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joschi70
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Beitragvon joschi70 » 23.04.2008 13:34 Uhr

Hallo,

anscheindend wurde das Thema hier schon öfters besprochen, aber ich konnte leider mit der Suchfunktion wenig brauchbares im Forum finden.

Also, meine Frage:
Wie erreicht man am besten lange Laufzeiten der Wärmepumpe, wie vermeidet man häufiges Takten?

Natürlich beginnt es bei der Dimensionierung. Aber nun habe ich mal eine bestehende Grundwasser-WP (Leistung etwas zu groß ausgelegt), und möchte das möglichst effizient betreiben.

Als Hinweise hab ich bisher bekommen: Alle Heizkreise ganz aufdrehen, möglichst flache Heizkurve einstellen.

Kann mir das bitte jemand erläutern?

Und: was genau ist das Problem mit dem Takten?
Ist es "nur" ineffizient, oder wird dadurch auch der Verdichter übermässig beansprucht, so dass er früher kaputt gehen kann?

Danke, Jo

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Beitragvon machtnix » 23.04.2008 14:03 Uhr

Einfach mal in dieses Thema einlesen:

http://www.hydraulischer-abgleich.de/de ... ot=norobot

Dann auch mal über die Effiziens der Brunnenpumpe nachdenken.Hierzu gibt es die Software CAPS von Grundfos.
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Beitragvon joschi70 » 23.04.2008 16:27 Uhr

Vielen Dank für den Link, nun weiss ich, wie der hydraulische Abgleich funktioniert!

Leider hab ich dort nichts über das Taktverhalten von Wärmepumpen gesehen - hat jemand noch weitere Infos für mich?

Die Brunnenpumpe ist bereits in Arbeit, Reduktion der Leistung mittels Frequenzumrichter geplant.

Jo
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Beitragvon GMil » 24.04.2008 00:30 Uhr

Moderne WPn mit Scrollverdichtern und Ölwannenvorheizung sind m.E. nicht mehr unbedingt anlaufverschleiß-behaftet. Dennoch hat jeder Hochfahr-Vorgang einen beachtlichen ineffizienten Anteil, daher sollten die Taktungen möglichst vermieden werden. Am besten geht das mit modulierenden Inverterpumpen.

Vom nachträglichen Anbau eines Frequenzumrichters zur Drehzahlregelung der WP rate ich ab, wenn nicht der Verdichter der Anlage ausdrücklich dafür vorgesehen ist. "Richtige" Inverteranlagen haben übrigens keine herkömmlichen Drehstrommotoren, sondern sog. bürstenlose Gleichspannungsmotoren mit Permanentmagneten, ähnlich wie die bekannten Schrittmotoren. Daher entfällt bei ihnen z. B. auch jeder erhöhte Anlaufstrom, und sie haben bei jeder Drehzahl das volle Drehmoment.
Gruß

Gerhard
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Beitragvon joschi70 » 24.04.2008 08:53 Uhr

@Gmil

Das war ein Missverständnis. Mit dem Frequenzumrichter werde ich NICHT den Verdichter runterregeln, sondern meine Grundwasserpumpe. Diese liefert nämlich derzeit mehr Grundwasser als nötig.


Jo

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