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susann
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Beitragvon susann » 06.08.2008 11:54 Uhr

Hallo,

ich weiß das ähnliche Beiträge bereits hier im Forum sind. Jedoch bleiben bei mir immer noch einige Fragen offen. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

Mein Freund und ich planen ein KFW40-Haus,
das Haus hat eine Passivhauswand mit einem U-Wert von 0,116W/qmK,
das Dach hat eine Spezialwärmedämmung WLG 035 und wir hätten eine
3-Scheiben-Thermoverglasung.

Als Heizung ist eine Luft/Luft Wärmepumpe geplant, diese wäre bereits mit im dem Hauspreis dabei. Eine Sole/Wasser Wärmepumpe kostet uns einen Aufpreis.

Ist es sinnvoll eine Sole/Wasser Wärmepumpe zu nehmen, oder reicht die Luft/Luft bei diesem Haus aus? Unsere Beraterin findet eine Sole/Wasser Wärmepumpe für zu Leistungsstark für dieses Haus da eine solche Heizkraft nicht notwendig ist um das Haus ausreichend zu beheizen.

Was ist eure Meinung? Hat jemand schon eigene Erfahrungen gemacht?

Gruß Susann
lieber Gruß Susanne

transformer
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Beitragvon transformer » 06.08.2008 16:39 Uhr

Hallo Susann,

Luft/Luft ist etwas für Passivhäuser, bzw. knapp darüber, also wenn die Transmissionsverluste deutlich geringer als die Lüftungsverluste sind. Bei einem KfW40 Haus würde ich eine Flächenheizung in jedem Falle bevorzugen. Zudem ist die Lage des Hauses ein Faktor, je milder die Gegend, desto besser für eine Luft-WP. Trotzdem sollten zunächst Alternativen geprüft werden, bei ausreichendem Grundstück wäre ein Flächenkollektor mit Direktverdampfung die beste Lösung.

:idea: Infos zum Thema gibt´s bei http://www.klima-innovativ.de
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 06.08.2008 18:27 Uhr

Ich stimme Transformer zu. Ein wassergeführte Flächenheizung ist eine gute Alternative. Luft/Luft ist eher für extrem stark gedämmte Passivhäuser geeignet.

@ Susann - Die folgende Information dürfte für Dich interessant sein.
Energiesparhäuser und Passivhäuser? Auf den Punkt gebracht!
http://energie-effizientes-haus.de/Daten/Presse/Energiesparhaeuser%20und%20Passivhaeuser %20-%20Auf%20den%20Punkt%20gebracht..pdf

Wie ist der gemittelte U-Wert (einschließlich Konstruktion) aller Außenbauteile (Bodenplatte, Außenwand, Fenster, Dach)?
Wie groß ist die Wohn-/Nutzfläche?
Wie groß ist der Fensteranteil an den verschiedenen Außenseiten?
Wie ist die solare Planung (passive Solargewinne)?



Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon susann » 07.08.2008 06:04 Uhr

Hallo,

Den ermittelte U-Wert weiß ich jetzt nur von den Außenwänden und der beträgt U 0,116. Was Sie zusätzlich erwähnt haben ist das das Haus ohne Wärmebrücken gebaut wird. Der Keller soll ein spezieller Thermokeller sein, für weiteres muss ich mich aber erst schlau machen.
Wir hätten eine Wohnfläche (ohne Keller) von 139 m2. Was die Fensterflächen betrifft so sind in beiden Stockwerken viele bodenlange Fenster eingeplant da die Firma mit der Solarwärme arbeitet.

Diese Flächenheizung die Ihr beide erwähnt ist eine Erdwärmepumpe oder?
lieber Gruß Susanne
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Beitragvon bernhard geyer » 07.08.2008 06:27 Uhr

Flächenheizung = Fußbodenheizung oder Deckenheizung oder Wandheizung. Jedenfalls keine Heizkörber. Hat nichts mit der Auswahl WP/Gas/Öl/... zu tun. Eine Flächenheizung bietet bei jeder Heizung Verbrauchsvorteile gegenüber Radiatoren, bei Wärme jedoch am meißten.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 07.08.2008 07:34 Uhr

Bezüglich des Thermokellers würde ich mir die aktuelle bauaufsichtliche Zulassung der eingesetzten Komponenten bestätigen lassen.
Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass der Taupunkt außerhalb der Konstruktion liegt!

Gruß

Thomas Heufers


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Beitragvon gergenerdwaerme » 07.08.2008 13:55 Uhr

Hi susann
Für Euer Bauvorhaben eignet sich in idealer Weise auch eine DIREKTVERDAMPFER-Erdwärmeanlage. Lass Dich eifnach mal informieren oder schaue mal rein unter www.avenir-waermepumpen.de
Wo liegt Eure Baustelle? Ggf. kan ich Dir eine Fachfirma benennen.
Kurt Gergen

Gergen-Erdwärme

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