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frank0815
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Beitragvon frank0815 » 28.05.2008 11:13 Uhr

Hallo,

ich habe eine Frage an die Wissenden.

Wenn mit der Sole WP die komplette WW Bereitung stattfindet, ist diese dann nicht so effizient?

Ich komme deshalb darauf, weil ich glaube das es am effizientesten ist mit einer niedrigen Temperatur z. Bsp. für die Heizung zu fahren, sagen wir einmal 35 Grad.

Bei der WW Bereitung versuche ich aber meinen Speicher auf 45 Grad zu bringen,. darunter sollte nach meinem Verständnis die JAZ leiden.

Liege ich da wohl richtig?

Aktuell verbrauchen wir rund 3 KW / Tag Strom für das Bereitstellen von 300 Ltr. WW.

Sind diese ca. 60ct ein gebräuchlicher Wert?

Über Antworten werde ich mich sehr freuen.

cu
frank

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Beitragvon roro » 28.05.2008 12:05 Uhr

Das mit der Jaz siehst Du richtig

Aktuell verbrauchen wir rund 3 KW / Tag Strom für das Bereitstellen von 300 Ltr. WW.


Für wieviel Personen und wie groß ist der WW-Verbrauch. Hast Du eine Zirkulationsleitung und wie lange läuft die.

3 kWh (nicht 3 kW das ist eine Leistung) ist im Bereich des Normalen für z.B. 4 Personen. (Sparen kann man immer wir benötigen zwischen 1-2 kWh pro Tag, wir haben aber eine LWP, die läuft jetzt optimal).
frank0815
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Beitragvon frank0815 » 28.05.2008 20:09 Uhr

Hallo und vielen Dank für die Info :-)))

Wir sind zu viert und den WW Verbrauch kann ich nicht genau bestimmen. Der Speicher hat 300 Ltr. und bisher hat sichnoch keiner beschwert. *haha*

Was ist mit einer Zirkulationsleitung gemeint? Bei der WP steht etwas davon, d. man für die Zeit der WW Bereitung auch die Zirkulationspumpe auf die gleiche Zeit einstellen sollte. Es soll aber auch ohne gehen......

cu
frank
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Beitragvon Thomas Heufers » 29.05.2008 11:40 Uhr

Warmwasser-Zirkulation: Funktion,Vorteile und Nachteile
Eine Zirkulationspumpe ist eine elektrisch angetriebene Pumpe, die dazu dient, das warme Brauchwasser in einem Gebäude unverzüglich bereit zu stellen. Dazu wird das Warmwasser, das in der Regel in einem Warmwasserspeicher vorgehalten wird, über die Trinkwasserleitungen permanent umgewälzt. Der Grund für dieses Vorgehen liegt darin, dass sich ohne Zirkulationspumpe das in einer Leitung befindliche Wasser abkühlt, und einem Verbraucher, der den Wasserhahn aufdreht, um warmes Wasser zu zapfen, zunächst nur das abgekühlte Wasser zur Verfügung steht. Dies gilt insbesondere in weit verzweigten Leitungsnetzen, bei denen die Strecke zwischen Warmwasserspeicher und Zapfhahn bauartbedingt sehr groß ist.

Dies ist ein Komfortnachteil, den eine Zirkulationspumpe auszugleichen versucht, indem sie das Wasser in der Ringleitung zirkulieren lässt. Bei heutigen Pumpen gibt es unterschiedliche Ausführungen.


Im Idealfall enthält die Zirkulationspumpe:
* einen Temperatursensor, um bei zu geringer Rücklauftemperatur (Soll-/Ist-Vergleich) die Pumpe zu aktivieren, um das Wasser wieder "umzuschichten".
* ein Rückschlagventil, um die Schwerkraftzirkulation zu unterbinden
* eine Zeitschaltuhr, die steuert, dass nur zu bestimmten Zeiten Warmwasser sofort zapfbar ist

Normalerweise funktioniert die Zirkulationspumpe jedoch nicht für sich allein. Sie wird durch einen Regler (zumeist der Heizungsregler) angesteuert, der das gesamte System der Warmwasserbereitung regelt.

In neuen Brauchwasseranlagen gehören Zirkulationspumpen zum Standard.


Vorteile
Pumpen neuerer Bauweise sind nahezu verschleißfrei, weil ihr Wasserschaufelrad über ein Induktionsfeld angetrieben wird. Bei der "geregelten" Version der Pumpe rechtfertigt der Komfortgewinn den erhöhten Energieverbrauch, zudem wird Wasser gespart, da kein kaltes Wasser ungenutzt in den Abfluss läuft, bis warmes Wasser die Rohrstrecke hinaufgeflossen ist.

Da das Wasser nicht mehr im Rohr stehen kann, wird weitestgehend die Entstehung von Legionellen verhindert, was jedoch eine ausreichend hohe Temperatur des rückfließenden Wassers voraussetzt. Ist dies nicht der Fall, kann durch eine Zirkulationsleitung die Legionellengefahr zunehmen (siehe Nachteile).


Nachteile
Die hohen Gas- und Ölpreise machen die Zirkulationspumpe zu einem erheblichen Kostenfaktor, insbesondere wenn die Warmwasserrohre nicht oder nur unzureichend isoliert sind. Auch der Stromverbrauch der Pumpe ist zu berücksichtigen. Gängige Pumpen haben eine Leistung von 25-30 W.

Das durch die Zirkulationsleitung in den Speicher zurückfließende Wasser ist je nach Brauchwassertemperatur, Länge der Zirkulationsleitung und deren Dämmung nur noch handwarm, sodass keine thermische Desinfektion gegen Legionellen gewährleistet ist.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkulationspumpe


Gruß

Thomas Heufers


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