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Zu hoher Stromverbrauch bei WP

Erdwärme, Wärmepumpe, Bohrungen, Sonden...
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Beitragvon Suse » 22.08.2008 21:46 Uhr

Haben gestern unsere Stromabrechnung erhalten und mußten erstmal tief Luft holen. Haben ca. 6900 Kwh in einem Jahr verbraucht,haben 110m2 Wohnfläche, ( Bungalow) sind zu zweit und es war kein kalter Winter. Die WP (Viessmann Vitocal343 )ist 18 Monate alt. Hatten im Winter das Gefühl, daß die Wärme nicht ausreicht auch wenn die WP auf 25 Grad läuft. In den meisten Räumen lag die Temperatur bei 22 Grad. Auch sprang die WP häufig nachts an. Laut Hausbaufirma haben wir ein Niedrigenergiehaus.Kann uns jemand sagen, was hier schief läuft? Danke im Vorraus

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Beitragvon bernhard geyer » 23.08.2008 06:53 Uhr

Laut Hausbaufirma haben wir ein Niedrigenergiehaus.


Sagt nicht viel aus. Seit ca. 10 Jahren dürfen nur noch "Niedrigenergiehäuser" gebaut werden. Ich würde dann mal darauf Tippen das der Energiebedarf so gerade noch im erlaubten Rahmen liegt und du einfach aufgrund des hohen Energiebedarf soviel Strom benötigst. Gibt uns doch mal etwas mehr Daten bezüglich Heizwärmebedarf, Berechnung des Primärenergiebedarf und falls du sowas nicht hast dann wie dein haus gedämmt ist (Außenmaße, Dachdämmung, Wanddämmung, Fenster 2/3fach Verglassung mit welchen Wert, ...)

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Beitragvon Thomas Heufers » 23.08.2008 08:25 Uhr

Der Begriff Niedrigenergiehaus wird von Laien als etwas besonderes verstanden, am Ende hat man einen Standard der am untersten Ende der Skala zu finden ist.
Ein Niedrigenergiehaus mit einem Jahresheizwärmebedarf von über 110 kWh/m² pro Jahr ist weit entfernt von einem sparsamen Gebäudestandard. Energiesparhäuser nach KfW-Standard unterschreiten diesen Wert um bis 65 %.

Die Einsatzbedingungen für die Wärmepumpe müssen stimmen. Wie zuvor angemerkt, sind die Gegebenheiten für die Einschätzung des Problems zu benennen. Welche Art der Wärmeübergabe (Fußbodenheizung oder Heizkörper) wird eingesetzt?

Gruß

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Beitragvon Silberlocke » 23.08.2008 12:39 Uhr

Hoppla,
hier wird doch immer behauptet das man mit einer WP sooo günstig heizt.
Mein Haus, Bj 1954, 30er HBL-Steine, keinerlei Dämmung, Fenster Doppelverglasung, 110m2 beheizte Fläche, 4Personen wird mit Infrarotwärmewellenheizung von Redwell beheizt. Gesamtstromverbrauch Heizung und Haushalt 7.500 bis 8.000 KWh Strom jährlich. Bei der Anschaffung gegenüber WP hab ich ca 30.000€ gespart!!!
bernhard geyer und machtnix, wo bleibt euer Kommentar. Wenn die Wirklichkeit einer WP so aussieht das tut mir jeder Leid der auf die Sprüche von machtnix abfährt.

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Beitragvon Silberlocke » 23.08.2008 12:47 Uhr

Hoppla,
hier wird doch immer behauptet das man mit einer WP sooo günstig heizt.
Mein Haus, Bj 1954, 30er HBL-Steine, keinerlei Dämmung, Fenster Doppelverglasung, 110m2 beheizte Fläche, 4Personen wird mit Infrarotwärmewellenheizung von Redwell beheizt. Gesamtstromverbrauch Heizung und Haushalt 7.500 bis 8.000 KWh Strom jährlich. Bei der Anschaffung gegenüber WP hab ich ca 30.000€ gespart!!!
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Beitragvon Thomas Heufers » 23.08.2008 16:14 Uhr

@ Silberlocke - Wenn Deine Energieverbrauchswerte stimmen, dann solltest Du Deine Anonymität verlassen und den Teilnehmern des Forums Gelegenheit geben, Deine Aussagen vor Ort zu überprüfen.

Egal welches Heizsystem zum Einsatz kommt, man sollte immer einen sachkundigen Energieberater hinzuziehen.
Ob dann stromhungrige Infrarot-, Wärmewellenheizung oder Speicherkernheizung empfohlen wird, wird sich zeigen.


Bezüglich Wärmepumpen und zu hoher Verbrauch. Es handelt sich in diesen Fällen immer um Planungsfehler. Die Wärmepumpe ist nicht für einen Altbau oder ein minder gedämmtes Gebäude geeignet. Wenn das Gesamtkonzept gut aufeinander abgestimmt ist, kann die Wärmepumpe die beste Alternative sein.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon machtnix » 23.08.2008 16:46 Uhr

Nun ja,wie immer kann ich natürlich auch hier meinen Senf dazu geben.

Suse kann sich glücklich schätzen das Sie eine Wärmepumpe in ihrem Haus hat,denn bei einer Redwell Heizung in Ihrem Haus, müßte Sie wohl einen Kredit aufnehmen um die Heizkosten überhaupt zahlen zu können.

Ich sach ja,unser Häuptling Solberlocke hat von nichts ne Ahnung und davon ziemlich viel.

@Suse,
vielleicht solltet ihr mal einen hydraulischen Abgleich durchführen.
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Beitragvon Silberlocke » 23.08.2008 17:57 Uhr

Hallo Thomas Heufers,
wie schon mehrmals gesagt bin ich Pensionär und kein Verkäufer.
Ich berichte gerne über meine guten Erfahrungen (nicht nur mit Redwell), möchte mich aber nicht total solchen Leuten wie Senfgeber machtnix preisgeben und bleibe deshalb anonym.
Redwell kann bestimmt Referenzobjekte nennen die dann von dir und anderen geprüft werden können.
Gruß Silberlocke.
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Beitragvon Thomas Heufers » 23.08.2008 18:53 Uhr

@ Silberlocke - Du behauptest hier im Forum, dass Du mit Deiner Redwell-Heizung einen Gesamtstromverbrauch für Heizung und Haushalt von 7.500 bis 8.000 KWh Strom jährlich hast. Diese Angaben gehen vollkommen an der Realität vorbei. Es sei denn, Du wohnst in südeuropäischen Gefilden oder Du überwinterst dort, dann bekommt alles einen logischen und realistischen Bezug.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon machtnix » 23.08.2008 19:04 Uhr

Ahnungsloser Silberlockenhäuptling,wie immer nichts zum Thema beitragen als die Stromdirektheizung anpreisen.

Bitte mal dem Fragesteller ein paar hilfreiche Tips geben.
Uuups beinahe vergessen,von einem ahnungslosen kann man ja keine Hilfe erwarten.

@Suse,
Auch sprang die WP häufig nachts an.
Die Wärmepumpe sollte eigentlich schon in der nacht laufen,dann wird der Puffer geladen und die WP läuft dann natürlich auch um das Haus zu heizen damit es tagsüber warm ist.
Wärmepumpentarif beachten.

Hier eine Seite zum einlesen: http://www.hydraulischer-abgleich.de/de ... ot=norobot

Bei Fragen,wende dich an mich oder an andere Kollegen hier im Forum.
Gemeinsam kriegen wir das schon hin.
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Beitragvon fdl1409 » 23.08.2008 19:19 Uhr

@Silberlocke

Du nervst mit deinem Infrarotschrott.
Wer ein Haus hat das mit einer Infrarotheizung 8.000 kWh verbraucht hätte mit einer Wärmepumpe nur 2.000 gebraucht.
Ein Aufpreis von 30.000 Euro ist übrigens Quatsch.

@Suse

Ist das ein Neubau?
Hier müssen Fehler im Betrieb vorliegen, der Verbrauch ist weitaus zu hoch, selbst in einem mit WP beheizten Altbau würde man weniger erwarten.
Häufigster Fehler ist ein unbeabsichtiger Heizstabbetrieb. Lies doch mal bei deiner WP den Speicher aus. Der sagt dir die Betriebssstunden von Verdichter und Heizstab.

Bin mir auch nicht ganz sicher ob du alle Daten richtig erfasst hast.
Handelt es sich bei den 6.900 kWh um Gesamtstrom oder reinen Wärmepumpenstrom? In welchem Berechnungszeitraum ist der Verbrauch angefallen, 12 oder 18 Monate?
Findest du 22° zu kalt? Wie warm hättest du es denn gerne?

Grüße
Frank
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Beitragvon GMil » 23.08.2008 22:47 Uhr

fdl1409 hat geschrieben:@Silberlocke

..........Du nervst mit deinem Infrarotschrott.........Grüße
Frank


Na ja, ganz so hart würde ich mit den IR-Heizungen á la Redwell nicht ins Gericht gehen. Wenn man sie gezielt einsetzt, können sie nämlich ganz nützlich sein.

Ich habe mir auch gerade so ein Ding ins Bad gehängt, das mir das Anwerfen der WP in der Übergangszeit nur wegen der Badezimmer-Temperaturen ersparen soll. Man kennt das doch: im ganzen Haus isses eigentlich noch oder schon warm genug, nur im Bad hätte man es morgens gerne noch ein bissel wärmer. Da müßte so ein Ding eine ideale Ergänzung zur WP sein.

Vom Einsatz der IR-HK als alleinige Heizquelle im Haus halte ich aus Kostengründen allerdings auch wenig: die Redwell-Heizkörper z. B. kosten mit ca. 1.000 € je 600 W (in der Ausführung als Ölgemälde-Imitation) praktisch gleich viel wie eine nachgerüstete WP.
Gruß

Gerhard
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Beitragvon Quehl » 24.08.2008 04:17 Uhr

was, so teuer sind die Direktstromheizer? Warum dann nicht lieber einen billigen Ölradiator, 2000W für 50Euro. Aber mich würde interessieren, ob das EVU die Direktheizung mit ca. 7KW überhaupt genehmigt hat. Vor langer Zeit hat mein EVU mir gesagt, daß nur 2KW genehmigt werden, einen 2. Radiator mußte meine Eltern aus dem Gartenhaus entfernen. EON-Avacon

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Beitragvon bernhard geyer » 24.08.2008 07:33 Uhr

Quehl hat geschrieben:was, so teuer sind die Direktstromheizer?

Wenn man den Bendley der Stromheizungen will ja. Es gibt mit sicherheit auch günstigere.

Quehl hat geschrieben:Aber mich würde interessieren, ob das EVU die Direktheizung mit ca. 7KW überhaupt genehmigt hat.

Wieso nicht? Es könnte nur sein das bei zweiten Zähler die EVO hier nicht an einem Anschluß zu viele haben will. Viele WP's laufen ja auch mit > 2 kW bzw. in großer Ausführung (ehrfamilienhaus oder weger (Notfall-)Heizstab auch mit > 7kW Anschlußleistung).

Bekommen Stromdirektheizungen auch eine Faktor von 2,7 bezüglich Primärenergieverbrauch zu Stromverbrauch verpasst wie WP's? Damit würde sich über die nächsten Jahre eh das Problem erledigen wenn bei anstehenden größeren Umbauarbeiten durch die Stromdirektheizung das Haus nicht mehr damit betrieben werden darf da der Primärenergieverbrauch/m2 zu hoch ist.
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Beitragvon Suse » 24.08.2008 20:12 Uhr

Hallo, sind begeistert, dass unsere Frage zu viel Resonanz gefunden hat, würden uns aber freuen, wenn weitere Antworten nur zum Thema WP kommen würden...

Hier einige Angaben, soweit wir Laien dies beantworten können:

- Neubau, 33er Ytong nicht extra gedämmt, 13,5 x 9,8m Grundfläche, kein Keller
- Bungalow, zur Zeit nur EG bewohnt, Dach nur über gedämmte Klappe erreichbar, Dach nicht gedämmt
- Fenster 2fach verglast
- Fußbodenheizung, Vorbereitung bis ins ausbaufähige Dach gelegt
- Stromverbrauch bezog sich nur auf WP und 12 Monate (die ersten Betriebsmonate (Bautrocknung) sind nicht inbegriffen)
- Wärmebedarf ???
- Im Bad ist ein zus. Heizkörper (elektrisch zuheizbar) eingebaut, da 400W laut Berechnung fehlten
- Betriebsstunden (seit ca. Mitte März 2007): Verdichter 2.400h, Heizstab ???, dafür folgende Angaben gefunden: Primärpumpe 3.400h, Sekundärpumpe 9.600h, Heizkreis 1 Pumpe 9.400h

Wir empfinden es als kalt, bei Bekannten, die ebenfalls die gleiche WP haben, "fühlt" es sich wesentlich wärmer an, deren kWh-Verbrauch liegt deutlich niedriger (ca. 3.200kWh / Jahr)

Würden uns freuen, wenn wir erfahren könnten, dass unter den gegebenen Umständen (wie oben beschrieben) der Verbrauch durchaus angebracht ist, dann können wir überlegen, wie wir die Bedingungen ändern können, können dann aber ausschließen, dass etwas mit der Pumpe oder den Leitungen nicht stimmt.

Vielen Dank im Vorraus
Suse & Co.

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