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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Passende LW-WP zum sanierten Altbau

|

CU111

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Heizen und Kühlen
mit Wärmepumpen


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
Hallo zusammen,
in den letzten Wochen habe ich versucht, mich über das Thema schlau zu machen.
Aber je mehr Infos, desto mehr Verwirrung. Rolling Eyes

Zum Haus:
Doppelhaushälfte im Landkreis Offenbach, 192 m² Wohnfläche, Baujahr 1948, 2 Familien mit 5 Personen.
Über die Jahre modernisiert: neue Fenster, Außendämmung, Dachdämmung, neue Heizkörper (2 fehlen noch).
Über 20 Jahre alte Ölheizung.
Durchschnittlicher Ölverbrauch: 2.500 l, inkl. 70 m³ Warmwasser.

Ziel ist es nun, diese alte Ölheizung durch eine LW-WP zu ersetzen.
Größe 8 oder 10 KW?

Ins Kalkül gezogen wurden bisher:
Außenaufstellung:
AlphaInnotec LW 80 oder 100A, nur der Vertreter rührt sich einfach nicht mehr.
Unser HB bevorzugt Nibe (Fighter 2020-8 oder 10), nur die mag meine Frau nicht, weil einfach zu hässlich. Wink
Danfoss DHP-A 8 oder 10 (Splitanlage), betrachet bei einem Wärmepumpentag in der Danfoss-Wärmepumpen-Akademie in Offenbach. Anlage gefällt.
Unser HB hat auch gute Kontakte zu Danfoss, und die Werkvertretung ist fast um die Ecke.

Innenaufstellung:
Viessmann AWI-110
AlphaInnotec LWC-80 oder 100M-I

Innen oder Außen?
Innen würde doch recht umfangreiche Baumaßnahmen erfordern. Für eine Außenaufstellung den richtigen Platz finden auch nicht so einfach.
Die Danfoss-Split könnten wir auf das Garagendach stellen.

Über die Leistung streiten sich noch die Geister:
8 oder 10 KW,
Ebenso über Pufferspeicher während der Abschaltzeiten.
Dafür hat sich unser HB die Lösung ausgedacht, dass einfach auf den Haushaltsstrom umgeschaltet wird und wir uns dafür die Kosten mit dem Pufferspeicher sparen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Very Happy

Was denkt die Gemeinde hier?

Beste Grüße
Ulf

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machtnix

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An Ihrer Stelle würde ich mich einmal an einen richtigen Wärmepumpenhersteller wenden. www.voss-furth.de...
Für eine LuftWP würde ich immer die größere Variante vorziehen.

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Thomas Heufers

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Bund der Energieverbraucher hat zu diesem Thema eine kritische Betrachtung:
Wärmepumpen - Top oder Flop?
http://www.energieverbraucher....Heizen/Waermepumpen/site__293/

Es ist verständlich, dass man zuerst einmal nach günstigen Möglichkeiten schaut, Energie einzusparen. Die Investition für die Wärmepumpe ist gegenüber einem durchdachten energetischen Sanierungskonzept wesentlich günstiger.
Man glaubt auf diesem Wege eine schnelle und kostengünstige Energiespar-Alternative aufgetan zu haben.
Richtigerweise ist das aber nicht so. Damit die Wärmepumpe ihr energiesparenden Effekte ausspielen kann, muss zum einen das Gebäude energetisch saniert werden, d.h. Dämmung der Außenhülle (Dach, Wand, Fenster und gegen Erdreich). Zum anderen muss idealerweise ein Wärmeübergang mit einer Fußbodenheizung oder Wand-/Flächenheizung (Vorlauf von 28 - 35° Celsius) erfolgen. Nur so kann eine Wärmepumpe ihre gewünschte Effizienz erzielen.


Bei 25.000 kWh pro Jahr sehe ich da keine gute Voraussetzung für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe.
Wir können uns gerne in 1 - 2 Jahren nochmal über das Thema und die Erfahrungen mit dem Systemwechsel unterhalten.


In jedem Fall würde ich das Heizungssystem nochmal von objektiver Seite überprüfen lassen.
Die Verbraucherzentralen bieten gegen geringes Geld eine individuelle Energieberatung an.

http://www.verbraucherzentrale...erzentrale-energieberatung.de/


Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 18.05.2008 09:33, insgesamt 3-mal bearbeitet

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transformer

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Hallo CU111,

in Offenbach hast Du wenigstens schon mal passable Vorraussetzungen für den Betrieb einer Luft-WP. Grundsätzlich entscheidend für den Betrieb einer WP sind die Vorlauftemperaturen der Heizung, Hilfe in diesem Punkt findest Du mit dem Sanierungsrechner bei www.klima-innovativ.de...www.klima-innovativ.de unter dem Punkt Wärmepumpe/Vorteile.

Die Dimensionierung hängt zum einen von der Heizlast ab, ich tippe mal auf knapp 10 kW. Bei Luft-WP kommt die klimatische Lage und der Bivalenzpunkt hinzu, genauso aber auf der Heizungsseite die nötigen Vorlauftemperaturen. Die Auslegung lässt sich graphisch vornehmen, die Gerade Heizlast gegen die Kurve der Leistung der WP auftragen ergibt im Schnittpunkt den Bivalenzpunkt, der sollte bei ca. -5° C liegen.


Idea Gerade bei Luft bringen modulierende oder anders genannt Inverter WP einen großen Vorteil. Da die Leistungsregelung eine Dimensionierung über den Bivalenzpunkt genauso überflüssig macht wie eine elektrische Zusatzheizung, sind damit die besseren Resultate zu erwarten. Ich würde aber einen Flächenkollektor mit dem Prinzip der Direktverdampfung bevorzugen, falls die nötige Fläche vorhanden ist.

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GMil

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transformer hat Folgendes geschrieben:
Hallo CU111,

................ Idea Gerade bei Luft bringen modulierende oder anders genannt Inverter WP einen großen Vorteil. Da die Leistungsregelung eine Dimensionierung über den Bivalenzpunkt genauso überflüssig macht wie eine elektrische Zusatzheizung, sind damit die besseren Resultate zu erwarten. .......


Hallo Ulf,

genau so sehe ich das auch. Für den Bestandshausbau, bei dem i.d.R. auch kein Platz für Direktverdampfung ist, ist die Inverter-L/W-WP eines der probaten Mittel, und zwar genau und gerade dann, wenn keine Fußbodenheizung vorhanden / machbar ist.

Im Ggs. zu manchmal gehörten Meinungen spielt der Dämmzustand des Hauses beim WP-Einsatz m. E. überhaupt keine Rolle; das wäre auch völlig unlogisch! Ist ein Haus gut gedämmt, braucht es wenig Heizenergie; ist es schlecht gedämmt, wird eben viel Heizleistung benötigt. Diese Grundweisheit ist aber völlig unabhängig davon, welche Methode zur Gewinnung der Heizleistung gewählt ist; das wird sicherlich jedem einleuchten. Natürlich spricht das keineswegs gegen eine gute Dämmung, denn die spart Energie, und gesparte Energie ist nun mal am billigsten.

Aber beide Themen sind doch völlig unabhängig voneinander, also sollte man sie m.E. auch nicht verquicken. Im Gegenteil: ketzerisch gesehen spart eine WP im schlecht gedämmten Haus sogar mehr Geld als im gut gedämmten! Weil ja die Heizkosten, absolut gesehen, im ungedämmten Haus höher sind, ist auch die Differenz der Kosten und damit die Ersparnis, in € gesehen, höher. Twisted Evil

Diesen zunächst vllt. merkwürdig klingenden Ansatz kann man durchaus ernsthaft nutzen, denn die Heizkosteneinsparung durch die WP schiebt natürlich die Amortisationszeit aller weiteren Einsparmaßnahmen hinaus und macht evtl. sogar ein Fragezeichen an deren Notwendigkeit! Ich habe z.B. in meiner Hütte die 20 Jahre alte Ölheizung durch eine WP ersetzt und wollte an sich auch noch die Fenster ersetzen und einen Vollwärmeschutz anbringen lassen. Von beidem wurde mir jetzt vom Fensterbauer selbst (!) abgeraten, bzw. es wurde mir empfohlen, diese Maßnahmen noch etwa 10 Jahre hinauszuschieben! Warum? Fenster und Außenhaut sind per se noch nicht renovierungsbedürftig, müßten also "nur" wegen der neuen Dämmung ersetzt werden. Das erscheint unlohnend, weil ja die WP die Heizkosten bereits deutlich drückt und somit eine weitere Ersparnis von vllt. 25 - 30 % in einem ungünstigen Verhältnis zu den beachtlichen Kosten beider Maßnahmen stünde.

In 10 Jahren sind meine Fenster dann ggf. trübe und die Holzrahmen verschlissen; außerdem gibt es dann bestimmt noch wesentlich bessere Fassaden-Dämmmaßnahmen als heute. So könnte z. B. die gerade vorgestellte, dünne und effiziente, aber noch sündhaft teure Hochvakuum-Außenisolation auf realistisches Preisniveau abgesunken sein und die heutige, mit 10 bis 20 cm Dicke doch sehr klobige Fassadendämmung wesentlich ansehnlicher machen usw. usf.

Aber zurück zu Deiner Heizung: in Deinem Umfeld und bei 2500 l/a Ölverbrauch erscheinen mir 10 und erst recht 8 kW Heizleistung zu gering zu sein; zumindest dann, wenn man wie ich Sperrzeiten einrechnen muß. Ich hatte exakt den gleichen Ölverbrauch und habe jetzt eine WP mit 12 kW Nennleistung. Weil die aber moduliert, kann sie notfalls auch 14 kW erzeugen (oder auch nur 5), ohne deswegen im Wirkungsgrad wesentlich nachzulassen.

Die Außenaufstellung würde ich besonders bei Splitanlagen bevorzugen, weil die mangels Warmwasserleitungen zum Außengerät auch keinen Frostschutz benötigen und außen i.d.R. weniger wichtigen Platz wegnehmen. Aber bei exponierter Aufstellung auf den Lärmpegel der Maschinen achten (Nachbarschaft!).

Der von Deinem HB geplante Trick mit der Umschaltung auf "Normalstrom" während der Sperrzeiten ist übrigens illegal!! Es gibt doch gar keinen Normal- oder WP-Strom, sondern nur die entsprechenden Tarife. Im Klartext: das EVU liefert den WP-Strom nur deswegen billiger, weil es ihn dann pro Tag (nämlich in den Hochverbrauchszeiten) bis zu insgesamt 4 Stunden abschalten darf! Wenn man dann in der Sperrzeit einfach auf den anderen Zähler umschalten würde, wäre die vom E-Werk beabsichtigte Stromeinsparung hinfällig, und dem WP-Tarif wäre jede Grundlage entzogen! Dabei würde ich mich nun wirklich nicht erwischen lassen! Sad

_________________
Gruß

Gerhard

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Thomas Heufers

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Richtig, die Energieversorger machen derzeit eine Quersubventionierung für den Wärmepumpenstrom. Das bedeutet, dass die breite Masse der Stromkunden die Preisnachlässe für Wärmepumpentarife mittragen. Die Quersubventionierung wird in Zukunft sicherlich wegfallen. Für eine langfristige Kostenplanung sollte man realistischerweise den regulären Stromtarif als Berechnungsgrundlage heranziehen.


Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 18.05.2008 09:35, insgesamt einmal bearbeitet

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CU111

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Moin Gerhard,
danke für Deine ausführliche Antwort. Das mit dem Dämmzustand sehe ich exakt auch so. Aus einem alten Haus Baujahr 48 wird sich nur mit unverhältnis hohen Kosten ein KFW-40er Standard erreichen lassen. Den Armortisationszeitpunkt würde ich sicherlich nicht mehr erleben.
Und das Haus ist ja bereits gedämmt, auch wenn dies schon ein paar Jahre her ist. Der Ölverbrauch hat damit ja schon signifikant verringert (voher über 4000 l). Egal, das Thema ist durch.

Jetzt noch mal zum Energiebedarf und Klima-Innovativ.
Dort die 2500 l und 192 m² eingegeben.
Ergebnis:
Heizlast = 9,87
Wärmebedarf: 51 W/m²
Der Dämmzustand des Hauses ist gut.

In den 2500 l steckt aber auch die Warmwasseraufbereitung. Wenn ich dafür noch die entsprechende Menge an Öl abziehe, wird das Ergebnis in Bezug Heizung noch besser. Aber auch egal: WW braucht der Mensch ja auch.

OK, 10 KW könnten etwas knapp werden. Aber lieber etwas zu knapp als zu groß, habe ich bisher gelernt.

Umschaltung: WP-Strom -> Haushaltsstrom. Das sehe ich doch einigermaßen entspannt. Der Haushaltsstorm wird ja nicht illegal entnommen, sondern auch bezahlt, natürlich auch mit dem höheren Preis.
Ich kann ja auch auf die Abschaltung verzichten und würde immer den Haushaltsstrom nehmen. Dass das nicht so ganz sauber ist, nun gut.

Neben der passenden WP halte ich einen HB in der Nähe auch für wichtig.
Zumal dann, wenn man bisher nur gute Erfahrungen mit ihm gesammelt hat und bei uns im Ort der einzige HB ist, der sich des Themas annimmt.

Mod. WP habe ich bisher leider noch nicht viel finden können. Heliotherm?
So weit erst einmal.

Gruß Ulf

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GMil

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CU111 hat Folgendes geschrieben:
Moin Gerhard,...........Mod. WP habe ich bisher leider noch nicht viel finden können. Heliotherm?
So weit erst einmal.

Gruß Ulf


Bei mir isses eine Golden Energy; die arbeitet mit einem Mitsubishi-Split-Außenaggregat. Angeblich leisestes Gerät am Markt; modulierend, Power-Inverter, auch bei 4,5 kVA Anschlußwert noch einphasig machbar, da Anlaufstrom < Betriebsstrom (somit sogar bei Stromausfall über einfache Baumarkt-Stromaggregate 6 kVA betreibbar), Neodym-Magnet-Motor (extrem hoher Wirkungsgrad), R410A Hochleistungs-Kältemittel; bis 110 °C nutzbar, elektronisches Expansionsventil. Im Wirkungsgrad optimiert für 50°C Vorlauf, höhere Temperaturen machbar (bei mir mit 75 °C getestet, anderswo angeblich 85°C erreicht; bei bis zu 110 °C KM-Vorlauf durchaus glaubhaft). WT per Konvektion an den Puffer angeschlossen, daher keine Ladepumpe erforderlich; dennoch vollautomatische Leistungsanpassung. Kein Heizstab, dennoch tauglich bis -25°C.

Innovative Technik in dieser Konzentration baut man bisher offenbar nur in Fernost........

Zum Tarif: doch, es ist schon sowas wie Betrug, in den Sperrzeiten auf den anderen Zähler umzuschalten; das hat mir mein EVU bestätigt. Das E-Werk gibt Dir doch den Strom in der Freigabezeit nur deswegen billiger, weil es ihn in den Sperrzeiten (Hochlast) eben ganz abschalten darf und damit Kapazitäten einsparen kann! Das merke ich hier auch ganz deutlich, denn meine Sperrzeiten liegen durchaus variabel knapp vor Mittag (Küchenaktivitäten) und nachts ab ca. 22 Uhr (Beginn der Niedrigtarifzeit, in der prompt alle Waschmaschinen, Geschirrspüler etc. angeworfen werden. Ich vermute ein automatisches Lastmeßprogramm hinter der Sache, weil sowohl Startzeit als auch Länge täglich differieren.

Ich hatte übrigens exakt die gleiche Idee und habe damals bei der Installation meiner WP den kfm. Leiter meines EVU genau deswegen mal angerufen, und der war absolutely not amused über die Idee! Meinen nicht ganz ernst gemeinten "Alternativvorschlag", dann eben einfach sein olles Sperrzeitenschütz zu überbrücken und gleich den WP-Stom rund um die Uhr zu nutzen, was auch schaltungstechnisch deutlich einfacher wäre, fand er allerdings noch krimineller....... Wink


@ Thomas Heufers: das mit der Quersubventionierung halte ich nicht für zutreffend, denn die E-Werke haben bei den Doppeltarifen doch den handfesten Vorteil, ihre Spitzenlasten durch das jederzeit mögliche (und praktizierte!) Abschalten der E-Heizungen aller Art in ihrem Bereich deutlich zu kappen. Damit verringert sich die Vorhaltekapazität, was durchaus bares Geld wert sein dürfte.

Aber selbst wenn es stimmen sollte, warum sollte man den Billigtarif denn nicht mitnehmen? Und sollte sie wirklich irgendwann mal wegfallen, dann ist auch der Normalstrom bei WP-Heizung immer noch billiger als Öl oder Gas. Ich bin sonst auch dafür, größere Investitionen auf lange Sicht anzulegen, aber wer kann schon die krummen Gedankenwege unserer Politiker und/oder Stromversorger und deren Förderungsverhalten vorhersagen?? Also gilt wie überall im Leben auch hier wohl der einfache Slogan: nimm mit, was Du kriegen kannst! In 20 Jahren ist die WP verbraucht, dann wird eben neu gewürfelt. Allerdings bin ich dann 80 Jahre alt und weiß nicht, ob mich die Sache noch so interessiert.... Very Happy

_________________
Gruß

Gerhard

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CU111

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N'Abend Gerhard,
dachte ich mir schon mit der GE. Wenn ich das so richtig überblicke, würde die TD 10-500 in Frage kommen. Aber warum zum Kuckuck schaffen es nicht alle Hersteller, die Außengeräte auch optisch so zu gestalten, das Frau die auch akzeptieren kann? Evil or Very Mad

Was nützt mir eine tolle Anlage, wenn Frau sagt: kommt mir nicht vor das Haus, auf das Garagendach oder wo auch immer? Crying or Very sad Da ist das Außengerät von Danfoss geradezu eine Augenweide.Very Happy

Sperrzeitenschütz zu überbrücken ist natürlich echt böse. Laughing Laughing
Unser HB muss mir noch mal genau die Kostenunterschiede der Tarife aufzeigen. Ein Zähler samt Grundgebühr, Tarifschaltungsgebühr und was da noch so kommt, kostet ja auch. Und ob ich dann auch den Sondertarif für den Haushaltsstrom behalten kann, ist für mich auch noch fraglich. Kann ich evtl. auch überlegen den Haushaltsstrom komplett nehmen (16,95 ct) seit dem 01.04.

Die GE hat mit der SISS nur 150 l WW, das ist mehr als knapp bei 2 Familien. Müsste noch die AS zwingend dazu.(?) Und ob 350 l HW für die Sperrzeiten reichen??

Und wie ich es mir schon fast dachte: für das gesamte Hessen nix Referenzobjekte. So ein Teil muss man schon mal laufen hören.


Gruß Ulf

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denkedran

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Luft Wasser WP auch speziell für den Altbau hat www.heatpump-systeme.de...


Gruß Denkedran

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GMil

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Hallo Ulf,

so "schrottig" sieht doch das Mitsubishi-Außengerät der GE-Pumpen nicht aus.......? Meine Frau ist von sowas auch nicht begeistert, aber z. B. die Siemens- und die Stiebel-Eltron-Pumpen fand sie gräßlich. Gefallen hätte ihr dagegen die Dimplex-Pumpe, weil man da einen künstlichen Hinkelstein (Findlingsblock) drüberstülpen könnte, den man für rund 1.800 € ( Shocked ) als Zubehör bekommt.

Das Laufen-Hören ist durchaus ein wichtiger Aspekt. Bei den Mitsubishi-Anlagen sollte das aber nicht das Problem sein, denn hier können ja die Kältebauer mit Klimaanlagen-Referenzen dienen. Gerät und Laufverhalten sind exakt identisch, denn das Ding weiß bei GE ja eh nicht, daß es eine WP sein soll Very Happy . (Man kann die GE-Pumpe übrigens wirklich auf "kühlen" stellen, wenn man das passende Steuergerät hat. Das wird aber wohlweislich nicht mitgeliefert, denn damit könnte man glatt den WT einfrieren..... Shocked )

150 l WW sind bei 2 Familien wohl echt knapp; da müßte man die Entnahme schon irgendwie absprechen, wenn es etwa um Badewannen-Füllungen geht. Was man hier allerdings machen könnte, wäre ein 2. gut isolierter Brauchwasserspeicher neben dem Puffer. Das modulare System von GE würde das schon zulassen, nur wäre noch eine differenztemperaturgeführte Ladepumpe für den 2. BW-Speicher nötig. Die WP selbst schafft das allemal, denn sie erwärmt mein Brauchwasser bei abgeschalteter Heizungs-UWP im Mittel um ca. 1 °C / Minute.

Die Sache mit den Einzel- oder Doppeltarifen für Haus und WP muß man genau rechnen, denn Zweitarifzähler sind teurer und die Grundgebühren sind ggf. auch höher. I.d.R. rechnet sich die Sache, wenn man ungefähr 1:1 HT- und NT-Verbrauch hat. Natürlich ist das vom jeweiligen Lieferanten abhängig. Dazu kommt noch, daß man bei Doppeltarifen i.d.R. an den örtlichen Lieferanten gebunden ist. Dieser hat die Netzhoheit und muß daher die RE-Impulse eines Konkurrenten nicht durchleiten. Das tut er im Normalfall auch nicht, und schon ist das Zweitarifsystem gestorben, wenn man wechseln will.

_________________
Gruß

Gerhard

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peterwessa

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Hallo,

möchte mich einklinken und hab ein ähnliches Problem, nur das bei mir das Haus noch nicht optimal gedämmt ist. BJ 1979, 140 m2 und brauche 3200 L Öl pro Jahr ich habe allerdings im gesamten Haus eine Fußbodenheizung, nur meine Frage: WP mit oder ohne zusätzliche Dämmung, was ist rentabler??

vielen dank peter

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CU111

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Hallo Peter,
zum Thema Wärmedämmung habe ich mir inzwischen eine eigene Meinung gebildet.
Schlechte Dämmung = hoher Energieverbrauch
Gute Dämmung = niedriger Energieverbrauch

Welche Energie zum Einsatz kommt, ist doch ziemlich schnuppe.
Aber das Gerhard ja auch schon angemerkt.

Wobei dann aber folgendes zu bedenken ist:
Wird erst eine neue Heizungsanlage angeschafft und erst später gedämmt, spart das zwar Energie, was bei den heutigen und zu erwartenden Energiepreisen immer gut ist, aber die Heizungsanlage dürfte dann zu groß sein, gerade in Bezug auf eine WP.
Ist gedämmt, kann die WP viel kleiner ausfallen -> geringere Anschaffungskosten und geringerer Energieverbrauch.

Für 140 m² 3200 l Öl ist natürlich happig. Mit Dämmung kannst Du mit der jetzigen Anlage sicherlich auf 2000 l kommen, wenn ich das mit unseren m² vergleiche. Wobei unser Dämmung nicht dem aktuellen Standard entspricht, weil schon ein paar Jahre her.

Stellen sich auch die Fragen:
Wie alt ist die aktuelle Heizungsanlage.
Was kostet die Dämmung, welche Förderung gibt es.
Wie viel Geld kann man selbst einsetzen.
Geht beides zusammen (Dämmung und neue Heizung).

Langfristig betrachtet wird man an einer Dämmung aber eh nicht vorbeikommen.

Rechnen muss dann jeder für sich...., den Amortisationszeitpunkt will man ja noch zu Lebzeiten erreichen.

Gruß Ulf


Zuletzt bearbeitet von CU111 am 16.05.2008 19:54, insgesamt einmal bearbeitet

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CU111

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GMil hat Folgendes geschrieben:
Hallo Ulf,

so "schrottig" sieht doch das Mitsubishi-Außengerät der GE-Pumpen nicht aus.......? Meine Frau ist von sowas auch nicht begeistert, aber z. B. die Siemens- und die Stiebel-Eltron-Pumpen fand sie gräßlich. Gefallen hätte ihr dagegen die Dimplex-Pumpe, weil man da einen künstlichen Hinkelstein (Findlingsblock) drüberstülpen könnte, den man für rund 1.800 € ( Shocked ) als Zubehör bekommt.


Hallo Gerhard,
dann schau Dir mal den Anlagen von Danfoss oder Alpha-Innotec an. Wink
Zur Zeit überlegen wir, ob wie nicht doch auf Erdsonde gehen. Nach einer ersten großer Überschlagung mit unserem HB ergab, unter Berücksichtung der unterschiedlichen Höhen bei der Förderung durch die KfW, eine Preisdifferenz von guten 3000 €. Das ließe sich gerade noch verschmerzen.
Von den Bohrkosten von 9000 € für 1x150 m wurden abgezogen:
Geringere Kosten für die WP
Höhere Förderung (20 statt 10 €/m² Wohnfläche)
Geringerer Installationsbedarf

Und keinen Ärger mit der Geräuschkulisse der L/W-WP.Wink

Gruß Ulf

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GMil

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Günstig Heizen mit Erdwärme

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo Ulf,

Deine vorgeschlagenen Geräte müßte ich erst mal meiner Frau zeigen..... Wink Ich selbst habe da eh keine Probleme: ich pflanze einen Busch davor und gut ist Very Happy !

Die Erdsonde hat natürlich schon was für sich, aber ich wollte mir den Terz damit einfach nicht antun (geologisches Gutachten, Probebohrungen etc. pp.), zumal wir schon beim Hausbau damals ordentlich "Felszuschlag" gelöhnt haben. Drunter war wieder Sand, dann Lehm usw. Ich habe keine Ahnung, was dieses Sandwich an Wärme hergeben würde! Eine Förderung gab es zu meiner Zeit leider eh nicht Sad , also war die Entscheidung leicht. Die Geräuschkulisse ist aber ein bedenkenswerter Punkt, den ich mir beim Probehören nicht so vorgestellt hatte: bei 130% Last in
der Hochfahrphase bei Kälte ist das Teil im Freien schon recht deutlich zu hören, speziell nachts bei Grabesstille in der Umgebung!

Zum anderen Beitrag mit der Dämmung: ja, die Gefahr der Überdimensionierung einer vor der Dämmung angeschafften WP besteht prinzipiell, wenn sie sich auch bei modulierenden WPn nur auf den Anschaffungspreis bezieht, da der Wirkungsgrad auch bei Teillast nicht wesentlich schlechter wird. Umgekehrt "verschlechtert" aber die WP die Amortisierung von Dämmmaßnahmen deutlich und stellt sie z.T. sogar in Frage, wenn keine anderen Notwendigkeiten dazukommen (Risse im Putz, Fensterrahmen morsch etc.).

Bei 3.000 € Jahresölkosten sind die 40.000 € für einen Vollwärmeschutz (Fassade, Kellerdecke, Fenster, Dach) durch 50 % Einsparung immerhin schon in 27 Jahren hereingespart. Hat man die Jahresheizungskosten per WP aber vorher schon auf 2000 € gedrückt, dauert es immerhin 40 Jahre, bis die gleiche Dämmung sich bezahlt gemacht hat. So lange hält kein Verputz und kaum ein Fenster!

_________________
Gruß

Gerhard

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