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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Sole-Wärmepumpe in Essen

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holger237

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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo zusammen,

meine DHH (130 m², Radiatoren an den Wänden) wird in den kommenden Monaten vollständig gedämmt und ggf. die Fenster ausgetauscht. Gleichzeitig werde ich anbauen (35 m², Fussbodenheizung).

Meine derzeitige Gasheizung wird evtl. noch etwas laufen können. Allerdings würde ich gerne auf eine Wärmepumpe umstellen. Zur Datenaufnahme (neuer Wärmebedarf nach hydraulischem Abgleich,...) möchte ich daher den kommenden Winter nutzen. Ich möchte allerdings vermeiden, bei der Auslegung der Fussbodenheizung im Anbau etwas falsch zu machen, was ggf. nicht vernünftig mit einer WP laufen würde.

Ich bin seit einigen Wochen unterwegs in meiner Gegend einen Fachmann für eine geplante Wärmepumpe aufzutun. Ich musste leider feststellen, dass mein Wissen aus Foren wie diesem hier dem Wissen der sog. Fachleute schon überstieg.

Was habt ihr an Dingen, die ich berücksichtigen sollte?

Kann mir einer eine Empfehlung an Fachbetrieben geben? Muss doch welche geben hier in der Gegend.

Danke im Voraus

Holger


Zuletzt bearbeitet von holger237 am 29.07.2008 16:55, insgesamt einmal bearbeitet

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machtnix

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Einen richtigen Wärmepumpenfachbetrieb in deiner Nähe solltest du hier finden: www.vdkf.de...
Dann würde ich mir überlegen ob man die Heizkörper nicht gegen Gebläsekovektoren austauschen sollte. www.aermec.com...
Damit kannst du mit geringen Vorlauftemperaturen heizen und im Sommer kühlen.

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holger237

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Mit Gebläsekonvektoren habe ich mich noch gar nicht beschäftigt. Müssen denn dann alle ausgetauscht werden? Muss das dann eine spezielle WP sein?

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holger237

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Hat keiner eine Empfehlung für einen Betrieb im Ruhrgebiet?

Danke

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machtnix

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Über den Link hättest du z.B. auch diese Firma finden können: http://www.schalk-klima.de/...

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transformer

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Hallo Holger,

alle HK musst Du nicht tauschen, nur solche, die den "Flaschenhals" darstellen. Also nicht geeignet für niedrigere VL in Räumen mit hohen Temperaturanforderungen sind. Gebläsekonvektoren sind, speziell wenn es um den Platz geht, eine sehr gute Lösung. www.jaga.de...www.jaga.de aus Belgien hat hierzu ein sehr interessantes Angebot an Geräten.

Dein Ziel muss sein mit max. 50° C VL in der Spitze auszukommen, einen guten Tip dazu findest Du unter der www.klima-innovativ.de...www.klima-innovativ.de unter dem Punkt Wärmepumpe/Vorteile/Sanierung. Damit genügt dann auch eine ganz normale WP ohne zusätzliche Techniken für höhere Temperaturbereiche.

Zur Klärung der für Dich geeigneten Wärmequelle und eines Fachbetriebes wärst Du damit auch gleich an geeigneter Stelle.

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holger237

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@Transformer: Die Links haben mir schon sehr für den nächsten Schritt im Frühjahr weiter geholfen.

@machtnix: Ja. Den habe ich auch gefunden und angeschreiben. Die Kompetenz konnte ich noch nicht feststellen, da er sich bislang noch gar nicht auf meine Anfrage gemeldet hat. Smile Muss irgendwie an mir liegen.

Danke für Eure Hilfe. Bin über weitere Empfehlungen sehr dankbar

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holger237

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Ich bin weiter gekommen.

Ich habe nun eine Heizlastberechnung. Ergebnis: Heizlast: 7,4kW ohne Warmwasser. Ich könnte die Last sogar noch knapp unter 7 kW bringen, wenn ich die oberste Geschossdecke zusätzlich dämme.

Ich werde wohl 2-3 Heizkörper austauschen müssen, um anschliessend die Heizkörper mit maximal 45 grad Vorlauf fahren zu können.

130 m² werden dann mit o.g. Heizkörpern betreiben. Bei 35 m² werden dann eine Fussbodenheizung haben. Nun meine Fragen:

1. Macht es Sinn die Fussbodenheizung dann soweit wie möglich in ihrem Vorlauf nach unten zu bringen, da ich diese dann ja mit einem Mischer erst auf 30-35 grad VL runter bringen müsste? Was sollte ich an der Auslegung der FBH berücksichtigen, damit Sie mit den Heizkörpern "harmonieren"?

2. Mir stehen im Garten gute 250 m² freie Gartenfläche für einen Erdkollektor zur Verfügung. Direktverdampfern scheint dies unter Umständen zu genügen. Allerdings sind hier die Informationen bislang etwas widersprüchlich. Von "kein Problem" bis "auf keinen Fall". Was ist nun richtig?

3. Warmwasser: Derzeit habe ich Durchlauferhitzer. Ansich wollte ich einen Teil der WW-Aufbereitung in Zukunft über die WP laufen lassen. Macht es für einen Grenzfall Sinn, darauf zu verzichten?


Für weitere Tipps bin ich sehr dankbar. Eine richtige Fachmann in meiner Gegend habe ich zwar immer noch nicht gefunden. Klima-Innovativ war jedoch einfach klasse. Danke für den Tipp.

Holger

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machtnix

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Der Platz reicht auf jeden Fall aus um eine DV-WP unterzubringen.
Wenn du die Heizkörper unbedingt behalten willst,wirst du um einen kleinen Puffer wohl nicht herumkommen.
Das Brauchwasser würde ich über eine Brauchwasser-WP machen wenn es der Geldbeutel zuläßt.
So kannst du im Sommer die WP komplett abschalten.

Sonst zwei Speichersystem,Trinkwasserspeicher 150-200Liter und ein kleiner Puffer daneben.

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gergenerdwaerme

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Hi Holger.
Auf der Grundlage Deiner Angaben (7 kW Wärmebedarf und max. 45° VL) kannst Du eine 9,9 kW-DIREKTVERDAMPFER-WP einbauen (dann bist Du auf der sicheren Seite) Die hierzu benötigte Fläche bei AVENIR-WP beträgt 200 qm (die Kreise werden auf nur 80 cm Tiefe verlegt!)
Am einfachsten ist es sich mal ein Angebot von einem Fachbetrieb zu besorgen. Wo steht Dein Haus (PLZ)?
Kurt Gergen

_________________
Gergen-Erdwärme

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holger237

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gergenerdwaerme hat Folgendes geschrieben:
Hi Holger.
Auf der Grundlage Deiner Angaben (7 kW Wärmebedarf und max. 45° VL) kannst Du eine 9,9 kW-DIREKTVERDAMPFER-WP einbauen (dann bist Du auf der sicheren Seite) Die hierzu benötigte Fläche bei AVENIR-WP beträgt 200 qm (die Kreise werden auf nur 80 cm Tiefe verlegt!)
Am einfachsten ist es sich mal ein Angebot von einem Fachbetrieb zu besorgen. Wo steht Dein Haus (PLZ)?
Kurt Gergen


Das Haus steht in 45149 Essen

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holger237

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Ursprünglich wollte ich den Anbau und ein neue Bad mit Fussbodenheizung ausstatten, was nun einmal am besten mit einer Wärmepumpe laufen würde. Jetzt kommen mir aber Zweifel, ob das wirklich sinnig ist. Je mehr Heizleute bei mir sind, desto verwirrter werde ich. Welche Variante haltet Ihr für die Beste?

Variante 1:
Anbau und Bad: FBH ausgelegt auf VL 30 Grad
Altbau: Austausch von 4 Heizkörpern mit Gebläsekonvektoren => VL 45 Grad
Mischer erfoderlich; Trennug auch erforderlich?

Variante 2:
Anbau und Bad: FBH ausgelegt auf VL 30 Grad
Altbau: Austausch von 7 Heizkörpern mit Gebläsekonvektoren => VL 35 Grad
Mischer erfoderlich; Trennug auch erforderlich?

Variante 3:
Anbau und Bad: FBH ausgelegt auf VL 35 Grad
Altbau: Austausch von 7 Heizkörpern mit Gebläsekonvektoren => VL 35 Grad
kein Mischer erforderlich. Trennug erforderlich?

Variante 4:
Anbau und Bad: Heizkörper ausgelegt auf VL 35 Grad
Altbau: Austausch von 7 Heizkörpern mit Gebläsekonvektoren => VL 35 Grad
kein Mischer und keine Trennug erforderlich?

Variante 5:
Anbau und Bad: Heizkörper ausgelegt auf VL 45 Grad
Altbau: Austausch von 4 Heizkörpern mit Gebläsekonvektoren => VL 45 Grad
kein Mischer und keine Trennug erforderlich?


Im Moment tendiere ich zu einer vollständigen Heizkörpervariante. Was würde es energetisch bringen, wenn ich 20% der Wohnfläche FBH
betreiben würde.

Danke
Holger

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holger237

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machtnix

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Variante 3.

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