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Peat
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Beitragvon Peat » 14.03.2008 17:48 Uhr

ich hab hier ne kleine wohnung ohne waschmaschiene, trockner etc... was ich habe ist: kühlschrank Energie Effizienz A, fernseher plasma (ca 8 std/woche max) und durchlauferhitzer... beleuchtung bis auf badezimmer alles energiesparlampen, im bad 2x20 watt halogen achja herd auch neu (aeg sensorfeld) so gut wie nie im gebrauch und microwelle/backofen 900 watt (da wird mal der lauwarme kaffe drin aufgewärmt...) esse tagsüber auf der arbeit warm falls einer fragen sollte ob ich nix esse:)
fast vergessen: pc ca 2 std am tag... das wars
da ein bekannter mit frau hund und kind in seiner riesenwohnung nur ca 4000 kwh hat bin ich nun der annahme nah das irgendwas hier im haus oder sonst wo schief läuft...
bin auch ganzen tag nicht zuhause, strom wird verbraucht von 7:20-7:30 kaffe und nachrichten...von 8 bis 18 null ausser kühlschrank (auch kein standby oder so) von 18 - 22 der normale abend eben (pc, tv duschen) also sehr wenig eigentlich...
hab eben mal den zähler angesehen nr. stimmt und mit angeschalteten pc und laufendem (also brummendem) kühlschrank dreht das rädchen sehr sehr langsam...
hat jemand ne idee dazu???

GMil
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Beitragvon GMil » 16.03.2008 00:57 Uhr

7000 kWh im Jahr (?) sind im Schnitt 19 kWh pro Tag. Das ist m.E. deutlich zuviel für die geschilderten Gewohnheiten.

Ein paar dumme Fragen vorweg (sorry): die Wohnung wird nicht zufällig mit Strom geheizt / klimatisiert etc.; z. B. per Nachtspeicheröfen? Oder läuft vllt. die Dusche sehr oft und lange? Durchlauferhitzer ziehen ordentlich Strom!

Wenn der Zähler zugänglich ist, wie beschrieben, würde ich mal einen Monat lang täglich den Zählerstand notieren, möglichst immer zum gleichen Zeitpunkt. Dann kann man folgende Fälle unterscheiden:

1. Liegt der Verbrauch in etwa gleichmäßig bei den o.g. 19 kWh am Tag, würde ich für jeweils einen Tag EIN bestimmtes Gerät nicht nutzen (normale Geräte: Stecker ziehen; Herd / Durchlauferhitzer: zugehörige Sicherung(en) suchen und abschalten!) und mir die Veränderung im Verbrauch ansehen.

1a. Tritt dabei eine signifikante Veränderung auf, ist der Übeltäter gefunden.

1b. Tritt keine Veränderung auf, wird m.E. entweder irgendwo Strom abgegriffen (Beispiel: Treppenhauslicht durch Verdrahtungsfehler am Zähler einer Mietwohnung), oder es fließt z. B. Strom über eine fehlerhafte Installation ab (z. B. Nebenschluß über eine feuchte Steckdose, angebohrte Leitung etc.). Da gibt es die tollsten Möglichkeiten; im Zeitalter der FI-Schalter sollte das allerdings nur selten auftreten.

2. Ist der tägliche Verbrauch zwar gleichmäßig, aber deutlich niedriger als die genannten 19 kWh, bleibt nur eine Langzeitverfolgung der Zählerstände, denn irgendwann muß die "Stromlaus" dann heftig zuschlagen, wenn die Jahressumme von 7000 kWh erreicht werden soll. Dann kann man wieder bei 1. beginnen.

Zusätzlich kann man auch mal kurz alle Sicherungsautomaten der Wohnung gleichzeitig abschalten. Der Zähler muß dann stehen bleiben. Falls nein, siehe 1b.

Gruß

Gerhard

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