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spockdog
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Beitragvon spockdog » 03.03.2008 20:15 Uhr

Hallo.

Für unseren Hausbau planen wir eine Daikin Wärmepumpe einzubauen. Sie funktioniert mit Außenluftkompression (also keine Erdwärme).
Ist es sinnvoll, den Heizkessel zusätzlich per Solarthermie zu beheizen, um
den Stromverbrauch der Wärmepumpe zu drosseln? Hat damit jemand Erfahrung?
Über eine Antwort oder gute Tipps wäre ich sehr dankbar.

MfG

Spockdog

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Beitragvon bernhard geyer » 04.03.2008 07:47 Uhr

Welcher Heizkessel :?:

Eine Wärmepumpe wird oft ohne Pufferspeicher betrieben um Verluste dieses zu vermeiden und der Erstrich ein genügende Puffwerwirkung hat. Bei einer Luft-WP könnte man einen Puffer einplanen um die kalten Nächte mit geringeren Wirkungsgrad zu vermeiden, jedoch muß dan die WP entsprechen größer geplant werden. Solar senkt zwar die Kosten, jedoch ist es wirtschaftlich oft nicht gegeben für 50-100 €/Jahr Einsparungen 5000€ zu investieren. Hier ist bei einem neubau zu überlegen nur Solar vorzubereiten (Leitungen Keller-Dach) und das gesparte Geld z.B. in bessere Dämmung oder zentrale Wohnraumbelüftung zu stecken.
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Beitragvon machtnix » 04.03.2008 08:16 Uhr

Wenn du schon neu baust,warum dann die schlechteste Lösung?
Hier wäre wohl eine DV-WP ambesten geeignet.
Solar?Wenn man mit ca.600€-700€ Energiekosten im Jahr hinkommt,was macht es dann für einen Sinn eine Solaranlage für xxxxtausend € auf's Dach zu klatschen um die Energiekosten auf 550€-650€ zu drücken?

Ach ja ich vergaß,wir verkaufen heute keine Heizungsanlagen mehr sondern Fördergelder.
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Beitragvon spockdog » 04.03.2008 15:31 Uhr

Hört sich logisch an. Und um die Fördergelder geht es mir nicht! Wie Du liest, habe ich halt überhaupt keine Ahnung und versuche mich schlau zu machen. Bei der WP stößt es mir ein wenig übel auf, dass Brauchwasser bei zu kalten Außentemperaturen per Heizstab erhitzt wird. Da hätte ich bei Sonnenschein lieber die Solarthermie. Aber wenn sich sowas erst nach 40 Jahren amortisiert, lohnt es sich wirklich nicht.
Sorry meine Frage: Was ist eine DV-WP??? Habe beim Googlen gerade nichts auf Anhieb gefunden. :roll:
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Beitragvon denkedran » 04.03.2008 17:44 Uhr

Schau mal unter www.sofath.com nach oder unter www.geothermie.net

oder bei www.google.de unter Direktverdampfung

Gruß Denkedran
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Beitragvon roro » 04.03.2008 17:49 Uhr

spockdog hat geschrieben:Ist es sinnvoll, den Heizkessel zusätzlich per Solarthermie zu beheizen, um
den Stromverbrauch der Wärmepumpe zu drosseln?


Ökologisch sinnvoll: Vielleicht, bei großem WW-Verbrauch
Ökonomisch sinnvoll: Niemals

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 04.03.2008 20:24 Uhr

@ spockdog

Was für einen Gebäudestandard willst du denn umsetzen?
Für KfW 40 ist beim Einsatz der Luft-/Wasser-Wärmepumpe i.d.R. eine Solaranlage notwendig.
Gib doch 'mal die U-Werte deiner Außenflächen (Wand, Fenster, Dach) an!

Wann macht der Einsatz einer Wärmepumpe wirklich Sinn?
Eigentlich nur, wenn die Gebäudehülle optimal gedämmt ist.

Wärmepumpe - Für und Wider! Feldtest zu Elektro-Wärmepumpen
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Wirtschaftsministerium BW - Wärmepumpen-Checkliste
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/links_-_thematisch.html#WaermepumpeFeldtestAgenda2 1


Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon NaturEnergieLaden » 05.03.2008 12:29 Uhr

Moin,

na ich hoffe wir fahren alle mit dem Fahrrad, denn ein Auto rechnet sich ebenfalls nie und kostet deutlich mehr als 5.000 €.
Übrigens kostet eine Solarthermieanlage für die Warmwasserunterstützung in etwa 3.000 € (Röhrenkollektoren inkl. 180l Speicher) abzügl. der Förderung für Solarthermie und dem Bonus zur WP liegen wir dann bei 2.000 €.

Wenn ich davon ausgehe, dass ein neubau gut gedämmt ist dann fährst du die Mehrkosten für eine WP innerhalb der nächsten 15 Jahren locker wieder ein.
Und mach dir keine grossen Sorgen über den Heizstab. Die paar Tage die der zuheizen muss (ich glaube das brauchte der aber weder dieses noch letztes Jahr) machen die Wirtschaftlichkeit nicht kaputt.

MfG
Christian

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