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fdl1409
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Beitragvon fdl1409 » 23.08.2008 19:19 Uhr

@Silberlocke

Du nervst mit deinem Infrarotschrott.
Wer ein Haus hat das mit einer Infrarotheizung 8.000 kWh verbraucht hätte mit einer Wärmepumpe nur 2.000 gebraucht.
Ein Aufpreis von 30.000 Euro ist übrigens Quatsch.

@Suse

Ist das ein Neubau?
Hier müssen Fehler im Betrieb vorliegen, der Verbrauch ist weitaus zu hoch, selbst in einem mit WP beheizten Altbau würde man weniger erwarten.
Häufigster Fehler ist ein unbeabsichtiger Heizstabbetrieb. Lies doch mal bei deiner WP den Speicher aus. Der sagt dir die Betriebssstunden von Verdichter und Heizstab.

Bin mir auch nicht ganz sicher ob du alle Daten richtig erfasst hast.
Handelt es sich bei den 6.900 kWh um Gesamtstrom oder reinen Wärmepumpenstrom? In welchem Berechnungszeitraum ist der Verbrauch angefallen, 12 oder 18 Monate?
Findest du 22° zu kalt? Wie warm hättest du es denn gerne?

Grüße
Frank

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Beitragvon GMil » 23.08.2008 22:47 Uhr

fdl1409 hat geschrieben:@Silberlocke

..........Du nervst mit deinem Infrarotschrott.........Grüße
Frank


Na ja, ganz so hart würde ich mit den IR-Heizungen á la Redwell nicht ins Gericht gehen. Wenn man sie gezielt einsetzt, können sie nämlich ganz nützlich sein.

Ich habe mir auch gerade so ein Ding ins Bad gehängt, das mir das Anwerfen der WP in der Übergangszeit nur wegen der Badezimmer-Temperaturen ersparen soll. Man kennt das doch: im ganzen Haus isses eigentlich noch oder schon warm genug, nur im Bad hätte man es morgens gerne noch ein bissel wärmer. Da müßte so ein Ding eine ideale Ergänzung zur WP sein.

Vom Einsatz der IR-HK als alleinige Heizquelle im Haus halte ich aus Kostengründen allerdings auch wenig: die Redwell-Heizkörper z. B. kosten mit ca. 1.000 € je 600 W (in der Ausführung als Ölgemälde-Imitation) praktisch gleich viel wie eine nachgerüstete WP.
Gruß

Gerhard
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Beitragvon Quehl » 24.08.2008 04:17 Uhr

was, so teuer sind die Direktstromheizer? Warum dann nicht lieber einen billigen Ölradiator, 2000W für 50Euro. Aber mich würde interessieren, ob das EVU die Direktheizung mit ca. 7KW überhaupt genehmigt hat. Vor langer Zeit hat mein EVU mir gesagt, daß nur 2KW genehmigt werden, einen 2. Radiator mußte meine Eltern aus dem Gartenhaus entfernen. EON-Avacon

mfg
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Beitragvon bernhard geyer » 24.08.2008 07:33 Uhr

Quehl hat geschrieben:was, so teuer sind die Direktstromheizer?

Wenn man den Bendley der Stromheizungen will ja. Es gibt mit sicherheit auch günstigere.

Quehl hat geschrieben:Aber mich würde interessieren, ob das EVU die Direktheizung mit ca. 7KW überhaupt genehmigt hat.

Wieso nicht? Es könnte nur sein das bei zweiten Zähler die EVO hier nicht an einem Anschluß zu viele haben will. Viele WP's laufen ja auch mit > 2 kW bzw. in großer Ausführung (ehrfamilienhaus oder weger (Notfall-)Heizstab auch mit > 7kW Anschlußleistung).

Bekommen Stromdirektheizungen auch eine Faktor von 2,7 bezüglich Primärenergieverbrauch zu Stromverbrauch verpasst wie WP's? Damit würde sich über die nächsten Jahre eh das Problem erledigen wenn bei anstehenden größeren Umbauarbeiten durch die Stromdirektheizung das Haus nicht mehr damit betrieben werden darf da der Primärenergieverbrauch/m2 zu hoch ist.
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Beitragvon Suse » 24.08.2008 20:12 Uhr

Hallo, sind begeistert, dass unsere Frage zu viel Resonanz gefunden hat, würden uns aber freuen, wenn weitere Antworten nur zum Thema WP kommen würden...

Hier einige Angaben, soweit wir Laien dies beantworten können:

- Neubau, 33er Ytong nicht extra gedämmt, 13,5 x 9,8m Grundfläche, kein Keller
- Bungalow, zur Zeit nur EG bewohnt, Dach nur über gedämmte Klappe erreichbar, Dach nicht gedämmt
- Fenster 2fach verglast
- Fußbodenheizung, Vorbereitung bis ins ausbaufähige Dach gelegt
- Stromverbrauch bezog sich nur auf WP und 12 Monate (die ersten Betriebsmonate (Bautrocknung) sind nicht inbegriffen)
- Wärmebedarf ???
- Im Bad ist ein zus. Heizkörper (elektrisch zuheizbar) eingebaut, da 400W laut Berechnung fehlten
- Betriebsstunden (seit ca. Mitte März 2007): Verdichter 2.400h, Heizstab ???, dafür folgende Angaben gefunden: Primärpumpe 3.400h, Sekundärpumpe 9.600h, Heizkreis 1 Pumpe 9.400h

Wir empfinden es als kalt, bei Bekannten, die ebenfalls die gleiche WP haben, "fühlt" es sich wesentlich wärmer an, deren kWh-Verbrauch liegt deutlich niedriger (ca. 3.200kWh / Jahr)

Würden uns freuen, wenn wir erfahren könnten, dass unter den gegebenen Umständen (wie oben beschrieben) der Verbrauch durchaus angebracht ist, dann können wir überlegen, wie wir die Bedingungen ändern können, können dann aber ausschließen, dass etwas mit der Pumpe oder den Leitungen nicht stimmt.

Vielen Dank im Vorraus
Suse & Co.
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Beitragvon machtnix » 24.08.2008 20:53 Uhr

Dach nicht gedämmt
Das wird schon mal ein Hauptgrund dafür sein das ihr soviel Energie verballert.
30% Der Energie werden über das Dach weggeblasen,nur 8% über die Außenwände.

Schleunigst das Dach dämmen bevor der Winter kommt.

Wie ist die FBH verlegt?Verlegeabstand?Rohrlänge?
Wieviel m² hat ein Heizkreis?

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Beitragvon bernhard geyer » 24.08.2008 20:57 Uhr

33er Portenbeton gibt es nicht. Entweder 36er oder 30er. Und welcher Typ (P2-09, P2-10, P2-11, P4-12, ...)

Ungedämmtes Dach? Mach da mal was ...
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Beitragvon Jens der Heizer » 25.08.2008 06:05 Uhr

Wie kann man ein Niedrigenergiehaus anpreisen wenn das Dach nicht gedämmt wurde? Was ist den dass für eine Hausbaufirma, wenn selbst bei der Nachfrage wieder versichert wird das es ein Niedrigenergiehaus ist wie man es im allgemeinen versteht.

Denkt man heute nur noch über die Wände nach?
Zum übrigen können auch die Fenster, bzw. das Lüftungsverhalten eine Rolle spielen, ich selbst kenn viele Personen die nachts nur bei offenem Fenster schlafen können.

Auch eine Zweischeibenverglasung sagt nicht viel aus, da gibt es auch gewaltige Unterschiede!

Wenn die Klappe zum Speicher thermisch getrennt ist, ist dann vielleicht der Speicherboden isoliert worden, dann wäre die Bezeichnung Niedrigenergiehaus wieder okay.
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Beitragvon Suse » 25.08.2008 20:06 Uhr

Hallo,

vielen Dank für Eure Tipps.
Zum Verlegeabstand der FBH können wir nichts sagen, müßten den Sanitärfritzen fragen.
Lüften machen wir nur stoßweise, morgens und abends.

Ansonsten werden wir jetzt einiges ausprobieren, um den Verbrauch zu senken...wir haben bereits einiges identifiziert, was wir optimieren können... nochmals vielen Dank.

Suse & Co.
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Beitragvon mhaede » 29.08.2008 16:39 Uhr

@Suse:

"Hier einige Angaben, soweit wir Laien dies beantworten können:

- Neubau, 33er Ytong nicht extra gedämmt, 13,5 x 9,8m Grundfläche, kein Keller
- Bungalow, zur Zeit nur EG bewohnt, Dach nur über gedämmte Klappe erreichbar, Dach nicht gedämmt"

Fragen:
1. Ist die gedämmte Klappe dicht?
2. Wie ist die Decke gedämmt?

Zu:
"Vorbereitung bis ins ausbaufähige Dach gelegt"

Frage: Sind die verlegten Rohre kalt?

Zu:
"- Im Bad ist ein zus. Heizkörper (elektrisch zuheizbar) eingebaut, da 400W laut Berechnung fehlten"

Frage: Wieviele Stunden lief dieser Heizkörper?

Zu:
"- Betriebsstunden (seit ca. Mitte März 2007): Verdichter 2.400h, Heizstab ???, dafür folgende Angaben gefunden: Primärpumpe 3.400h, Sekundärpumpe 9.600h, Heizkreis 1 Pumpe 9.400h"

Sekundärpumpe und Heizkreis laufen das ganze Jahr? Alleine die beiden Pumpen brauchen ca. 600 kWh/Jahr.

Gruß
Michael

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