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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Luftwärmepumpe im Altbau / Hotel

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CAT

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Anmeldedatum: 15.04.2008, Wohnort: MESPELBRUNN
Beiträge: 8
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ANZEIGEWärme fürs Leben
Günstig Warmwasser mit Wärmepumpen

Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo Profis, Leidgeplagte und Wissende!

Ich bin neu in dieses Forum eingetreten, da ich viel wissenswertes lesen konnte.
Leider war kein Thema dabei, welches auf unser Vorhaben und unsere Größe passen würde.

Ein paar Eckdaten zu unserem Objekt.

Kleines Hotel (Altbau-1970)
1400 qm Geschoßfläche, davon 1200 qm beheizt.
1400 qm Grundstück, davon 400 qm verbaute Fläche und 300 qm versiegelte Fläche (Parkplatz und Zufahrt), Rest = Biergarten

29 Gästezimmer (max. 52 Personen/Betten)
Restaurant mit 160 Plätzen in unterschiedlichen Räumen

Hauptlast im Sommer und Herbst, Gazjährig geöffnet.

Viessmann Ölheizung im Keller mit 163 kW Leistung.

35.000 Liter kellergeschw. Tank mit Innenhülle BJ. der Hülle 2003

2 x 500 Liter WW-Speicher übereinander angeordnet und in Reihe geschaltet

Ölverbrauch in den letzten 3 Jahren durchschnittlich 22.000 Liter EL / Jahr



So nun zu meinem Vorhaben:

Ich trage mich nun mit dem Gedanken im Sommer eine LW-WP installieren zu lassen.
Diese sollte in erster Linie das WW erhitzen und wenn dieses erfolgte, die Energie ins Heizungssystem abgeben. Das heist Brauchwasser vor Heizung. Die Ölheizung sollte bestehen bleiben um evtl. Spitzen nicht mit Strom abfangen zu müssen.
Desweiteren möchte ich die kühle Abluft zur Kühlung des Restaurants und der Küche nutzen und wenn möglich auch für die Kühlhäuser nutzbar machen.

Ich denke das macht Sinn?

Da es um eine höhere Investition geht, möchte ich mir sicher sein, daß unser sauer verdientes Geld richtig eingesetzt wird und auch unserer Umwelt zu Gute kommt.

Ich freue mich auf Eure Antworten und werde Fragen immer so schnell wie möglich beantworten.

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Thomas Heufers

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Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1982
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Für solche Vorhaben bietet die EnergieAgentur.NRW (Institut des Landes Nordrhein-Westfalen) eine spezielle Energieberatung für Unternehmen an. http://www.energieagentur.nrw....tp://www.energieagentur.nrw.de
Zum Thema "Energieeffizienz" und zu den Fördermöglichkeiten für "Energetische Sanierungen" in Unternehmen kann von Seiten der EnergieAgnetur.NRW eine Fachberatung erfolgen.

Sicherlich kann die EnergieAgentur.NRW auch kompetente Ansprechpartner in anderen Bundesländern nennen. Viel Erfolg!


Gruß

Thomas Heufers

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http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
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CAT

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Anmeldedatum: 15.04.2008, Wohnort: MESPELBRUNN
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Danke für die Antwort, ich war eben auf der bayerischen Seite, habe da aber feststellen müssen, daß die nur Mitgliedern Auskunft geben (Mitgliedsbeitrag 1000 € !!!) (http://www.energieagentur-unterfranken.de/)
Sollte ich nun den MB zahlen und dann mich doch anders entscheiden müssen, weil die Investitionskosten zu hoch sind.

Ich möchte vorab mich informieren, damit mir Heizungs- bzw Kältebauer nicht grundsätzlich falsch beraten können und ich ihnen auch ein einigermaßen durchdachtes Konzept vorlegen kann.

mfg CAT

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Thomas Heufers

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Anmeldedatum: 21.07.2006, Wohnort: Detmold/Nordrhein-Westfalen
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Schau doch bitte 'mal auf unsere Unterseite "Energieberatung".
http://ecotec-energiesparhaus....de/html/beratungsangebote.html

Dort sind auch Links zur
Energieagentur Oberfranken e.V. und EnergieAgentur Mittelfranken e.V. aufgelistet.


Gruß

Thomas Heufers

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CAT

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Hallo Thomas,
habe die Seite besucht Zitat: "Dass ein detailliertes und aufwändiges Energiemanagement seinen Preis hat, ist klar. Dass die finanzielle Ausbeute aber noch viel höher ist, wurde mehr als einmal bewie-
sen."
Für Bürger ist die Beratung kostenfrei. Unternehmer, die Arbeitsplätze retten wollen werden gemolken.
Ich möchte mich eigentlich darüber informieren, ob mein oben beschriebener Gedankengang richtig, realisierbar (bezahlbar) und sinnvoll ist.

Besten Gruß

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Thomas Heufers

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Bietet denn der DeHoGa keine Energieberatungen für Mitglieder an?


Gruß

Thomas Heufers

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CAT

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Servus - Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen! Werde mal forschen.
Hast Du - ich darf Du sagen? - Erfahrung mit einer solchen oder ähnlichen Aufgabenstellung? mfg cat

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Thomas Heufers

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Selbstverständlich "DU"!

Nein! Für die Bereiche Gastronomie und Hotellerie ist das sehr speziell.
Mir selber ist ein Hotel bekannt, dass sich einen Dachs (Kraft-Wärme-Kopplung) zulegt hat. Lass mir 'mal deine persönliche Nachricht zukommen, dann gebe ich dir die Hoteladresse.

Auf jeden Fall würde ich die EnergieAgentur.NRW anrufen.
Sicherlich gibt es da Hinweise zu entsprechenden Ansprechpartnern.


Gruß

Thomas Heufers

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Zuletzt bearbeitet von Thomas Heufers am 16.04.2008 10:42, insgesamt einmal bearbeitet

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CAT

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Anmeldedatum: 15.04.2008, Wohnort: MESPELBRUNN
Beiträge: 8
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Hier im Ort gibt es auch zwei Häuser mit Kraft-Wärmekopplung (BHKW). Die Eine lobt es seit drei Jahren, der Andere schimpft seit dem ersten Jahr. Wärmepumpenerfahrung gibt es hier im Ort nur bei Einfamilienhäusern und die sind durchwegs positiv, aber eben nur im kleinen Stil.
Mein Gedanke ist, in erster Linie das Brauchwasser zu erwärmen, denn dieses benötigen wir Winter wie Sommer. Zwar brauchen wir das meiste Heizöl eben zum Heizen, aber es wäre doch ein Anfang. Kann mann mehrere WP zusammenschalten zb. bei einem späteren Ausbau, oder ist dann die erste (kleinere immer hinfällig?
mfg CAT

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GMil

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Das Kühlen der Umgebung mit der Abluft von WPn wird nicht gut funktionieren, weil die Ausblasluft nur 2 - 4 °C kälter ist als die Ansaugluft. Das ginge nur in einem geschlossenen Raum, in dem die WP (mit immer schlechter werdendem Wirkungsgrad) ihre eigene Ausblasluft wieder ansaugt und erneut kühlt.

Wenn schon, macht man die Sache ganz anders und nimmt gleich Split-Klimaanlagen als WPn, denn die können naturgemäß auch kühlen, wenn sie nicht gerade zur WW-Erzeugung genutzt werden. Es können auch mehrere WPn kombiniert werden. Golden Energy z.B. bietet bei ihren großen Außengeräten grundsätzlich schon 2 Puffer und 2 WT pro Außengerät mit an, um die Einzelteile noch transportabel zu halten. Die Leistung läßt sich mit mehreren solchen Kombinationen weiter aufstocken. Gerade diese Typen, die auf Mitsubishi-Klimageräten beruhen, sind speziell für hohe Wassertemperaturen (Brauchwasser, Radiatorenheizung) ausgelegt. Ich habe das mal ins Extrem getrieben und dabei über 75 °C Vorlauf erreicht; andere sprechen sogar von 85 °C. Normal bei GE sind etwa 55 °C. Das reicht fürs Brauchwasser und für nahezu jede alte Radiatorenheizung.

Mit dieser Methode könnte man m.E. zunächst die Brauchwasserseite abdecken und bei "Gefallen" später schleichend die Ölheizung ablösen. Im Vollausbau (Ersatz der Ölheizung) würde man wohl 5 große WP-Aggregate benötigen, die noch den entscheidenden Vorteil der Redundanz hätten: beim Ausfall einer Anlage bleiben die restlichen voll funktionsfähig und können den Gesamtbedarf immerhin zu gewissen Teilen decken. Die vorhandenen WP-Geräte können bei Vergrößerungen natürlich weiter genutzt werden.

_________________
Gruß

Gerhard

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CAT

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Hallo Gerhard!

Danke für Deine Stellungnahme.
Wie hoch würdest Du solch eine Investition beziffern?
("Golden Energy z.B. bietet bei ihren großen Außengeräten grundsätzlich schon 2 Puffer und 2 WT pro Außengerät mit an, um die Einzelteile noch transportabel zu halten")
Sind Splitgeräte eigentlich von Haus aus laut oder braucht man da keinen zusätzlichen Schallschutz? Wie geschrieben, wir haben ein kleines Hotel. Unsere 3 Kühlaggregate für die Thekenkühlung, die 2 Kühlhäuser und die Tiefkühlzelle sind auch außen angebracht (Durchfahrt) und verursachen eine Geräuschkulisse die Nachts bei offenen Fenster schon zu hören sind.
Bzgl. Vorlauftemperatur: Die unsrige war an den kalten Tagen (-9 bis -1 °C) bei 65 °C gelegen, die Rücklauftemp. bei 45 °C, wobei die Zimmer auf Frostschutz liefen und nur das Restaurant und unsere Wohnung voll (22°C) beheizt wurden.
Gibt es grundsätzliche Voraussetzungen um so ein Vorhaben kostengünstig zu realisieren, so dass sich eine Amortisationszeit nicht über Jahrzehnte hinweg zieht?

Besten Gruß CAT

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stefan-mv

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Hallo CAT

Beim lesen Deiner Angaben denke ich, wäre es das einfachste und auch kostengünstigte die bestehenden Kälteanlagen mit einer Wärmerückgewinnung zuversehen.
Wenn das ganze gut geplant und ausgeführt wird, kannst Du die einen großen Teil der Kälteanlagenabwärme zur Brauchwassererwärmung nutzen. Diese Wärmeenergie wird momentan in die Luft geblasen (Verschwendung!!!). Selbst wenn das Brauchwasser nur vorgewärmt wird sparst Du Energie ein. Wenn eine Wärmerückgewinnung installiert ist, kann auch der Geräuschpegel der Anlagen sinken (die Lüfter werden weniger gebraucht).
Ich rate Dir daher rede mit einem Kälteanlagenfachbetrieb Deines Vertrauens und nutze zunächst erst einmal die Möglichkeiten, die offensichtlich sind.

MFG Stefan

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CAT

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Danke! Wenn ich die Daten der Kältemaschinen abschreibe, lässt es ausrechnen, wieviel Energie zurückgewonnen werden kann?
Wie schon vorher erwähnt, haben wir 2 WW-Speicher mit je 500 Liter. Leider lässt sich keiner der Kessel mit einem Wärmetauscher nachrüsten (baugleich).
Da die Speicher übereinander angeordnet sind, habe ich meinen Heizungsmann seinerzeit gebeten, Die Anschlüsse so zu ändern, das Die Kesselsteuerung nur den oberen Kessel lädt (also 500 Liter) Und den Unteren über das eingebaute Thermostat (manell). Wenn ich das richtig sehe, bräuchte ich noch einen dritten WW-Speicher der von den Kühlaggregaten (alle mit verschiedenen Leistungen) versorgt wird und zwischen dem Zulauf und dem unteren WW-SP zwischen geschaltet wird. Wenn unser Haus voll ist - das kommt leider viel zu selten vor - sind 1000 Liter schnell verbraucht, da fast alle gleichzeitig das Verlangen verspüren sich zu duschen. Meistens geschieht das vor dem Essen, also genau dann, wenn auch die Küche am meisten heißes Wasser benötigt.
Wieviel Energie benögt man eigentlich um 500 Liter Wasser um 1°C zu erwärmen? Man sollte es dann doch hochrechnen können, wenn unser Wasser mit einer Temperatur von 8°C ankommt.
mfg CAT

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stefan-mv

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Hallo CAT

Um 500l Wasser von 8 auf 55°C zu erwärmen, sind ca 27,5kWh nötig.

Das Einbinden der Anlagen wäre relativ einfach. Der Kältespetzi muß bei jeder Anlage zwischen dem Verdichter und dem Luftkondensator einen Plattenwärmetauscher installieren (Übertragungsleistung min. 100% Kondensationsleistung der Anlage). Dein Wasserfachmann muß dann eine Zirkulationsleitung von den Anlagen zu den Speichern legen, wobei der Zulauf zu den Anlagen aus dem unteren Speicherbereich des unteren Speichers kommen, und dann oben in den oberen Speicher eingeleitet werden muß. Mit einer geregelten Temperaturgeführten Pumpe kann dann die Wassertemperatur geregelt werden.

Gruß Stefan

PS: gleichzeitig müssen dann die Kondensatorlüfter Druckgeführt geregelt werden.

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CAT

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Servus - Stefan,

das würde bedeuten, dass fast 37 Liter Öl dafür benötigt wird.

Wenn ich es richtig verstehe, muss der untere Speicher durch die Plattenwärmetauscher überbrückt werden (Zulauf unterer Speicher=Zulauf Plattenwärmetauscher / Rücklauf PLWT > Zulauf oberer Speicher.
Oder betrifft das die bestehende Zirkulationsleitung für das Warmwasser?

Was bedeutet:"die Kondensatorlüfter Druckgeführt regeln"

Danke für Deine immense Geduld, aber ich bin noch absoluter Laie mit mittlerweile einigem belesenem Wissen und in Hoffnung Dir / Euch auf den Wecker zu gehen!
Danke

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