen nötigen Anschlüssen, etc.
- Einbau von insgesamt ca. 10 Heizkörpern in KG/EG/OG/DG
- Verlegung aller notwendigen Leitungen

Option: Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung

Vorhanden ist ein doppelzügiger Kamin, so dass man evtl. die Leitungen in dem einen Kaminzug unterbringen könnte.

Zusätzlich zur Zentralheizung soll außerdem im Wohnzimmer noch ein Kaminofen stehen, ein zweiter einzügiger Schornstein dafür ist vorhanden (zumindest bis unters Dach, muss noch nach außen geführt werden).

Ich weiß natürlich, dass übers Internet nur Ferndiagnosen möglich sind und werde natürlich von örtlichen Heizungsbauern auch Angebote einholen. Dennoch wäre ich dankbar, wenn jemand aufgrund der Beschreibung zumindest eine ungefähre Schätzung abgeben könnte.

Vielen Dank im Voraus!

machtnix
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Beitragvon machtnix » 06.10.2008 20:04 Uhr

Nur Pelletskessel mit Montage und Lagerraum liegt so bei ca. 20000€.
Kommt natürlich auch auf das Fabrikat an.

Natürlich kommt auch eine Wärmepumpe in Frage,die wäre sogar günstiger in der Anschaffung.
Solar für Brauchwasser?Dann rufe mich bitte nicht an.Wenn Solar dann richtig,Heizungsunterstützung.
Für das Warmwasser würde ich immer eine Brauchwasserwärmepumpe vorziehen.

Anstatt der Heizkörper würde ich Gebläsekonvektoren wählen und dann mit einer Wärmepumpe heizen.Kannst dir gerne mal ein solches Haus anschauen.

Du siehst,es gibt Möglichkeiten genug,und die sind sogar noch bezahlbar.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 06.10.2008 20:18 Uhr

Lade einen Energieberater ein und zeige ihm die Ausgangsituation vor Ort. Er zeichnet dir auf, welche Möglichkeiten wirtschaftlich sinnvoll sind. Der Energieberater gibt Dir sicherlich auch Tipps, wie Du Deine Anfrage für die Gewerke aufsetzen sollst.
Damit die Entscheidung nicht zu schwer fällt, fragst Du den Energieberater am besten gleich nach einer geförderten Energiesparberatung.

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/index.html

Hier noch was zum Lesen:
BINE - Altbauten effizient sanieren
http://energie-effizientes-haus.de/Daten/Informationsbroschueren/BINE%20-%20Altbauten%20 effizient%20sanieren.pdf

BINE - Altbau - Fit für die Zukunft

http://energie-effizientes-haus.de/Daten/Informationsbroschueren/BINE%20-%20Altbau%20-%2 0Fit%20fuer%20die%20Zukunft.pdf

Gruß

Thomas Heufers


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