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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Sanierung eine Einfamielienhauses

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LittleEmu

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Anmeldedatum: 13.08.2008,
Beiträge: 4
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So nun muß ich auch mal um eure Hilfe bitten,

Ab Oktober werden wir unser Einfamilienhaus Sanieren!

Hier erst mal éin paar Daten zum Haus:

Freistehendes Einfamilienhau
60 m² Grundfläche
135 m² Wohnfläche
700 m² Grundstück
Keller Erdgeschoss Obergeschoss Dachgeschoss
Kachelofen
Fenster 2003 erneuert
Isolierung Dachgeschoss 2000 angebracht
Bewohnt von 2 - 3 Personen
So nun kurz zu unseren Plänen:

Wir werden einen Vollwärmeschutz der Fasade durchführen ( 12cm 035 )
Kellerdecke werde ich selbst Isolieren

Zentralheizung wird instaliert mit herkömmlichen Heizkörpern!
Im ganzen Haus ist Parkettboden der drin bleiben wird daher keine Fussboden oder Flächenheizung möglich!

Der Kachelofen bleibt bestehen soll aber nicht als Hizung mehr dienen ( nur für Übergangszeit und oder extrem kalte Tage )

So nun seid ihr gefragt!
Welche Heizungsart würdet ihr empfehlen?
Was ist am Wirtschaftlichsten?

Gas oder Öl?
Wärmepumpe ja oder nein?
Solar?

Bedanke mich jetzt schon mal für eure Anregungen und Erfahrungsberichte!

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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
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LittleEmu hat Folgendes geschrieben:
Wir werden einen Vollwärmeschutz der Fasade durchführen ( 12cm 035 )
Wenn 20 cm Vollwärmeschutz möglich ist, dann sollte man das auch machen. Die Wirkung ist enorm. Die Kosten für die zusätzliche Dämmung sind degressiv, da Lohn- und Rüstkosten perse anfallen. Die zusätzliche Dämmung ermöglicht den Einsatz einer kleiner ausgelegten Heizung. Geringere Investitionskosten für die Heizung und langfristig niedrigere Energiekosten sprechen für sich.

Ein Blick in den
Förderkompass Neu-/Altbau ist sicherlich hilfreich.
http://www.energiefoerderung.i...://www.energiefoerderung.info/

Gruß

Thomas Heufers

_________________
KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...

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LittleEmu

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Anmeldedatum: 13.08.2008,
Beiträge: 4
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Danke für die erste Antwort!
Das mit den 20 cm geht leider nicht, also das wird sonst sehr kostspielig!
In diesem falle müßte ich das Dach auf beiden Seiten verlängern da sonst die Fasade über das Dach hinaus stehen würde!

Aber meine größere Sorge ist, welches Heizsystem wir nehmen sollen!

Momentan ist meine Idee einn Gas Brennwert Heizung und vieleicht Vakuumröhren (Solar) aufs Dach, obwohl hierzu mir auch jeder was anderes sagt! Luf Wasser Wärmepumpe war auch schon im Gespräch.
Jeder sagt was anderes und daher ist die entscheidung echt schwer!

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Thomas Heufers

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
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Am besten einen Energieberater konsultieren.
http://www.verbraucherzentrale...erzentrale-energieberatung.de/

Gruß

Thomas Heufers

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LittleEmu

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Beiträge: 4
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Schade eigentlich, daß es so wenig Antworten gibt!
Hoffe doch mal, daß es hier noch ein paar Leute gibt, die schon Erfahrung haben.
Vieleicht tut sich dann auch hier ein wenig mehr.
Würde ja bestimmt nicht nur mir helfen, sondern auch allen anderen in dem Forum!
Noch mals vielen Dank

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machtnix

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Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
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Zentralheizung wird instaliert mit herkömmlichen Heizkörpern!
Um Gottes Willen!

Warum informierst du dich denn nicht?
Anstatt Heizkörper kannst du auch Klimakonvektoren einsetzen und somit auch mit einer Wärmepumpe zum heizen und kühlen betreiben.
http://de.aermec.com/prodotti/default.asp?id=133&ftype=fancoil...

Wenn eine andere Heizung,dann hoffentlich doch wohl eine Pelletsheizung.

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eva8009

Erfahrung:
Anmeldedatum: 15.08.2008,
Beiträge: 1
Benutzer-Profile anzeigen XING Profil des Benutzers besuchen Antworten mit Zitat
Für die anstehenden Arbeiten wünsche ich frohe Schaffenskraft; ich war
in ähnlicher Situation und habe ca. 2 Jahre Informationen gesammelt, bin auf Messen gegangen und habe Lehrveranstaltungen besucht. Ich gehe einmal davon aus, daß für Sie die Relation Kosten/Nutzen wichtig ist, also
was kostet eine neue Heizung? Wie hoch sind die Gesamtkosten damit ich
mein Haus beheizen kann und warmes Wasser habe. Hatten Sie bisher keine Zentralheizung so müssen Sie bei einer Öl-/ Gas-/Pelletsheizung mit Kosten für: Die Verlegung der Rohre zu den Heizkörpern, neue Heizkörper,neue Heizung, eventuell Tanks ( auch bei Pellets), neuen Kamin und dann die zukünftigen Kosten für, Öl oder Gas oder Pellets vergleichen.
Nicht vergessen, auch die Wartungskosten können ins Geld gehen.
Dass Sie Ihr Haus isolieren und künftig Energie sparen wollen ist sehr schön doch auch hierbei muß man mit einem vernünftigen Aufwand planen. Was nützt es wenn ich 80 000 € in die Isolierung und Dämmung stecke und dann kein Geld mehr habe um eine Heizung einzubauen, selbst wenn ich Geld aufnehme und mir danach kein Bier mehr leisten kann und die Familie darunter leiden muß?
Ich habe mich für eine Wärmepumpe auf Grundwasserbasis entschieden!
Ich beheize 180 qm plus Keller plus Dach. Wir haben einen 5 Personen Haushalt und verbrauchten bisher ca. 2600 L Öl pro Jahr.
Die Wärmepumpe ist von (www.alpha-innotec.com) wwc 130H/X.
Der Vorteil dieses Typs ist, die Vorlaufthemperatur ist 65 Gard, es können also die normalen Heizkörper verwendet werden! Auch andere Hersteller bauen dementsprechende Anlagen. Stiftung Warentest hat dieses getestet. Nun braucht mann noch einen WÄrmepumpenspeicher,
z.B.: WBO 200H. (500)(Wikora). Die Tiefbrunnepumpen sind SP 3A-6.
Die Gesamtkosten incl. Material, Montage, Bohreinsätze, Brunnenbohrung und MwSt. sind ca 19 000,-€. Die Stromlosten belaufen sich im ersten Jahr
auf 783,64€. Sonst fallen keine Heizkosten an.
Ich hoffe Sie werden die richtige Heizung finden. Viele Grüße.

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LittleEmu

Erfahrung:
Anmeldedatum: 13.08.2008,
Beiträge: 4
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Das klingt ja mal alles gar nicht so schlecht!
Ich habe nur ein Problem mit dem Brunnen bohren.
Wir wohnen ziemlich nah am Rhein und der Boden ist bis in die Tiefen sehr sandig, kenne nun schon 2 Brunnen in der näheren Umgebung bei dem der eine nach 3 Jahren und der andere nach 4,5 Jahren versandet war und nichts mehr kam!
Als einzige variante der WP ist also eine LWWP möglich da im Garten auch nichts mit graben ist, da da über 100 Jahre alte Bäume stehen!
Und bei einer LWWP werde ich wohl schon etwas mehr Strom brauchen, da genau dann wenn ich sie am meisten brauche auch noch ihr Wirkungsgrad am niedrigsten ist!
Oder hat jemand da noch ne andere Idee?

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