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Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 18.06.2008 07:55 Uhr

Lamellensysteme sind, was die Lichtsteuerung angeht, besser als Rolladensystem. Eine elektrisch betriebene Verschattung mit Lamellen kann auch komfortabel über einen Lichtsensor angesteuert werden. Je nach Einstrahlung verändert sich dann automatisch der Anstellwinkel der Lamellen.

Zu den weiteren Punkten:
Haus ohne Keller - Das ist eine Frage des Bedarfs. Wenn man darauf verzichten kann, spart man viel Geld. Als Kaltkeller verhalten sich die Kosten moderat, beim Warmkeller kann es je nach Energiestandard schmerzhaft teuer werden.

Flachdach - Möglichst mit Neigung, sonst bilden sich im stehenden Wasser ungewünschte Biotope, die Schäden sind dann vorprammiert. Ein Flachdach bedarf auch einer regelmäßigen Kontrolle durch den Dachdecker.

Generell Fußbodenheizung - Auf jeden Fall, aber auch Wand- und Deckenheizung, so genannte Flächenheizungen mit niedriger Vorlauftemperatur.

Wärmedämmender Stein gut, aber wichtig ist die Vermeidung von Wärmebrücken bzw. Kältebrücken im Schwellbereich/Fußbereich der Erdgeschosswände. Ein Wärmebrückendämmstein ist die Lösung.
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/infos_prospekte_versandservice.html#FOAMGLAS-Waerm ebrueckendaemmsteinPerinsulSL

Problem der Überhitzung beim Schlafzimmer und beim Wohnzimmer an heißen Tagen. - Durch konstruktive und mechanische Verschattung kann das Problem ohne Klimaanlage gelöst werden. Wichtig ist auch eine gute Phasenverschiebung bzw. Amplitudendämpfung der Außenbauteile (Dach & Wand) durch Steinwollplatten, Holzweichfaserdämmplatten, Zellulosedämmung etc.. Im Dachbereich sollte man grundsätzlich keine Folie, sondern Holzfaserdämmplatten oberhalb der Sparren einsetzen.


Gruß

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Beitragvon time4web » 18.06.2008 11:23 Uhr

lamellensystem, genau das war der name :D
elektr. sollten sie eh werden, den sensor werde ich mal mit auf den "großen zettel" schreiben :!: - gute idee :)

im keller sollten einige räume als wohnräume genutzt werden und jetzt haben wir (auch auf grund der vorhandenen grundstücksbreite) die räume ins erdgeschoß geholt und werden halt gesamt breiter.

flachdach mit neigung ist auch notiert - dürfte auch besser sein, da ich wahrscheinlich noch eine regenwassernutzung verbauen möchte und somit das ganze auch besser abläuft :wink:

über eine wand- und /oder deckenheizung habe ich mir bis jetzt noch gar keine gedanken gemacht. sollte ich mal mit dem architekten besprechen - notiert :)

dieses pdf über den wärmebrückendämmstein habe ich mir schon ausgedruckt.
hab jetzt im netz auch was über einen "Poroton T9 Planziegel mit V-Plus-System" gelesen - hört sich auch gut an.
ist der was?


... Phasenverschiebung bzw. Amplitudendämpfung der Außenbauteile...

sagt mir jetzt mal wieder gar nix :oops:
ich notiere es mal.
im wohnzimmerbereich kann ich mir das ja noch vorstellen, im schlafzimmer oben allerdings nicht so richtig ....

wie ist das denn bei einem flachdach. habe ich da keine betondecke, sondern eine holzkonstruktion?

ich sehe schon, da kommen noch ne menge fragen auf euch zu :D
Vielen Dank

Gruß Jörg
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Beitragvon time4web » 18.06.2008 11:28 Uhr

doppelpost - sorry
Vielen Dank

Gruß Jörg
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Beitragvon Thomas Heufers » 18.06.2008 12:02 Uhr

Phasenverschiebung / Amplitudendämpfung - Hierdurch ist gewährleistet, dass nur ein kleiner Teil der Wärme von außen nach innen weitergeleitet (große Amplitudendämpfung) und dieser Wärmeanteil im Dämmstoff so lange gepuffert wird, bis die nächtliche Auskühlung einsetzt (lange Phasenverschiebung). Dies garantiert in der Sommerzeit ein angenehmes Wohnklima.

Flach-Unterbau - Beton ist in dem Bereich nicht notwendig, eine Konstruktion mit tragenden Sparren und einer unterlüfteten Schalung erfüllt den gleiche Zweck. Vorteil, die Zwischensparrenbereiche können innerhalb der Konstruktion wirkungsvoll gedämmt werden.

Gruß

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Beitragvon time4web » 18.06.2008 12:07 Uhr

Thomas Heufers hat geschrieben:Phasenverschiebung / Amplitudendämpfung - Hierdurch ist gewährleistet, dass nur ein kleiner Teil der Wärme von außen nach innen weitergeleitet (große Amplitudendämpfung) und dieser Wärmeanteil im Dämmstoff so lange gepuffert wird, bis die nächtliche Auskühlung einsetzt (lange Phasenverschiebung). Dies garantiert in der Sommerzeit ein angenehmes Wohnklima.


wird das noch zusätzlich, zu dem verbauten stein und der aussendämmung (wärmedämmputz) berücksichtigt/verbaut, oder ist das ein bestandteil des steins oder des aussenputzes?
Vielen Dank

Gruß Jörg
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Beitragvon Thomas Heufers » 18.06.2008 12:42 Uhr

Es geht um Eigenschaft der Dämmung. Beispielsweise ist eine Perimeterdämmung (Polystyrol o.s.) weniger zur Phasenverschiebung geeignet.

Eine Holzfaserdämmplatte ist auf Grund ihrer Masse besser geeignet die Phasenverschiebung zu gewährleisten.
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/infos_prospekte_versandservice.html#GUTEXKonstrukt ionsvorschlaege

Es gibt auch noch eine andere Methode das Eindringen der sommerlichen Hitz e im Fassadenbereich zu verhindern. Eine hinterlüftete, vorgehängte Fassade. Vorhangfassaden können mit Holzschalung und mit Putzträgerplatten ausgeführt werden. Das ist übrigens auch ein hervorragender Konstruktionsschutz.
http://energie-effizientes-haus.de/Daten/infoholz%20Holzabsatzfonds/Natuerlich%20HOLZ%20 -%20Fassaden%20wirken.pdf
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/infos_prospekte_versandservice.html#EternitBLUCLAD

Gruß

Thomas Heufers


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Beitragvon time4web » 18.06.2008 13:25 Uhr

vielen dank für die links, habe mir mal was ausgedruckt.
bei der deckenkonstruktion kann ich mir diese platten ja noch vorstellen.
bei den wänden allerdings nicht so richtig.
die version mit den sichtbaren holzplatten ist nicht so mein fall.
wird das bei einem stein mit z.b. 36,5er dicke und den platten dann noch drauf nicht zu dick?

ich werde die sachen auf jeden fall mal beim nächsten gespräch mit dem architekten ansprechen :)

Vielen Dank

Gruß Jörg
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